Dienstag, 22. Mai 2018

Die Grünen eine Russophobe Kriegspartei?

Die Grün/Rote Riege der Aggressoren und Loser.
Dass die Partei "Die Grünen" seit Joschka Fischer die einzige konsequente pro-amerikanische deutsche Kriegspartei sind, ist für alle offensichtlich, die nicht mit rosaroten Brillen durchs Land laufen wie die rot/grün-infizierten Medienvertreter. Mit Fischers unsäglichem Auschwitz-Vergleich wurde das Massenbombardement von Serbien eingeleitet und Deutschlands wieder auf Kriegskurs gebracht. Seither wird die Freiheit Deutschlands nicht mehr nur angeblich am Hindukusch verteidigt, sondern in Somalia, Mali, Syrien, Irak, Litauen oder wo auch immer die NATO-Kriegstreiber es dem deutschen Michel befehlen. Deutsche Soldaten stehen im Rahmen der kriegerischen NATO im Baltikum schon wieder kurz vor Sankt Petersburg.

In der BRD gibt keine Russlandfeindlichere und Amerikahörigere Partei als die Grünen. nachdem der einstige Straßenkämpfer Fischer von Madelaine Albright, der CIA und dem Mossad  "geadelt" worden ist,  hängt auch der ganze grüne Rattenschwanz am Rockzipfel dieser zynischen Machtpolitikerin und der Geheimdienste. Das Sterben von 500 000 Kindern durch die US-Sanktionen im Irak, "war die Sache wert", so ließ sich die Madame vernehmen. Diese Art von Zynismus ist auch den Grünen zu einer zweiten Haut geworden. Wenn es nach ihnen ginge, wäre Deutschland aktiv an allen "guten Kriegen" auf der Welt beteiligt. Ihre Ideologie ist " Responsibility to Protect", die sogenannte "R2P-Schutzverantwortung", die nichts anderes bedeutet, als Präventivkriege zu führen, wenn der Westen meint, sie lägen in seinem Interesse. 

Das beste Beispiel für diesen Schlingerkurs gab der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck in einem ZDF-Interview zum Besten. Er verkörpert darin die ganze Erbärmlichkeit, Widersprüchlichkeit, Orientierungslosigkeit und Verlogenheit der Grünen Ideologen wider. Darin verteidigte er etwas, was nicht zu verteidigen ist, und zwar die Konfrontation mit Russland, wie es die Amazonen Rebecca Harms im Europaparlament oder Marieluise Beck jüngst zum wiederholten Male getan haben. Oder wie sich die Grünen-Chefin Annalena Baerbock für den ARD-Anti-Russland-Propagandisten Hajo Seppelt einsetzt, der nichts anderes macht, als Russland unter dem Vorwand von angeblichen Dopings zu diffamieren. Wer wie Habeck von der EU Aktionen einfordert, sollte wissen, dass diese undemokratische Insitution dem Untergang geweiht ist. Die neue EU-feindliche italienische Regierung zieht am Horizont auf.

Wie kommt es, dass gerade Grüne das Neonazi-Regime in Kiew immer wieder verteidigen? Die einzigen Parteien, die für die Aufhebung der ungerechtfertigten Russland-Sanktionen eintreten, sind die AfD und die Linkspartei. Selbst der SPD fällt es schwer, von ihrem erst kürzlich eingeschlagenen Kriegskurs wieder abzuweichen. Aus der einstigen Frieden- und Entspannungspartei Willy Brandts und Egon Bahrs ist unter Nahles und dem "Zensur- und Auschwitz-Minister" Heiko Maas eine aggressive Kriegspartei geworden.

Die Verteidigung  des US-initiierten Putsches in der Ukraine oder der US-amerikanischen Anti-Russland-Positionen wie im Gasstreit, in dem die Grünen die Gas-Pipeline zwischen Russland und Deutschland bekämpfen, zeigt, wessen Geistes Kind diese spätpubertären grünen Wandervögel sind. Die Grünen sind eine reaktionäre Bewegung in bester deutscher Tradition! Die Grüne Partei ist nichts anderes als ein Verein von Lobbyisten des US-Imperialismus. Selbst die US-hörige CDU erbleicht bei diesem grünen Furor.

Auch die SPD unter dem "Trio Infernale",  Nahles, Maas und Stegner, kann den Grünen in ihrer Russophobie gerade noch das Wasser reichen. Einige SPD-Funktionäre wie zum Beispiel Michael Roth  wiederholt alle unbewiesenen Vorwürfe gegen Russland, wohlwissend, dass dafür - im Falle von Skripal - westliche Geheimdienste oder - im Falle der so genannten Giftgas-Angriffe in Syrien - die Terror-Hilfsorganisation "White Helmets" verantwortlich sind, die als Sanitäter verkleidet, tatsächlich aber IS-Terroristen sind. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass die SPD zielstrebig Seit an Seit auf die Zehn-Prozent-Marke zumarschiert, nachdem sie ihre Ur-Klientel, die Arbeiterschaft, zugunsten von Merkels verantwortungsloser Flüchtlingspolitik verraten hat.

