Sonntag, 24. März 2019

Russia Hoax ist beendet. Keine "geheime Kooperation" zwischen Trump und Putin

Der Bericht des Sonderermittlers Robert Mueller wurde an den Justizminister William Barr übergeben. Eine zusammenfassende Stellungnahme des Berichts wird in Kürze an den Kongress gesandt. Soweit bekannt, konnte Mueller keinerlei "geheime Zusammenarbeit" des Trumps-Teams mit Putins Russland finden. Somit kommt die Hexenjagd und der Schwindel nach fast zwei Jahren an sein Ende: Ergebnis Null! Ein Message enthält der Bericht jedoch: Trump wird 2020 wiedergewählt.

Die amerikanische Öffentlichkeit wurde für fast zwei Jahre einer beispiellosen Medien-Propaganda unterzogen. 24 Stunden, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr mussten die Amerikaner eine Gehirnwäsche über sich ergehen lassen, die ihnen eintrichtern wollte, dass Trump eine "Marionette Putins" sei. Jetzt stellt sich heraus, dass nicht nur die eingeleitete Untersuchung eine Intrige der Demokratischen Partei und der politisch-rücksichtslosen Clintons war, die zusammen mit den Medien, Hollywood, der sogenannten Intellektuellen und den Institutionen des Tiefen Staates (CIA, NSA, FBI, DOJ) versucht haben, einen Staatsstreich gegen einen amtierenden Präsidenten zu bewerkstelligen. Auch die deutschen hündischen Medien beteiligten sich an dieser Schmierkampagne, ohne kritische Fragen zu stellen.

Hat sich auch nur einmal ein Journalist gefragt, warum das amerikanische Volk gegen alle Widerstände der herrschenden Oligarchie einen narzisstischen Großsprecher gewählt haben, der außer seiner Soap "The Apprentice", seinem Bauimperium keinerlei politische Erfahrung vorzuweisen hatte. Den Amerikanern war es egal, konnten sie damit nur den Einzug der machthungrigen, vertrauensunwürdigen, korrupten und politisch-kriminellen Hillary Clinton ins Weiße Haus verhindern.

Die Öffentlichkeit war angewidert von der Arroganz, der Doppelzüngigkeit, der Korruption der Figuren der politischen Nomenklatura in Washington wie den Clintons, den Bushs oder den Obamas, dass es ihnen völlig gleichgültig war, wer ins Weiße Haus einziehen würde, außer Hillary Clinton. Als kriminelle "Königin" die Wahl verloren hat, wurde die "Russiagate"-Geschichte erfunden. Durch diese Geschichte kam die hässlichste Fratze des US-amerikanischen Polit-Establishments zum Vorschein.

Auch hier versagte die deutsche Journaille, die die deutsche Öffentlichkeit mit eine "Spiegel-Berichterstattung", das heißt, mit einer Wiedergabe von Meldungen aus den US-Medien, ein Zerrbild der Wirklichkeit präsentierte. Der herausragendste Fall von Manipulation leistete sich ein gewisser Class Relotius, der seine Lügengeschichten im Magazine "Der Spiegel]veröffentlichen konnte, bis der Schwindel aufflog.

Jeder, der auch nur den leisesten Zweifel an der "heroischen" Arbeit dieses Robert Mueller äußerte, wurde als "Verräter", "Putin-Marionette" oder in die Nähe von "Nazis" gerückt. Am schlimmsten bei dieser Diffamierungskampage gerierten sich sogenannte Liberale oder Linke. Sie entfachten eine Art Neo-McCarthyismus. Nichts von den Diffamierungen durch die "Liberalen" ist eingetroffen. Was die Öffentlichkeit erleben musste, war eine historisch einmalige Propaganda der medialen und der politischen Klasse, die selbst die Nazis hätte erbleichen lassen.


Samstag, 23. März 2019

US media and the Deep State to topple Trump

After almost two years of thorough investigations by Robert Mueller about alleged conspiracy and obstruction of justice, the report came up with nothing, zero, nada. He didn't find a single case of so-called collusion.

Right from the start, the whole scam was a set up by the Deep State and its criminal organizations such as CIA, NSA, FBI, DOJ and what have you. Their so-called assessment, which they gave to Obama and the then-elect President Trump, was built around rumors instead of hard evidence. It's not surprising that President Trump doesn't trust his crooked intelligence agencies. This conspiracy started under the Obama administration in which the criminal Clintons and their conspirators had enormous influence and control.

For any political observer, the Washington bubble is a hotbed of corruption and enormous criminal energy. It's not surprising that the trust in the political class and the US political system is virtually zero.

I'm not a Trump fan. But over Hillary Clinton, I would have preferred everybody else.

But what is more astonishing is the total bias of the US mainstream media and their European mouthpieces, which repeat their prejudices and outright lies parrot-fashion. For almost two years, Americans were brainwashed day in, day out by CNN, MSNBC, the New York Times, The Washington Post, what have you, with outright lies, one-sided reporting, distortion of the truth about Trump's alleged secret cooperation with Russia. He was cartooned as "Putin's puppet" and other sleazy allegations, which at the end dissolved into thin air.

The mainstream media outlets lied for two years. Other liars were the CIA, NSA, FBI, DOJ every anchor and every pundit. For two years, they have avoided any pro-Trump voice on the air. All the talking-heads were anti-Trump. Perhaps they will stash away the trash they aired for two years. It was all bullshit, baloney, garbage to put it mildly.


The Mueller affair destroyed the last credibility of the US mainstream media. They, together with the Deep State, tried to instigate a coup in the US against Donald Trump. 