Maas, der nach eigenen Angaben nicht wegen Willy Brandt, sondern wegen "Auschwitz" in die SPD eingetreten ist und sich, falls Deutschland einen Sitz im UN-Sicherheitsrat ergattern sollte, für die Interessen Israels einsetzen werde, dem ist nur zu wünschen, dass Deutschland nicht in dieses Gremium gewählt wird. Ein Besatzerstaat wie Israel verdient selbst von Deutschland keinerlei Solidarität, da er alle so genannten westlichen Werte, die besonders die deutsche politische Klasse wie eine Monstranz vor sich herträgt, mit Füßen tritt. Die jüngsten Massaker an unbewaffneten Zivilisten im Gaza-Streifen legen dafür nur ein beredtes Zeugnis ab.

Leider besitzt die SPD keine Politiker von Format, sondern nur noch prinzipienlose Yuppies à la Heiko Maas oder abschreckende Politfunktionäre wie Ralf Stegner, Martin Schulz oder Andrea Nahles, obwohl letztere einem leidtun kann, von solchen Polit-Losern umzingelt zu sein.

Freitag, 18. Mai 2018

David Ranan, Muslimischer Antisemitismus.

Fast wöchentlich wird in Deutschland eine "antisemitische Sau" durchs Dorf getrieben. Der jüngste "Skandal" rankt sich um eine Karikatur von Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen Zeitung. Die politischen Sittenwächter in der BRD haben anscheinend einige "antisemitische" Spurenelemente darin entdeckt. Die SZ hat sich von ihrem langjährigen Karikaturisten mit sofortiger Wirkung getrennt. Der 85-jährige Hanitzsch teilte auf seiner Facebook-Seite mit, dass er diese Zeichnung nicht bedauere, die SZ scheinbar doch. Fliegt die "journalistische Institution" jetzt auch aus Helmut Markworts Talk im Bayerischen Fernsehen? Reicht der lange Arm von "Königin Charlotte von München und Oberbayern" auch bis in den BR?

In dem Buch von David Ranan, Kultur- und Politikwissenschaftler, geht es um das ernste Thema des Antisemitismus, und zwar in seiner angeblich muslimischen Variante. Diese Form des "Antisemitismus" ist im Augenblick der letzte Schrei in Deutschland, knapp gefolgt von einem "Israel-bezogenen Antisemitismus", was immer das sein soll. Da der Antisemitismus à la Horst Mahler auszustreben droht, kamen die muslimischen Zuwanderer als Ersatz-"Antisemiten" gerade zur rechten Zeit, Dank Angela Merkel. Der Zentralrat der Juden in Deutschland samt seiner Heerschar von Antisemiten-Jägern und Blogwarten müsste Merkel überaus dankbar sein, dass sie für "frisches Blut" in diesem Genre gesorgt hat, sonst hätte dieser "Industriezweig" wohl Kurzarbeit anmelden müssen. Aber dieser unproduktive "Industriezweig" lebt sowie auf Kosten des Steuerzahlers, und zwar nicht schlecht. 

Ei Ergebnisse, die Ranan präsentiert, stören das Image vom "muslimischen Antisemiten". Was die deutschen Sittenwächter als "muslimischen Antisemitismus" oder "Judenhass" zu diagnostizieren scheinen, hat mit beiden Phänomenen nichts zu tun, weil es sich schlicht und ergreifend nur um Kritik an der brutalen israelischen Besatzungs- und Unterdrückungspolitik handelt. Deshalb kommt Ranans Buch auch schlecht bei der politisch-medialen Klasse an. Es passt einfach nicht ins Klischee vom "antisemitischen Muslim". Folglich wird es negativ rezensiert oder lächerlich gemacht.

Für diese Art des Sudel-Journalismus eignet sich keiner besser als Henryk M. Broder, frei nach dem Motto: Warum sachlich, wenn es auch polemisch geht. Broder will es einfach nicht wahrhaben, dass sogenannter muslimischer Antisemitismus nichts anderes ist als Israelkritik. Auch macht sich Deutschlands "Hofjude" über die 70 Interviews lustig, die Ranan für seine Studie geführt und ausgewertet hat. (In Parenthese sei erwähnt, dass ich als Redakteur eine Kollegin in der Redaktion "Aus Politik und Zeitgeschichte", herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung, hatte, die so genannte "empirische" Studien veröffentlicht hat, deren Sample aus fünf, maximal zehn Umfragen bestanden!) Broders empirische Erkenntnis dagegen scheint sich nur aus einer Quelle zu speisen, und zwar der seines  muslimischen "Dieners" Hamed Abdel-Samad, der in einem Vortrag vor Vertretern der Jungen Union Bayerns folgendes zum Besten gegeben haben soll. „Die arabische Welt ist verseucht mit Antisemitismus“.

Das Verhalten der israelischen Regierung gegenüber dem palästinensischen Volk sollte jeden Bürger zu Protesten veranlassen, da diese zionistisch-rassistische Regierung jeden Wertemaßstab und jedes Rechtsempfinden auf das Gröbste missachtet und verletzt. Wie man dieses Regime zu einem Teil der deutschen Staatsräson (Angela Merkel) erklären konnte, oder wie unser jüngster "Auschwitz-Minister", seines Zeichens Bundesaußenminister Heiko Maas äußerte, dass er sich im UN-Sicherheitsrat für die Belange Israel einsetzen werde, falls Deutschland einen Sitz ergattern würde. Man kann nur hoffen, dass Deutschland nicht in den UN-Sicherheitsrat gewählt wird, solange Maas deutscher Außenminister ist.

Dass es Vorurteile gegenüber Juden, besser Zionisten, in arabischen Ländern und unter Muslimen gibt, ist bekannt. Diese Klischees sind aber erst im Zuge der Kolonisierung Palästinas durch die zionistischen europäischen Eroberer entstanden. Über Jahrhunderte lebten Muslime, Juden und Christen friedlich im Nahen und Mittleren Osten, bis die zionistische Eroberung Ende des 19. Jahrhunderts einsetzte. Von da an ging es mit dieser Eintracht bergab, und die Muslime mutierten in der zionistischen Terminologie zu "Terroristen", was sie bis heute geblieben sind. Der Westen hat diesen Propagandaslogan kritiklos übernommen und verinnerlicht.

Was in Deutschland als "Judenhass" oder "Antisemitismus" apostrophiert wird, ist schlicht Kritik an Israel und nicht Kritik an "den Juden", sondern, wenn überhaupt, an Israelis oder Zionisten. Bei den zwei "antisemitischen" Zwischenfällen in Berlin könnte es sich auch um gestellte Szenen handeln, da sie nach der anfänglichen Skandalisierung sofort von der Bildfläche verschwunden sind. Als bei einer Demonstration gegen die Brutalität des zionistischen Besatzungsregimes in Berlin eine selbstgemalte "Isarelfahne" verbrannt worden ist, rastete die gesamte politisch-mediale Klasse aus. Die Brutalität in Palästina wird auch nicht von einer "jüdischen Armee", sondern von einer "israelischen Armee" verübt.

Ranans Ausführungen zeigen, dass die verquaste Antisemitismus-Debatte völlig neu vermessen werden muss. Wie verfehlt diese Diskussion ist, zeigt die Inthronisierung eines "Antisemitismus-Beauftragten". Ein Antirassismus-Beauftragter wäre passender gewesen, da es sich beim Antisemitismus um eine Form des Rassismus handelt. Das antisemitische "Geheimwissen" einiger weniger muss sich der öffentlichen Kritik stellen und von dem engstirnigen gesellschaftlichen Mief befreit werden, der das Thema umgibt. Das Thema "Antisemitismus" muss neu angegangen werden und dem Dunstkreis der starren Ritualisierung und Instrumentalisierung entzogen und einer Fundamentalkritik unterzogen werden. Dafür hat Ranan eine exzellente Vorlage geliefert. Für die politische Bildung wäre dieses Buch bestens geeignet.

David Ranan, Muslimischer Antisemitismus. Eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland?, Dietz Verlag, Bonn 2018, 19.90 Euro.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Netanyahu treibt Trump aus dem Nuclear Deal mit Iran

Wer stellt die eingentliche Bedrohung für den Frieden dar?
Es war zu erwarten, dass Präsident Donald Trump das Nuklearabkommen mit dem Iran verlässt, das die USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit dem Iran abgeschlossen haben. Das Abkommen war ein großer Erfolg Obamas, schon deshalb musste Trump es zerreißen. Die Vereinbarung beinhaltet, dass Iran sein Nuklearprogramm vollständig einstellt und im Gegenzug die drakonischen Sanktionen des Westens aufgehoben werden.

Bisher hat sich Iran minutiös an die Vereinbarungen gehalten, was die Inspektoren der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA) in Wien regelmäßig bestätigt haben. Selbst der jetzige amerikanische Außenminister Mike Pompeo hat dies bei seiner Anhörung vor dem US-Senat noch bestätigt. Auch Verteidigungsminister James Mattis war dergleichen Meinung. Die anderen fünf Unterzeichnerstaaten sprachen sich für das Verbleiben der USA in diesem Abkommen aus. 

Ganz anderer Meinung war Israels Benjamin Netanyahu. Er hat den Iran seit Mitte der 1990er Jahre dämonisiert und seither alles getan, um das Abkommen zu Fall zu bringen. Was ihm unter Präsident Obama nicht gelungen ist, hat ihm nun Trump auf dem Silbertablett präsentiert. Gegen dieses Nuklearabkommen waren neben Israel noch Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, eine nicht gerade vorzeigbare Unterstützerkoalition.