Mittwoch, 20. März 2019

Sigmar Gabriel auf dem Weg zu den Kims in Nordkorea

Sigmar Gabriel reist zu den Kims nach Nordkorea!
Der ehemalige deutsche Außenminister Sigmar Gabriel ist für seine unkonventionellen Aktionen bekannt. So besuchte er als erster renommierter Politiker eine Diskussionsveranstaltung mit Pegida-Anhängern in Dresden, zu der die Landeszentrale für politische Bildung eingeladen hatte; dies brachte ihm von seinen Genossen viel Kritik ein. Gleichwohl hatte Gabriel rechtsradikale Randalier in Heidenau als "Pack" bezeichnet. Hassobjekt der Rechten ist jedoch Heiko Maas. So musste er die Mai-Kundgebung in Zwickau fluchtartig verlassen.

Sigmar Gabriel kann es durchaus mit der Unkonventionalität des US-Präsidenten Donald Trump aufnehmen. Er besucht das Reich der Kim-Dynastie. b ihm dies jedoch ein Entree beim Vorsitzenden Kim Jong-un verschafft, bleibt abzuwarten. Da sich ausländische Politiker in Nordkorea nicht gerade die Klinke in die Hand geben, könnten die Chancen für ein Treffen mit Kim nicht schlecht stehen. Wenn ihm das gelingen sollte, hat Heiko Maas, sein unsäglicher Nachfolger im Auswärtigen Amt ein Problem. Dass die SPD den "Konfirmanden" in Designer-Anzügen Gabriel vorgezogen hat, ist für viele bis heute nicht nachvollziehbar. Maas steht symbolisch für den politisch-erbärmlichen Zustand der SPD.

Die deutsche Außenpolitik sollte rhetorisch gegenüber Nordkorea abrüsten. Es ist niemandem gedient, wenn man Kim als Diktator bezeichnet. Gabriel verweist zu Recht auf seine Vorbilder Willy Brandt und Helmut Schmidt, die in dunkelsten Zeiten einen Dialog mit den damaligen "Diktatoren" in der Sowjetunion, Polen und der DDR begonnen haben, der zur Wiedervereinigung Deutschlands geführt hat.

Eine ähnliches Tauwetter haben bereits Kim und sein südkoreanisches Pendant, Präsident Moon Jae-in, eingeleitet. Ihr guter Wille bedarf der internationalen Flankierung. Dabei sind insbesondere die USA, China und Russland gefragt, worauf Gabriel hingewiesen hat. Dass Gabriel die nordkoreanischen Atomwaffen als eine Bedrohung der internationalen Staatengemeinschaft bezeichnet, mit der man sich nicht abfinden dürfe, ist nicht nachvollziehbar, da das Kim-Regime von den drei Super-Atommächten eingekreist ist. Bis heute ist nicht klar, ob Nordkoreas Atomprogramm nicht nur ein Virtuelles ist, wie weiland Saddam Husseins. Kim ist ein weitaus geschickterer "Spieler" als Saddam.

Kommt es zu einem Treffen zwischen Kim und Gabriel, so sollte letzterer Kim nicht nur vor den USA, sondern auch vor einer überhasteten Wiedervereinigung warnen, wie weiland dies Oskar Lafontaine 1989 auch getan hat. Damals hatte niemand auf ihn gehört, und die DDR-Ökonomie wurde vom Westen plattgemacht. Ähnliches dürfte dem Norden durch den Süden Koreas bevorstehen. Helmut Kohls "blühende Landschaften" sind in einigen der neuen Bundesländer immer noch nicht in Sichtweite.

Im Gegensatz zu den meisten SPD-Funktionären setzt sich Gabriel immer wieder für eine Verständigung und einen Dialog mit Russland ein. Dies ist im Zeitalter der Erpressungen durch das Trump-Regime wichtiger denn je. Deutschlands Interessen werden durch die USA mit Füßen getreten. Im Gegensatz dazu, bietet Präsident Putin Deutschland eine intensive Zusammenarbeit auf allen Gebieten an.

Die deutsche politische Klasse sollte sich, wenn nicht im Original, so wenigstens in Auszügen auf Deutsch die Rede von George Friedman vor dem Chicago Council on Global Affairs anhören. Nach ihm sei es seit einhundert Jahren Ziel der US-Politik, gute Beziehungen zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. "Vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse war, dass dieser Fall nicht eintritt." Die USA haben keine Beziehungen mit Europa, sondern nur mit einzelnen Nationalstaaten in Europa, so Friedman.

Unter Trump ist Deutschland zu einem "Feindstaat" der USA geworden. Die ständigen Einmischungen in die inneren Angelegenheiten durch den US-Botschafter Richard Grenell sollte Deutschland mit dessen Ausweisung beantworten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Politiker wie Sigmar Gabriel diplomatische Initiativen ergreifen, die gegen Denkverbote und Taboos verstoßen, die willkürlich von den Medien und friedensfeindlichen Kräften aufgerichtet worden sind. Mit seinem Besuch in Nordkorea kann Gabriel diese Taboos als das entlarven, was sie sind, politisch-korrekte Denkverbote. Chapeau, Herr Gabriel!

Freitag, 8. Februar 2019

Haben türkische Ultranationalisten und Faschisten einen Fuß in der Bundeszentrale für politische Bildung?

Die neue Stellvertreterin von Thomas Krüger
Anfang des Jahres wurde in der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) eine neue CDU-Parteisoldatin als stellvertretende Leiterin installiert. Die ehemalige CDU-Abgeordnete Cemile Giousouf gehörte dem Deutschen Bundestag von 2013 bis 2017 an.

Im Zuge der Gastarbeiteranwerbung kamen ihre Eltern aus Griechenland nach Deutschland. Sie gehörten dort der türkischen Minderheit an. Geboren in Leverkusen, wuchs Giousouf in Westthrakien bei Verwandten auf. Sie ist Doppelstaatlerin und hat an der Universität in Bonn Politikwissenschaft, Soziologie und Islamwissenschaften studiert.

Nachdem bekannt wurde, dass sie mit einer B 3-Besoldung in der BPB versorgt werden sollte, äußerten einige Parteikollegen aus der CDU-Fraktion im Bund und in NRW massive Zweifel an ihrer Eignung. Man warf ihr vor, sie habe zu wenig Distanz zu der faschistisch-nationalistischen Organisation "Graue Wölfe" und zur islamistischen Milli Görus-Bewegung. Auch sei sie politisch zu eng mit Erdogan-Anhängern der "Union Internationaler Demokraten", einer türkischen Lobby-Organisation, die Erdogans AKP sehr nahe steht, verbandelt. 

So empfing sie Vertreter der als antisemitisch geltenden Milli Görus in der CDU-Geschäftsstelle in Hagen, und sie hing in traditionell islamischer Kleidung in der Hagener Moschee ab, die von  DITIB betrieben wird, die der türkischen Religionsbehörde Diyanet untersteht. Eine Person, die mit türkischen Ultranationalisten und Islamisten verkehrt, scheint wenig geeignet für den Stelle als stellvertretende Leiterin der zentralen Bildungseinrichtung des Bundes. Trotz dieser Kritik hievte sie Bundesinnenminister Horst Seehofer auf den Posten in BpB.

Giousouf ist Leiterin der diversen Fachabteilungen und vertritt Präsident Thomas Krüger bei dessen Dauerabwesenheit in der Bonner Zentrale. Nachdem schon Krüger vom damaligen Innenminister Otto Schily politisch versorgt worden ist, hat es ihm Seehofer gleichgetan. In der Versorgung von Altlasten hacken sich die Krähen der Großen Koalition gegenseitig keine Augen aus. Mit der Zurückweisung dieser doch massiven Vorwürfe als "Verschwörungstheorien" macht es sich Giousouf aber zu einfach. Der BpB-Job war ihre letzte Chance, da man sie auch als CDU-Kandidatin für das Europaparlament nicht haben wollte. Bereits am 22. November wurde ihr Wechsel in die BpB öffentlich, alles war bereits zu diesem Zeitpunkt politisch entschieden. Dagegen sei "nichts mehr zu machen" wurde offiziell verlautbart.

Aufgrund ihrer Erfahrung im Bildungsauschuss des Bundestages und in der Extremismusprävention habe sie sich, so Giousouf, auf die Stelle beworben, die öffentlich ausgeschrieben gewesen sei. Dies heißt jedoch gar nichts, werden allein schon aus formalen Gründen solche Stellen ausgeschrieben, deren Besetzung aber schon lange im Voraus entschieden sind. Es ist nicht verwunderlich, dass sie als einzige Kandidatin aus dem behördlichen Auswahlverfahren übriggeblieben ist, was nicht an ihrer Eignung, sondern am Parteibuch gelegen haben dürfte. Nicht die dem Innenministerium nachgeordnete BpB entscheidet über diese Personale, wie Michael Koch in der Westfalenpost schreibt, sondern die Entscheidung ist eine rein politische, die im Innenministerium lange vor dem Auswahlverfahren vorentschieden war, bevor sich Frau Giousouf im Auswahlverfahren "durchgesetzt" hat. Dass sie es wurde, war eine politische Entscheidung und keine BpB intern und eigenständig gefällte.

Cemile Giousouf könnte etwas zur Wiederherstellung ihres ramponierten Images tun, indem sie klare Kante gegenüber dem übermäßigen Einfluss der zionistischen Israellobby in der BpB zeigt. Die Einseitigkeit im publizistischen Bereich in Sachen Nahostkonflikt und Israel/Palästina ist himmelschreiend. Dass es jedoch soweit kommen konnte, liegt in der Verantwortung von Thomas Krüger, der sich als gelehriger Parteigänger dieser Lobby verdient gemacht hat. Ihm fehlt nur noch ein Orden irgendeiner zionistischen Lobby-Organisation. Vielleicht verleiht ihm ja sein dubioser "Busenfreund" Sacha Stawski von der rechtsnationalistischen und zionistischen Website "honesly concerned" auf dem nächsten sogenannten Israelkongress irgendein wertloses Blech, das Krüger aus DDR-Zeiten bestens bekannt sein dürfte.