Die USA sind unter Trump vertragsbrüchig geworden. Das Wort der USA gilt nichts mehr. Kim Jong-un sollte sich auf mögliche Zusagen von Trump nicht verlassen. Seine Nuklearwaffen darf er nicht abgeben, da es ihm sonst wie Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi ergeht.

Trumps Rede enthielt außer wirrer Politrhetorik und Propaganda nichts Vernünftiges. Seine Karikierung des Iran hätte besser auf Israel zugetroffen, das alles tut, um das Chaos im Nahen- und Mittleren Osten noch zu befeuern. Trump berief sich in seiner Rede ausdrücklich auf Netanyahus Reality Show, in der er alte Kamellen über das iranische Nuklearprogramm mediengerecht und reißerisch zum Besten gab, und zwar auf Englisch. Sein Hauptadressat war Donald Trump, der diesen Unsinn bestimmt live verfolgt hat.

Die Dämonisierung des Iran, die Trump dem Publikum vorsetzte, hätte auch von Netanyahu stammen können. Nicht der Iran verbreitet Terror im Mittleren Osten, sondern Israel, die USA und Saudi-Arabien. Sie bilden die neue "Achse des Bösen" und haben Iran, Nord Korea und Syrien als "Schurkenstaaten" abgelöst. Alle drei Länder brechen permanent Völkerrecht, missachten die Menschenrechte und führen Krieg gegen andere Völker. Israel seit 70 Jahren gegen die Palästinenser, die USA seit 2001 gegen Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen und demnächst gegen den Iran. Saudi-Arabien bombardiert seit zwei Jahren den Jemen und hat in diesem Land eine humanitäre Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes ausgelöst.

Es bleibt abzuwarten, wie lange die Europäer gegenüber diesen Schurkenstaaten noch im Iran-Deal verharren. Trump hat bereits mit Strafmaßnahmen gegen alle Firmen gedroht, die weiterhin mit dem Iran Geschäfte machen. Dieser Art der Erpressung müssen Europa, Russland und China widerstehen, wenn sie sich nicht lächerlich machen wollen. Die Politik dieser Länder muss darauf abzielen, die "Achse des Bösen" in der internationalen Politik zu isolieren.

Die Frage nach einem so genannten Plan B wurde immer wieder gestellt und so getan, als ob diese Schurkenstaaten keinen hätten. Natürlich haben sie einen Plan B, und zwar politische Destabilisierung, Regimewechsel und wenn diese Maßnahmen  nicht funktioniert, wird Iran mit Krieg überzogen. Einen solchen wollte Netanyahu schon unter Präsident Obama anzetteln, wurde aber von seinen eigenen Geheimdienstleuten und dem Militär ausgebremst. Auch bei Obama konnte er sich mit seinen gefährlichen Ansichten nicht durchsetzen. Netanyah will, dass die USA den Krieg für Israel führen so wie im Irak.

Mit Trump sitzt nun eine Reality-TY-Star im Weißen Hause, der nicht nur unberechenbar, sondern gegenüber Netanyahu auch noch extrem beinflussbar ist. Desweitern hat er mit John Bolton einen politischen Hardliner als Sicherheitsberater an seiner Seite, der sich bereits des Öfteren für die Bombardierung Irans ausgesprochen hat. Auch Außenminister Pompeo gehört zu den Hardlinern, die nur Verachtung für Iran übrighaben. Zu den Kriegsbefürwortern gehören auch weite Teile der zionistischen Israellobby sowie deren Unterstützer im US-Kongress. Langfristig läuft alles auf eine militärische Konfrontation mit Iran hinaus.

Für die USA könnte sich dieser Ausstieg und Vertragsbruch als verhängnisvoll erweisen. Für Netanyahu konnte es nicht besser kommen, ja mehr Chaos in den Nachbarstaaten des Nahen Osten herrscht, desto besser für Israel. Israel hat sich nach dem Yinon-Plan immer für die Zerschlagung der Staaten entlang ethnischer Linien eingesetzt. Iran ist der letzte Staat, der gemäß diesem Plan zerschlagen werden muss, damit Israels Hegemonie sich vom Iran bis nach Marokko erstrecken kann. Iran ist der letzte Dominostein in dieser Kette.

Aber oft kommt es in der Politik anders, als man denkt. Der von den USA, Israel und Saudi-Arabien angestrebte Regimewechsel im Iran könnte schneller in den USA, Israel oder Saudi-Arabien kommen als gedacht. Sollten die Demokraten bei den Zwischenwahlen im Herbst die Mehrheit im Abgeordnetenhaus zurückgewinnen, könnten sie ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump aufgrund seiner nicht enden wollenden Skandale und dubiosen Machenschaften einleiten. Netanyahu sieht sich Korruptionsvorwürfen ausgesetzt, die zu eine Anklagerhebung führen könnten. Auch im saudischen Königshaus gärt es. Der vermeintliche Kronprinz Mohammed bin Salman hat sich durch seinen Kampf gegen "Korruption" unter der Prinzenschaar viele Feinde gemacht. Auch dort sind im wörtlichen Sinne die Messer bereits gewetzt.