Süddeutsche Zeitung entwickelt manipulative Fähigkeiten

SZ-Journalisten Thorsten Schmitz und Stephan Handel
Der manipulative Artikel „Hauptsache dagegen“ von Thorsten Schmitz hat der Redaktion der Süddeutschen Zeitung (SZ) eine Flut von Leserbriefen eingetragen, in denen Schmitz‘ unseriöse Arbeitsweise heftig kritisiert worden ist. Bei der „SZ“ verwundert dies nicht, bedient sie doch immer wieder durch extrem einseitige Artikel den jüdisch-zionistischen Narrative über den Nahostkonflikt.
Erinnert sei an den Bericht über den Gerichtsstreit zwischen Abraham Melzer und Charlotte Knobloch, über den der SZ-Journalist Stephan Handel eine Karikaturveröffentlicht hat. Dieser manipulative Bericht wurde zu Recht kritisiert und als Fake News entlarvt.
Wie tendenziös und wahrheitswidrig Schmitz arbeitet, macht jetzt das veröffentlichte Interview mit der Menschrechtsaktivistin Sophia Deeg aus Berlin deutlich, das Schmitz mit ihr geführt hat und von dem nichts im Artikel wiederzufinden ist. Durch dieses Interview wird deutlich, wie sinnentstellend die SZ-Journallie arbeitet. Diese verzerrende Berichterstattung findet sich nicht nur im Beitrag von Schmitz, sondern auch in dem von Handel. Das, was Sophia Deeg tatsächlich Schmitz erzählt hat, kann hier nachgelesen werden.
Wie es scheint, wird die SZ nicht ohne Grund „Prantl-Prawda“ genannt. Diese Zeitung ist nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wird. Auch von der E-Paper-Ausgabe sollte man die Finger lassen.

Sonntag, 3. Februar 2019

Richard Bermann von der Synagogengemeinde Saar verleumdet Abraham Melzer

In Deutschland scheint es kaum noch möglich zu sein, über das israelische Besatzungsregime, seine Gräueltaten und Menschenrechtsverletzen zu referieren und zu diskutieren. Besonders unter Beschuss des Zentralrates der Juden, Jüdischer Gemeinden, der zionistischen Israellobby, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Politsekte der "Antideutschen"  und der Meute der Philosemiten in allen Parteien, Medien und gesellschaftlichen Gruppierungen, die eigentlich verkappte Antisemiten sind, ist es nicht nur für israelische Staatsbürger wie zum Beispiel Moshe Zuckermann, Ilan Pappe u. v. a. sowie für deutsch-israelische Juden wie Abraham Melzer, Judith Bernstein oder Professor Rolf Verleger u. a. und US-amerikanische Juden wie Norman G. Finkelstein oder Max Blumenthal  sowie nicht-jüdische deutsche Staatsbürger fast unmöglich geworden, öffentlich aufzutreten.

Sobald deren Veranstaltungen öffentlich bekannt gemacht werden, bricht ein bestens organsierter Sturm der Entrüstung über den jeweiligen Veranstalter herein, was in den meisten Fällen zum Einknicken des Veranstalters und zur Absage der Veranstaltung führt..In letzter Konsequenz bedeutet dies, dass eine überaus perfekt organsierte jüdisch-zionistische Lobby die Definitionsmacht über Artikel 5 Grundgesetz erlangt hat, ohne dass die nicht-jüdische Mehrheitsgesellschaft darüber ein Mitspracherecht erhält.

Artikel 5 (1) GG lautet: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt." Dieser Satz ist im Lichte betrachtet ein Witz. Dem Deutschen Bundestag sollte ein Ergänzung vorgeschlagen werden, die wie folgt lauten könnte: "Nicht unter dieses Grundrecht fallen Kritiker der Regierungspolitik des Staates Israel sowie alle Befürworter der friedlichen zivilgesellschaftlichen Bewegung BDS (Boykott, De-Investition und Sanktionen)".  Nur Israel wird das Recht zugestanden, den Gaza-Streifen mit einem Boykott zu belegen und das Gebiet in ein Freiluftgefängnis zu verwandel, woüber die politische und mediale Klasse in der BRD schweigt. Als Grundgesetz-freie Städte stehen exemplarisch München und Frankfurt. Andere bemühen sich intensiv, diesen Status ebenfalls zu erlangen. 

Durch ihre haltlosen Verleumdungen und Denunziationen des Journalisten Andreas Zumach fiel die Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (Region Stuttgart), Bärbel Illi, auf die Nase. Sie musste ihre Verleumdungen gegenüber Zumach, die sie vorher an den Bürgermeister der Stadt Reutlingen, Herrn Alexander Kehrer, um die Nakba-Ausstellung zu stoppen, versandt hat, zurücknehmen.  In Kopie ging die Denunziation auch an "Herrn Bürgermeister Robert Hahn, Herrn Dr. Ulrich Bausch, Geschäftsführer vhs Reutlingen und Dr. Michael Blume, Beauftragter der Landesregierung BW gegen Antisemitismus."

Ihr Verleumdungsschreiben enthielt einige Lügen, die sie öffentliche zurücknehmen musste.
"Betreff: AW: Ihre heutige Mail "Nakba-Ausstellung stoppen" - Datum: Fri, 1 Feb 2019 10:00:26 +0100 - Von: Bärbel Illi <baerbel.illi@t-online.de> - An: 'Andreas Zumach'
Sehr geehrter Herr Zumach,

ich widerrufe die von Ihnen in Ihrer Mail unten in den Punkten 1 bis 4 angesprochenen Aussagen von mir. Ich verpflichte mich, sie zu unterlassen. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung verpflichte ich mich zu einer Vertragsstrafe von 200 €.

Mit freundlichen Grüßen Bärbel Illi

Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V. - c/o Bärbel Illi, Keplerstr. 34, 73760 Ostfildern - Tel.: 0711-4411138 - mobil: 0151 14943690 - www.dig-stuttgart.net - https://de-de.facebook.com/DIGStuttgart"

Auch die Süddeutsche Zeitung (Prantl-Prawda) musste ihre Falschbehauptung in dem Propaganda-Artikel gegen die BDS-Bewegung "Hauptsache dagegen" von Thorsten Schmitz zurückrudern und veröffentlichte folgende Gegendarstellung. Schmitz wollte durch seinen Gefälligkeitsartikel wohl der zionistischen Israellobby seine Verbundenheit mit dem zionistischen Untderdrückungssystem beweisen. 

Jedem Veranstalter sollte in Zukunft klar sein, dass die eingehenden "Protestschreiben" von Seiten der jüdisch-zionistischen Israellobby am besten sofort in Papierkorb wandern sollten, da sie nichts anderes als Lügen und falsche Behauptungen enthalten.

Nun zurück zu einem anderen Denunzianten. Am 27. Dezember 2018 hat ein gewisser Richard Bermann von der Synagogengemeinde Saar, Saarbrücken, einen Brief an die "Stiftung Demokratie Saarland" geschrieben, der an Niedertracht nicht nur gegenüber Abraham Melzer, sondern auch gegenüber der Stiftung kaum noch zu überbieten ist.  Bermann verleumdet Melzer darin als einen großen "Unterstützer von BDS, ein bekannter Israelhasser". Bermann setzte natürlich die BDS in Beziehung zur unsäglichen Nazi-Parole "Kauft nicht bei Juden". Deren friedlicher Boykott gegenüber Waren, die in israelischen Siedlungen und Kolonien, die in den besetzten palästinensischen Gebieten produziert werden, hat nichts, aber auch gar nichts mit der Nazi-Parole zu tun. Mit der Verwendung dieser unsäglichen Nazi-Parole soll ausschließlich die BDS-Bewegung delegitimiert werden.

Bermann schreibt weiter, dass Melzer in Saarbrücken nun "seine antizionistischen und antisemitischen Hasstiraden öffentlich kundtun" könne. Um noch der historischen Tatsachenverdrehung die Krone aufzusetzen, schreibt Bermann weiter: "Damit begibt sich die Stiftung Demokratie Saarland in das Fahrwasser der Nationalsozialisten des Dritten Reiches. Gratulation", da klopfe das Antisemitenherz im Doppeltakt, wenn nicht nur Israel, sondern die jüdischen Gemeinden hierzulande an "Melzers Phantasie-Pranger" gestellt werden. Die Stiftung solle den Vortrag absagen und sich nicht in den "Dienst von Antisemiten" stellen. Im Gegensatz zu Bermann kennt Melzer Israel aus dem Effeff und hat für das Unterdrückungsregime als Soldat seinen Kopf hingehalten. Salon-Zionisten à la Bermann sollten daher sehr vorsichtig mit dem Vorwurf umgehen, Melzer einen "bekannten Israelhasser" zu nennen und sich auf ein fragwürdiges Urteil aus München zu berufen, das zum Vorteil einer anderen Salon-Zionisten gefällt worden ist. Vermutlich kennt Bermann Israel nur durch die Lucke eines Jumbojets.

Als eine Rechtfertigung für seine Invektiven führt Bermann das Urteil des Münchner Landgerichtes an, das Charlotte Knobloch das Recht zugestanden habe, Melzer weiterhin einen "berüchtigten Antisemiten" nennen zu dürfen. Dieselbe Richterin hatte zuvor in einer einstweiligen Anordnung Knobloch untersagt, diese Behauptung aufzustellen. Aber wer meint, dass ein Münchner Gericht den Mut besitzt, gegen die "heimliche Regentin" der Stadt ein Urteil zu fällen, kann auch gleich an den Weihnachtsmann glauben.

Diese Ungeheuerlichkeiten konnte der Geschäftsführer der "Stiftung Demokratie Saarland", Bernd Rauls, natürlich nicht auf der Stiftung und Melzer sitzen lassen und schrieb folgenden Brief an die "Synagogengemeinde Saar", der zeigt, dass es doch noch nichtjüdische Deutsche mit Rückgrat gibt:

Diesem ganzen Skandal war ein intensiver Email-Verkehr zwischen Melzer und der Stiftung vorausgegangen. Als Melzer das Veranstaltungsprogramm im Juli vorlag, schrieb er am 8. Juli 2018 in weiser Voraussicht an Frau Dr. Verena Paul: " Ich freue mich schon auf den Vortrag, möchte Ihnen aber folgendes sagen: Angesichts der Tatsache, dass seit Monaten und sogar Jahren Personen, die Israels Politik kritisieren und Standpunkte vertreten, wie ich, diffamiert und sogar Universitäten von der israelischen Lobby bedrängt werden, kritische Autoren wie z. B. Prof. Ilan Pappe, Prof. Moshe Zuckermann, Prof. Rolf Verleger und mich nicht auftreten zu lassen, wie zuletzt in Tübingen passiert, als das israelische Konsulat die Uni aufgefordert hatte, Ilan Pappe auszuladen, möchte ich Sie warnen, dass jetzt, wo es öffentlich geworden ist, auch Sie solche Aufforderungen bekommen könnten. Ich hoffe Sie bleiben standhaft, wie es die Uni Tübingen war. In München ist die Stadt auf Druck von der Präsidentin der jüdischen Gemeinde, die behauptet hat, dass ich ein „berüchtigter Antisemit“ sei, umgefallen und ich wurde ausgeladen. Ich schreibe Ihnen das, damit Sie nicht überrascht werden, wenn sowas auch hier passiert."