Also Regime Change nicht im Iran, sondern eher  in den USA, Israel und Saudi-Arabien?

Dienstag, 1. Mai 2018

Netanyahu's Sleazy Anti-Iranian Performance

Netanyahu the New Reality TV Star!
With his newest anti-Iranian rant, Netanyahu wanted to impress another braggart of reality-TV, President Donald Trump. This time, Netanyahu got professional, speaking in English, using slides and pictures, not cartoons like in the United Nations where he had ridiculed himself. He even exposed two "monuments," one showing shelves full of folders apparently containing documents about Iran's secret nuclear program. Perhaps these files were just for decoration. He avoided revealing its contents.

At least, it was a stagy performance that could only impress bimbos. Netanyahu missed his job; he should have been a bingo caller. He is the most untrustworthy politician, and a 'liar' like former French President Nikolas Sarkozy once said to President Obama at the G-20 meeting in Cannes: 'I can't stand him. He's a liar.' Netanyahu behaves like a boy having called wolf for more than two decades. 

What Netanyahu said about the Iranian nuclear program was chestnut. Since the mid-1990s he is repeating this worn out stuff like a mantra. He didn't present a single new argument, but for Donald Trump, it will be enough 'evidence' to ultimately scarp the nuclear deal, what he wanted to do from day one of his presidency. The last person in his administration, Defense Secretary James Mattis, still sticks to reality and has declared many times that the Iranian government upholds its obligations.

Since Trump kicked out the last moderate members of his cabinet, the U. S. embarked on a course of a war. John Bolton and Mike Pompeo, two right-wing conservatives, and war-hawks do everything to eat out of the Israeli and Saudi hand. The fancy Nikki Haley should not be forgotten in this triumvirate. Pompeo just visited both countries. Coincidentally, the Israeli aggression against Syrian military installations took place. That the Saudi crown prince, Mohammed bin Salam, inspired Pompeo and Trump on their aggressive stance towards Iran should not surprise anybody. Both countries would like to drag the U. S. into another Middle Eastern war to spill American blood for two rogue regimes.

Hopefully, the other signatory states don't take the bait and stick to their words. If the U. S. walks off the nuclear deal, it will lose its last credibility as an observant partner. For the upcoming negotiations' with North Korea, it should raise red flags for Kim Jong-un. Trump national security adviser, John Bolton, suggested that the solution could be along the Libyan model which is even more alarming. Kim knows what happened to Saddam Hussein and Muammar al-Gaddafi, both did not have nuclear weapons. It would be a big mistake if North Korea would denuclearize without insisting on a total withdrawal of American occupation troops from South Korea and Japan. Under Trump's presidency, America's word is not worth a continental.

American unreliability also holds true in respect to Syria. A few weeks ago, Trump declared that the U. S. would pull out of Syria. Secretary Mattis, military brass, and right-wing pundits contradicted him. Finally, the U. S. stays as an occupation force in Syria and supplies weapons to terrorist groups in their occupation zone that borders Iraq and Jordan where they have two military bases. Besides that, the Trump administration supplies Ukraine with anti-tank missiles.

President Putin should no longer ignore the writing on the wall. The U.S., Israel, the Western vassal states, such as the UK and France, plus the Saudi regime are planning to get ready for regime change in Syria to install a Western puppet regime that kisses up to the Netanyahu regime.

To preserve his influence in Syria and parts of the Middle East, Putin should supply Syria with the SS-300 and Iran with the SS-400 anti-missile systems. Why should these countries be at the mercy of an aggressive Zionist and American regime that violates and despises international law on a regular basis?

What Netanyahu didn't achieve with President Obama seems more than likely under the Trump presidency, to drag the United States of America into another major war for the sake of Israel. Instead of bragging about Iran's non-existent nuclear arsenal, the U. S., the European states, and the IAEA should demand the inspection of Israel's substantial atomic weapons stockpile and its massive stock of biochemical weapons. The world should no longer accept to be jerked around by Netanyahu.

First published hereherehereherehere and here.

Watch Netanyahu's stagy performance.

Dienstag, 24. April 2018

Nikki Haley - the Cheesecake of the ZioCon War Lobby

Which Interests does she serve? American or Israeli ones?
Nikki Haley is THE mouthpiece of the Zionist aggressive occupation regime. She serves Zionist interests and acts to the detriment of the American people that have to carry the can for the partisanship with this rogue Zionist state. President Trump should sack her before she challenges him in the next presidential race. Haley will have the backing of the trigger-happy Ziocon establishment and the Zionist billionaires.

Together with John Bolton, they seem like the perfect "Doomsday Couple" to bring the U.S. down. Perhaps they are the last true believers in Zionism, the Jewish racist ideology, although both are not Jewish.  It's not surprising that Jewish and American exceptionalism are similar in their racist beliefs.

Haley's behavior is hyperbolic, arrogant, and extremely dangerous to the reputation of the U. S. but it seems as if she acts according to the slogan: Freely you live, if you haven't a reputation to lose. But under the borderline Trump administration even a "un-American" behavior, it benefits the Zionist regime, seems acceptable. 

So far, all so-called chemical weapons attacks by the al-Asad government were false flag attacks carried out either by al-Nusra, ISIS or al-Qaida terrorist organizations or by the "White Helmets" themselves that are a so-called a terrorist affiliate organization, disguised as paramedics, to draw the U. S. directly into the Syrian conflict.

Under Obama, they failed, and Trump made some symbolic bombings to pacify the trigger-happy Zionist lobby.  How mentally deranged Haley seems, shows her arrogant statement:  “We need to see Russia choose to side with the civilized world over an Assad government that brutally terrorizes its people.”

With which "civilized world" should Russia take sides? Does Haley mean the U. S. or the Zionist occupation regime? The first one has slaughtered millions of people in endless wars, the later has been subjugated another people for over 50 years and destroyed its existence. This "civilized world" and its values are for the garbage dump.

Despite his twitter manticism, Trump was still a kind of common sense that can differentiate between the good for America in contrast to the good for Israel for the sake of the American people.

Sonntag, 1. April 2018

British and Western "Novichok" Conspiracy against Russia

Photo Credits: Courtesy of Countercurrents.
The West is doing everything to fabricate a cause of war against or to isolate Russia further internationally. So far, 'Novichok' rests on rumors. The affair was made up the British and the French intelligence agencies without having presented any evidence. The term 'Novichok' was used to sound Russian, in fact, this nerve agent is known internationally as A-234. Instead, the Western alliance presents this case as a foregone conclusion.  And the Western fawning media agitate as cheerleaders, having specialized in producing fake news a long time ago.

Many countries are producing this kind of nerve gas, among them a British company close to the town Salisbury, where the incident happened. What about the U.S., Israel, Uzbekistan, France, and the Brits themselves? Israel has a vast stockpile of biochemical weapons and does not allow internal inspections. To believe the British story, told by Theresa May or even Boris Johnson, is like thinking into Easter bunny.

So far, the Brits have been dining any requests by Russia to take part in the solving of this case. Why? As the public got told, Yulia Skripal, the daughter of double agent Sergei Skripal, is on the road to recovery. Both are still Russian citizens. Russia has been denied to care about its citizens. When can Yulia Skripal testify, do the British intelligence tells her what to say publically? Perhaps she can even 'prove' that President Putin himself committed the attack!!! 

The Russian Embassy in London sent the following questions to the Foreign Ministry for clarification:

"1. Why has Russia been denied the right of consular access to the two Russian citizens, who came to harm on British territory?
  1. What specific antidotes and in what form were the victims injected with? How did such antidotes come into the possession of British doctors at the scene of the incident?
  2. On what grounds was France involved in technical cooperation in the investigation of the incident, in which Russian citizens were injured?
  3. Did the UK notify the OPCW (Organization for the Prohibition of Chemical Weapons) of France’s involvement in the investigation of the Salisbury incident?
  4. What does France have to do with the incident, involving two Russian citizens in the UK?
  5. What rules of UK procedural legislation allow for the involvement of a foreign state in an internal investigation?
  6. What evidence was handed over to France to be studied and for the investigation to be conducted?
  7. Were the French experts present during the sampling of biomaterial from Sergei and Yulia Skripal?
  8. Was the study of biomaterials from Sergei and Yulia Skripal conducted by the French experts and, if so, in which specific laboratories?
  9. Does the UK have the materials involved in the investigation carried out by France?
  10. Have the results of the French investigation been presented to the OPCW Technical Secretariat?
  11. Based on what attributes were the alleged “Russian origin” of the substance used in Salisbury established?
  12. Does the UK have control samples of the chemical warfare agent, which British representatives refer to as “Novichok”?
  13. Have the samples of a chemical warfare agent of the same type as “Novichok” (in accordance with British terminology) or its analogs been developed in the UK?"
A similar list of questions was sent to the French foreign ministry by the Russian embassy in Paris. Russia wanted to know on what grounds France was involved in this case. How come that France got a sample of this nerve gas? Or do the French produce this gas themselves? The so-called free Western media do not ask these questions. Instead, they repeat the unfounded allegation by the Brits against Russia, which is so faring fact-free.

How credible is the West, after having staged several incidents that led to wars. Such as Pearl Harbor (Franklin D. Roosevelt knew about it in advance), the Gulf of Tonkin affair,  Operation Northwood, operation 'Gladio' where NATO countries maintained secret armies to commit terrorist attacks and put the blame on the left. The infamous incubator affair, where Saddam's so-called henchmen trough new-born out of the incubators. But it doesn't end here, the staging of the attack against Iraq by Colin Powell's infamous speech before the UN about alleged Iraqi WMDs and the fabricated dossier of the Brits under Tony Blair.