Am 7. Januar 2019 schrieb Geschäftsführer Rauls an Melzer. "das Szenario, das Sie im Juli meiner Kollegin Dr. Verena Paul skizziert haben, hat sich inzwischen realisiert. Ein gewisser Herr Schnarch aus Wien ist bereits im alten Jahr auf den Plan getreten und hat alle Personen die direkt oder indirekt mit der Stiftung Demokratie Saarland in Verbindung stehen mit seinen Textbausteinen beglückt." Das ideologische Gift eines gewissen Schnarch zeigt sich auch im Brief an Ellen Rohlfs, der Übersetzerin der Texte von Uri Avnery, des leider verstorbenen israelischen Friedensaktivisten. Schnarch hat auch verleumderische Briefe an Martin Breidert und Erhard Arendt vom Palästina-Portal gesandt. Es gibt aber noch weitere Schnarch-Protokolle, die zeigen, welch "schlimmer Finger" dieser Schnarach ist.

Rauls schrieb in seiner Email weiter: "Die Initiativen von Herrn Schnarch habe ich bisher ignoriert und beabsichtige dies auch weiterhin zu tun. Nicht ignorieren kann und will ich das Schreiben des Vorsitzenden der Synagogengemeinde Saar – Richard Beermann – der der Auffassung ist, dass sich die Stiftung Demokratie Saarland „in das Fahrwasser der Nationalsozialisten des Dritten Reiches“ begeben hat. Ich muss sagen, ich bin über die Massivität mehr als erstaunt – ja geradezu erschüttert, weil die Stiftung Demokratie Saarland über zwei Jahrzehnte als Förderer der Synagogengemeinde Saar aufgetreten ist. Darüber hinaus hat Herr Beermann einige Veranstaltungen zum Thema Antisemitismus in unserem Hause besucht; er hätte wissen müssen, dass die Stiftung Demokratie Saarland sich bewusst zur deutschen Verantwortung gegenüber den Juden bekennt und dies auch immer wieder in ihrem Programm dokumentiert."

Am gleichen Tag, dem 7. Januar, antwortet Melzer auf Rauls Email: " Ich weiß, dass der Druck der Gegenseite enorm ist und dass viele Stadträte, Direktoren von Volkshochschulen und nicht zuletzt Gerichte diesem abscheulichen Druck nicht standhalten. Ich hoffe, dass die Stiftung für Demokratie es kann und damit der Demokratie einen Dienst erweist. Eines möchte ich Ihnen aber noch auf den Weg geben: Betrachten Sie Herrn Richard Beermann nicht als Juden, sondern als deutschen Staatsbürger und die Synagogengemeinde nicht als jüdische Einrichtung, die außerhalb des Grundgesetzes steht, sondern als das was sie ist, eine Einrichtung des öffentlichen Rechts. Auch für sie gelten deutsche Gesetze und Gepflogenheiten und dazu gehört die Achtung der Meinungsfreiheit."

Am 16. Januar schreibt Melzer an Rauls zum Thema Meinungsfreiheit: "Guten Tag Herr Rauls, schlagen Sie mal die BILD Zeitung von gestern auf und dann werden Sie sehen, dass die Stiftung Demokratie Saarland sogar hinter die Bildzeitung gefallen ist bei der Debatte um Meinungsfreiheit in unserem Land. Nachdem Handball-Legende Stefan Kretzschmar Tage davor in der BILD gefragt hat: Darf man wirklich nicht mehr alles sagen? Brach offensichtlich unter den Lesern und Befragten eine heftige Diskussion aus, aus der hervorging, dass „Wir haben keine Meinungsfreiheit im eigentlichen Sinne. Nur noch Mainstream-Meinung sei gefragt. Doch wer sich gesellschaftskritisch äußere, der bekommt sofort Redeverbot.“ Wie in meinem Fall. Schade, dass die BILD das öffentlich macht und darüber debattiert und man bei der Stiftung Demokratie im Saarland darüber schweigt. Hans-Jürgen Papier, Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts kommt in der BILD auch zu Wort: „Die Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten Grundrechte unserer Verfassung.“

Wie wollen Sie jetzt ihrem Publikum erklären, warum mein Vortrag nicht stattfindet? Werden Sie die Wahrheit sagen, dass es wegen dem unverschämten Druck der jüdischen Gemeinde abgesagt wurde, der es nicht passt, dass ich Israels Politik kritisiere?

Es ist mehr als erstaunlich, dass eine winzige jüdisch-zionistische Minderheit, die Mehrheit der deutschen Gesellschaft in Geiselhaft nimmt, um die Kritik an den Verbrechen des israelischen Besatzungsregimes und der Zivilgesellschaft das Recht auf Meinungsfreiheit entzieht, indem es durch äußerst gut organisierte Verleumdungskampagnen jeden Veranstalter einschüchtert, bis dieser einknickt und die Veranstaltung absagt. Die Liste dieser Kampagnen ist lang. Wenn dies den Antisemitismus nicht fördert, was dann?

Donnerstag, 24. Januar 2019

Grassierender "Antisemitismus" ohne "Antisemiten" in Deutschland?