The latest fabrication concerns the US elections. The so-called Russian collusion in the American electoral process was initiated under the Obama administration and puffed up after Hillary Clinton lost. Without the Deep State and the remains of the criminal Obama people in the administration, this engineering could have never taken place in a properly functioning democracy.

The real problems are not the crooks in the different Western administrations but the media. They have been hammering the fake news home to the minds of the people to believe it as reality. Without having presented any evidence in the so-called Russian collusion affair into the American elections nor the alleged Russian nerve gas attack against Skripal and his daughter, the media have established rumors as facts. That's how Western 'free' media operate, and Western 'democracy' is functioning. For both, the future looks bleak.

First published herehere, herehere and here.

For further detailed information about the staged 'Novichok' affair.

Antisemitismus-Beauftragter für Deutschland. Eine kleine Auswahl

Potenzielle Kandidaten für den Job des "Antisemitismus-Beauftragten". Eine kleine Auswahl
Deutschland hat endlich den Außenminister, den es nach seiner geistigen Verfassung verdient. Maas hat selbst noch Merkels Dummspruch getoppt, dass Israel zur deutschen Staatsräson gehöre. Er übernahm sein Amt von dem überaus erfolgreichen Vorgänger, Sigmar Gabriel, mit den Worten, dass er wegen Auschwitz und nicht wegen Willy Brandt in die SPD eingetreten sei. Dass Maas ein Opportunist und politischer Loser ist, ist allseits bekannt. So sollte dieses Eingeständnis niemanden überraschen. Wenigsten für seine "Karriere" hat er vorgesorgt. Von Seiten der Israellobby wird ihm in Zukunft keine Gefahr mehr drohen, gleichgültig, was er auch anrichtet.

Er wird ein schlechter Außenminister aber ein exzellenter "Antisemitismus-Beauftragter" Israels in Deutschland sein. Über diese politische Witzfigur wurde eine Debatte initiiert, als Demonstranten gegen die israelischen Verbrechen und die einseitige Anerkennung von Jerusalem als "Hauptstadt" Israels in Berlin demonstrierten und eine selbstgemachte "Israelfahne" verbrannten, woraufhin eine regelrechte Hysterie innerhalb der moralisch-medialen Kaste ausbrach und der Ruf nach einem "Antisemitismus-Beauftragten" ausbrach.

Diese Schnapsidee wurde zuerst von der der "Süddeutschen Zeitung", der so genannten Prantl-Prawda, ventiliert, benannt nach Heribert Prantl, dem Leiter der Meinungsseite dieser Zeitung. Wie konnte es anders sein, griff diese Idee sofort die heimliche Regentin Münchens, die Dauervorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, auf. Sie forderte einen "Antisemitismus-Beauftragten" für jedes Bundesland. Wäre es nicht viel effektiver, wenn jeder Ort einen solchen "Antisemitismus-Beauftragten" als Blogwart bekäme? 

Für diesen Job als "zionistischer Torquemada " böten sich viele ausrangierte Politiker oder Journalisten an. An vorderster Front sei da Volker Beck, ehemaliger MdB der Grünen, zu nennen, der sich durch viele Denunziationsschreiben gegen so genannte Israelkritiker bereits einige Meriten erworben habe. Auch der ehemalige Israellobbyist und MdB Gert Weisskirchen (SPD) wäre geeignet. Auch die CDU hat einige altgediente Abgeordnete vorzuweisen, die sich als Israellobbyisten unrühmlich hervorgetan haben, wie zum Beispiel Johannes Gerster oder Jochen Feilke.

Am besten geeignet wären aber der "Hofjude" Henryk M. Broder oder der zionistische Kampangenjournalist Benjamin Weinthal. Beide besitzen zwar keine besonderen Fachkenntnisse, sondern haben die größte Erfahrung in der Denunziation von sogenannten Israelkritikern. Aber auch der Chef der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB), Thomas Krüger, wäre aufgrund seiner Charakterlosigkeit bestens für den Job geeignet.

2008 war Broder schon einmal zu einer Anhörung des Innenausschusses des Deutschen Bundestags über "Antisemitismus" geladen, entlarvte da in seiner Geschwätzigkeit den eigentlichen Hintergrund dieser inszenierten Show:  Broder meinte man solle die Beschäftigung mit dem guten alten Antisemitismus à la Horst Mahler den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern überlassen und sich lieber um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Repräsentanten kümmern.