Glaubt man den jüdisch-zionistischen Funktionären und ihren philosemitischen willigen Vollstreckern in Politik und Medien, so wimmelt es in zahlreichen EU-Staaten, den USA und Kanada nur so von „Antisemiten“. Die meisten „antisemitischen“ Vorfälle haben mit tatsächlichem Antisemitismus, nämlich eine Art Rassismus gegenüber Juden, nichts zu tun. Es handelt sich überwiegend um Kritik an der rassistischen und brutalen Besatzungspolitik des Staates Israel gegenüber den Palästinensern.
Der Grund, warum die jüdisch-zionistische Lobby mit allen Mitteln gegen Kritiker dieser Besatzungspolitik zu Felde zieht, liegt in der Brutalität des zionistischen Regimes begründet, dessen Apartheid-Politik kaum noch rational zu rechtfertigen ist. Folglich greifen die Israellobbisten zu Diffamierung, Verleumdung, politischem Druck und Rufmord, um jegliche Kritik zum Verstummen zu bringen. Dieser Druck fiel u. a. besonders in München und Frankfurt auf fruchtbaren Boden. Dort haben die jeweiligen Stadtverwaltungen Sonderverordnungen erlassen, die keine öffentlichen Räumlichkeiten an sogenannte Israelkritiker, insbesondere jene, die mit der zivilgesellschaftlichen und gewaltfreien BDS-Bewegung (Boykott, Deinvestition und Sanktionen) sympathisieren, zur Verfügung stellen. Damit wird dem Recht auf freie Meinungsäußerung in diesen beiden Städten die Grundlage entzogen.
Selbst für israelische Wissenschaftler wie Moshe Zuckermann, Ilan Pappé oder deutsche Juden wie den Verleger und Autor Abraham Melzer und Judith Bernstein ist ein Auftreten nicht nur in diesen beiden Städten kaum mehr möglich. Sobald ein Vortrag dieser Persönlichkeiten angekündigt ist, startet die zionistische Lobby eine Kampagne gegen den Veranstalter und verleumdet diese Referenten. Jüngstes Beispiel ist eine Absage der „Stiftung Demokratie Saarland“, die Melzer am 4. Februar zu einem Vortrag eingeladen hatte. Melzer hat kürzlich „Die Antisemiten-Macher“ veröffentlicht, Darin schreibt er u. a. über die Hintergründe der Konstruktion von „Antisemiten“. 
Federführend bei dieser Kampagne im Saarland war ein gewisser Richard Bermann, Vorsitzender der Synagogen-Gemeinde Saarbrücken. In seinem Schreiben vom 27. Dezember 2018 zieht Bermann alle Register der Verleumdung gegen Melzer. Er sei „ein großer Unterstützer von BDS, ein bekannter Israelhasser“ und wie das Landgericht München der früheren Präsidentin des Zentralrates der Juden gestattet habe zu behaupten, dass er ein „berüchtigter Antisemit“ sei. Zuvor hatte Bermann die Nazi-Parole „Kauft nicht bei Juden“ in Verbindung zur BDS-Bewegung gebracht.
Knobloch hatte Melzer einen „berüchtigten Antisemiten“ genannt, woraufhin Melzer in München vor Gericht zog. Im Zuge einer einstweiligen Anordnung wurde festgestellt, dass Knobloch Melzer so nicht bezeichnen dürfe. Im Hauptverfahren sah dieselbe Richterin es dann anders. Knobloch wurde gestattet, fürderhin Melzer so zu bezeichnen. Es ist nicht verwunderlich, dass in München solche Urteile gefällt werden, reicht doch der Einfluss Knoblochs fast in jeden Winkel der Landeshauptstadt, somit bestimmt auch in die Justiz. Der Druck auf die Richterin muss vermutlich enorm gewesen sein.
Bermann schreibt weiter, dass nun Melzer in Saarbrücken „seine antizionistischen und antisemitischen Hasstiraden öffentlich kundtun“ könne. Um noch der historischen Tatsachenverdrehung die Krone aufzusetzen, schreibt Bermann weiter: „Damit begibt sich die Stiftung Demokratie Saarland in das Fahrwasser der Nationalsozialisten des Dritten Reiches. Gratulation“, da klopfe das Antisemitenherz im Doppeltakt, wenn nicht nur Israel, sondern die jüdischen Gemeinden hierzulande an „Melzers Phantasie-Pranger“ gestellt werden. Die Stiftung solle den Vortrag absagen und sich nicht in den „Dienst von Antisemiten“ stellen.
Wie nicht anders zu erwarten, kroch die Stiftung zu Kreuze und sagte mit Bedauern den Vortrag ab. Die Stiftung fühle sich dem Thema jedoch weiter verpflichtet, „weil wir die Mechanismen, die in dieser Angelegenheit zutage getreten sind von uns nicht hingenommen werden dürfen“, so der Geschäftsführer Bernd Rauls. Diese Bemerkung zeigt, welche Machenschaft und Kräfte hier am Werke sind, um eine Stiftung in die Knie zu zwingen. Vielleicht benennt sich die Einrichtung in „Stiftung Anti-Demokratie Saarland“ um.
Mit diesen deutschen Zuständen und dem in Deutschland herrschenden Ungeist rechnet der israelische Historiker und Philosoph Moshe Zuckermann in seinem Buch „Der allgegenwärtige Antisemit“ gründlich ab. Einen solchen gäbe es nicht nur gegenüber den Muslimen, sondern auch gegenüber Menschen, die es wagen, den Apartheid-Staat Israel und sein mehr als fünfzigjähriges Besatzungs- und Unterdrückungsregime gegenüber dem palästinensischen Volk zu kritisieren. Der sogenannte neue Antisemitismus ist zum Kampfbegriff der zionistischen Israellobby und ihrer deutschen willigen Helfershelfer geworden. Dieser „neue“ Antisemitismus ist jedoch eine Erfindung der Israellobby.