Maas hatte bei seinem Israel Besuch keine Geringe als Knobloch in seinem Schlepptau. Sie machte mit ihm in Yad Vashem die Honneurs, düste aber am folgenden Tag wieder nach München zurück. Hat die Bundesregierung diesen separaten Rückflug auch bezahlt? Ein anderes Apercu dieser Pilgerreise des "Auschwitz-Ministers" bestand im Journalistentross, der ausschließlich aus Journalisten der Springer-Presse und Israel-affinen Schreiberlingen bestand. Die israelische Presse nahm von dieser Reise kaum Notiz, obgleich Maas vom Staatspräsidenten Reuven Rivlin und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu mit Lob überschüttet worden ist, was bei einem "Auschwitz-Minister" nicht überraschen sollte.

Maas nennt auch die Israelische Justizminister eine Freundin und hat mit ihre bei einem Treffen in Berlin ein Papier über die Zusammenarbeit im Rechtsbereich unterzeichnet, wohlwissend, dass ist Israel kein Rechtstaat, sondern ein ethnozentrischer, also ein rassistischer Staat ist, der alle nichtjüdischen Bürger diskriminiert. Auch fand Maas nichts anrüchiges dabei, das Justizminister Shaked geäußert hat, dass man arabische Frauen töten solle, damit sie keine "Schlangen" mehr gebären könnten. Auch war Maas für das Meinungsfreiheitsbekämpfungsgesetz verantwortlich, das den bürokratisch-holprigen Namen eines "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" trägt und großflächige Zensur der sozialen Medien "legalisiert".

Maas war ursprünglich als einer von zahlreichen Rednern auf einer Veranstaltung über den Kampf gegen globalen Antisemitismus vom 19. bis 21 März in Jerusalem angekündigt, scheint aber abgesagt zu haben, da er auf der aktualisierten Rednerliste nicht mehr auftaucht. Über das vorösterliche Massaker der Besatzungsmacht an der Grenze zum Gaza-Streifen ließ sich der Außenminister nicht vernehmen. Dafür hat Maas kräftig auf die Pauke gehauen, was angeblichen Judenhass in Deutschland betrifft. Aber vielleicht verwechselt der Außenminister-Darsteller "Judenhass" mit Kritik an Israels brutaler Unterdrückungspolitik eines anderen Volkes.

Treffend hat Broder Maas karikiert, aber auch viel Tiefschürfendes über sich selber preisgegeben. "Ich bin sehr gründlich und tiefgehend oberflächlich." Auch trifft es zu, dass man für ein Ministeramt keinerlei Kenntnisse mitbringen muss, folgerichtig wäre Broder der geborene "Antisemitismus-Beauftragte". Heiko Maas sei ein Debakel als Außenminister. Sein Englisch sei grauenhaft, aber vielleicht spricht Maas ja radebrechend Hebräisch und könnte es somit mit Broder vielleicht aufnehmen. Neben dem "Stahlhelm-Deutschen" könnte jetzt der "Heiko-Maas-Deutsche" stehen. Er strahle eine schmalbrüstige Eitelkeit aus. Warum hat Broder nicht bei seiner Suade über Maas dessen Ausspruch über "Auschwitz" als Grund seines Eintritts in die SPD aufgespießt?

Wie von US-Regierungsseite so wird es auch deutscher Seite in Zukunft keinerlei Kritik mehr an Israels politischem Verhalten geben, wie das jüngste Massaker an der wehrlosen Bevölkerung des Gaza-Streifens bereits gezeigt hat. Mit den beiden Top Israel-Lobbyisten, Merkel und Maas, hat Netanyahu jetzt auch die führende europäische Macht in seiner Tasche. Im Augenblick arbeite die zionistische Israellobby in Großbritannien daran, den Vorsitzenden der Labour-Partei, Jeremy Corbyn, von der Macht zu verdrängen, indem sie ihm "Antisemitismus", die Allzweckwaffe, der Zionisten, vorwirft. Den legendären Londoner Bürgermeister Ken Livingston hatte sie vorher schon politisch zur Strecke gebracht. Auch der deutschen politischen Klasse sollte dies als Mahnung gereichen.

Wie es scheint, kommen all die potenziellen Kandidaten für den Job nicht zum Zuge. Auserwählt scheint Felix Klein zu sein, der in Zukunft den "zionistischen Torquemada" spielen soll. Mit dieser Figur geht Deutschland schweren Zeiten entgegen. In Zukunft sollen sich Politker von dem Antisemitismus-Beauftragten beraten lassen, wenn sie ins Auslandreisen oder Reden halten wollen. Wie grotesk diese ganze Sache werden kann, zeigt der Hinweis Kleins, das Begriffe wie "Aggressor-Staat" oder "Apartheid-Staat" für Israel in Zukunft als antisemitisch deklariert werden sollen, obwohl beide Begriffe die Realität in Israel mehr als treffend beschreiben. Was ist falsch daran, Israel einen "Besasatzer-Staat" zu nennen? Übt das Land nicht seit über 50 Jahre eine brutale Besatzung über ein anderes Volk aus? Vielleicht kann Klein ja in Zukunft Pilgerreisen von muslimischen Flüchtlingen nach Auschwitz anführen, die er für politisch sinnvoll erachtet.