In der Auseinandersetzung mit dem „Antisemitismus“ werden wahllos Begriffe durcheinandergeworfen, Menschen perfide verleumdet und verfolgt, Juden von Nicht-Juden und extremistischen Zionisten wie den Knoblochs, Schusters, Broders und Konsorten des Antisemitismus bezichtigt. Zudem leisten sich die Enkel der Mörder einen „Antisemitismus-Beauftragten“. Diesem Beauftragten für Antisemitismus, Felix Klein, hat das Ministerium laut Tagesspiegel elf Mitarbeiterstellen genehmigt. Damit lässt sich bequem ein Inquisitionstribunal einrichten. Es wird nicht lange dauern, bis jedes Bundesland und jede Stadtverwaltung einen Beauftragten für Antisemitismus installiert hat. Auch dem Zentralrat der Juden in Deutschland täte ein Antisemitismus-Beauftragter gut.
„Wenn Antisemitismus die Sonderbehandlung von Juden ist, dann ist Antizionismus die Sonderbehandlung von Israel“, schreibt Henryk M. Broder in der Tageszeitung die Welt. Somit soll der Beauftragte für Antisemitismus eine „Sonderbehandlung“ Israels und dessen verbrecherischer Besatzungspolitik garantieren, indem alle Kritiker als „Antisemiten“ gebrandmarkt werden. Somit könnte diese Neuschöpfung eines Beauftragten für Antisemitismus die Wiederauferstehung des unsäglichen „Judenreferenten“ aus der Nazi-Zeit bedeuten.
Diese installierten Antisemitismus-Beauftragten werden den Antisemitismus in der BRD nicht bekämpfen, sondern weiter fördern. Mit dieser Installierung wird jedenfalls eine Hexenjagd auf alle eröffnet werden, die auch nur ein kritisches Wort über das brutale, rassistische israelische Besatzungs- und Apartheidsregime äußern.
Neben den bezahlten zionistischen Funktionären treiben es die deutschen Philosemiten besonders toll in der Verfolgung von deutschen Juden, die Israel kritisieren. In der Verfolgung Andersdenkender hätte man Uwe Becker, dem CDU-Bürgermeister und Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt, schon lange einen Orden verleihen sollen. Die Frankfurter Stadtverwaltung wendet alle bürokratischen Tricks an, um „unliebsame“ Referenten zu verhindern, insbesondere jüdische. Becker bekam auf dem letzten „I like Israel“-Kongress einen Orden verliehen. Vermutlich für seine Verdienst für das rassistische israelische Besatzungsregime. Dieses Stelldichein versammelt die reaktionärsten zionistischen und philosemitischen Elemente in der BRD.
Moshe Zuckermann schreibt den Zionisten und deutschen Philosemiten, hier tun sich besonders die sogenannten Antideutschen hervor, die man ohne Übertreibung als „Hitler’s Children“ (Jillian Becker) bezeichnen könnte, folgendes ins Stammbuch: „Denn allein schon die Vorstellung, dass Deutsche sich anmaßen, Juden und erst recht jüdische Israelis wegen ihrer Israelkritik des Antisemitismus zu bezichtigen, ist als nichts anderes zu begreifen als ein zur Perversion verkommenes deutsches Befindlichkeitsproblem. Man kommt nicht umhin in diesem Zusammenhang von ‚Hitlers verlängertem Arm‘ zu sprechen (…). Nur Antisemiten können Juden als Antisemiten besudeln, um sich selbst von der erbärmlichen Unwirklichkeit ihres deutschen, allzu deutschen Antideutschseins zu erlösen.“
So schreibt Zuckermann: „So wird Israel von solchen Pseudo-Philosemiten nicht in seiner Wirklichkeit wahrgenommen, sondern vor allem als Projektionsfläche ideologisch verformter deutscher und auch jüdisch-zionistischer Befindlichkeit. Sollte sich etwa die abstrakte Solidarität mit einem völkerrechtlich verkommenen und verbrecherischen Israel als eine psycho-ideologisch motivierte Entlastung der historischen Schuld der Deutschen erweisen?“
Über den deutschen Ungeist der Antideutschen Politsekte und in weiten Teilen der imperialistischen Linken hat Susann Witt-Stahl einen ausgezeichneten Beitrag in diesem Buch veröffentlicht.
Zuckermanns Buch ist mehr als überfällig, weil es die Arroganz der Zionisten in Deutschland und deren Helfershelfern kategorisch zurückweist, israelische oder deutsche Juden als „Antisemiten“ zu denunzieren. Diese zionistischen Funktionäre erfüllen in der deutschen Gesellschaft eine nützliche Funktion, indem sie einen jüdischen Entlastungsantisemitismus erfinden, um die nicht-jüdische deutsche Mehrheitsgesellschaft vom Makel des Antisemitismus zu entlasten. Darüber hinaus dichten sie den Migranten aus der muslimischen Welt einen Antisemitismus an, den sie quasi in ihrer DNA angelegt vorfinden. Diese Argumentation ist purer Rassismus.
Bei aller erzeugten Antisemitismus-Hysterie hat der ehemalige israelische Botschafter Avi Primor festgestellt, dass nicht der Antisemitismus zunehme, sondern die Sympathie für Israel nehme ab. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet über eine EU-Umfrage, nach der 90 Prozent der Juden in den Ländern der EU eine größere „Feindseligkeit“ wahrnehmen. Dieses subjektive Gefühl mag es geben, die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. In Deutschland haben Juden nichts zu befürchten. Allein in Berlin leben zirka 30.000 Israelis, die dem Apartheid-Staat den Rücken gekehrt haben. Gäbe es diesen „Antisemitismus“ tatsächlich, warum wandern dann so viele Israelis gerade nach Deutschland ein?
Zuckermanns Buch gibt Aufschluss über die Mechanismen eines Antisemitismus, der zunehmend hysterische Züge angenommen hat, um Israel gegen Kritik zu immunisieren. Ein besonders lesenswertes, wertvolles und wichtiges Buch.