Dienstag, 19. August 2014

Israel: The "only Democracy in the Middle East" or a "Rogue State"?

Courtesy of MWC News.
Did George W. Bush perhaps forget one state when he delivered his infamous speech about the so-called "Axis of Evil"? The Zionist lobbyists around the world do everything in their power to whitewash and justify the heinous war crimes that have been committed by the Israeli occupying force against a defenseless and imprisoned Palestinian population in the ghetto-like Gaza Strip. Stephen Lendman, journalist and Research Associate of the Centre for Research on Globalization, has listed a lot of arguments supporting the thesis that Benyamin Netanyahu is "Israel's Pinochet". 

Why don't dissociate the US Empire and its European client states from such a leader, who discredits all the precious values, these states supposedly ascribe to? Or are these so-called Western values only window dressing or good for soap-box oratory in order to justify their own war crimes? It seems that none of the Western politicians want to understand, in which dilemma they find themselves, if they continue to support the war crimes of Netanyahu's right-wing nationalistic government. International arrest warrants should have already been issued against Netanyahu and his security cabinet in the name of the Palestinian Authority in order to bring Netanyahu and his colleagues before the International Criminal Court in The Hague. 

Not without reason have neither the United States nor Israel acceded to the Statute of the International Criminal Court. The leaders of both countries knew why they didn't join it. Both countries on the other hand, exert massive pressure on the court, so the court keeps the lawsuits against Israeli officials for formal reasons inadmissible, as Julian Borger reports in the British newspaper "The Guardian" from 18 August 2014.

Unfortunately, as long as these reckless politicians are in office, they are granted immunity. But what about Ehud Olmert, Ehud Barak and Tzipi Livni who were responsible for the Gaza massacre in 2008/2009? Why hasn't the Abbas regime not issued arrest warrants against these Israeli politicians? The Goldstone report is the basis for an indictment for these war crimes, even though Judge Goldstone had to renounce form its own results, due to the pressure of the Zionist lobby in South Africa. But nonetheless the report is still legally valid.  
Every politically impartial observer of the political scene in Israel turns away in disgust from the everyday racism and fascism in Israel. Here are some samples: The deputy speaker of the Knesset, Moshe Feiglin, calls for "Concentration Camps" in Gaza and "the conquest of the entire Gaza Strip, and annihilation of all fighting forces and their supporters". Feiglin is not considered a weirdo but rather a political ticket-puncher within Netanyahu's Likud party. The newspaper "The Times of Israel" published an article by Jochanan Gordon, in which he argued that "Genocide is permissible". To their credit, the paper removed the online-article after a public outcry. The author was subsequently dropped from the editorial team like a hot potato and had to publicly apologize. A rabbi and member of the Knesset, Eli Ben Dahan, named Palestinians "animals who do not deserve to live". The list of racist and extreme right-wing sayings by Israeli politicians could be continued indefinitely. Having read the book "Jewish History, Jewish Religion" by Israel Shahak, I'm not surprised at all. 

For the credibility of all democracies, Israel becomes an unsustainable problem. Political consequences are overdue.

First published herehere and here.

Samstag, 16. August 2014

BND macht auf NSA

Der BND und einige seiner befreundeten Dienste.
Wer hätte das vom deutschen Bundesnachrichtendienst (BND) gedacht? Was der Große Bruder aus Übersee unter den Geheimdiensten kann, dem wollte der Appendix in nichts nachstehen. Wenn es denn stimmen sollte, dass der BND wirklich die zukünftige US-Präsidentin Hillary Clinton abgehört hat, dann Chapeau! Aber der BNA rudert bereits zurück, es sei alles nur ein Zufall gewesen! Auch John Kerry, Secretary of State des US-Imperiums, wurde einmal (!) zufällig abgehört. Dass auch die Türkei und der türkische "Sultan" seit 2009 unter den Abgehörten sein soll, ist nur mehr als berechtigt, denn seine antidemokratische Politik widerspricht nicht nur deutschen, sondern auch EU-Interessen. Das Abhören also ein großes Missverständnis und Versehen? 

Wer diese Story den Medien gesteckt hat, ist eine viel interessantere Frage, als ob dieser oder jener Politiker abgehört worden ist, weil doch alle abgehört werden. Hat das US-Imperium nur zurückgeschlagen? Waren es so genannte befreundete Dienste wie NSA, CIA, Mossad, MI6 oder der französische DGSE? Diese wären durch die "Leistung" des BND in ihren kriminellen Machenschaften sofort entlastet, da man jetzt auch auf die deutschen "Saubermänner" und "Sauberfrauen" zeigen kann. Die Intention des NSA-Untersuchungsausschusses könnte nun in sein Gegenteil verkehrt werden. Er muss sich fortan mit den rechtswidrigen Machenschaften des eigenen Geheimdienstes auseinandersetzen. Wann begreifen endlich die Bundestagsabgeordneten, dass sie von den Chefs der diversen Geheimdienste doch nur an der Nase herumgeführt werden? 

Für die Bundeskanzlerin und ihr Kabinett ist dies alles nicht nur politisch peinlich, sondern gerät allmählich auch zu einer Farce. Abhören unter "Freunden" geht gar nicht, so sagte einst die Bundeskanzlerin. Sind vielleicht Erdogan, Clinton, Kerry oder wer sonst noch abgehört worden ist, gar keine Freunde? Vielleicht sollte man die Politrhetorik beiseitelassen und sich an den politischen Interessen des eigenen Landes orientieren, um die es geht. Die USA, Russland, Frankreich, China, Großbritannien und selbst our special friend Israel sind alle gleich zu behandeln: Es gibt in den internationalen Beziehungen keine Freunde sondern nur Interessen! Deutschland sollte sich am Mossad ein Beispiel nehmen und die USA massiv ausspähen, so wie es sich unter Freunden gehört. 

Für die Aufklärungsarbeit des NSA-Untersuchungsausschusses könnte dieser Nebenkriegsschauplatz letztendlich im Nirgendwo enden. Dass dies der NSA und ihren befreundeten Diensten gelegen käme, versteht sich von selbst. Der Deutsche Bundestag sollte umgehend einen eigenen BND-Untersuchungsausschuss einberufen, damit der NSA-Untersuchungsausschuss die weltweite Ausspähung und Abhörung ganzer Völker durch die USA adäquat untersuchen und gegebenenfalls etwas zur Aufklärung beitragen kann. Die Abgeordneten sollten sich nicht durch die lancierten Informationen über angebliche Abhörmaßnahmen des BND auf eine falsche Fährte locken lassen. Dieser "neue" Abhörskandal ist ein lancierter Geheimdienstspin, der nicht zufällig von der "Süddeutsche Zeitung", dem NDR und dem Magazine Spiegel "aufgedeckt" worden ist.

Mittwoch, 13. August 2014

Israel, Ägypten, Syrien und die USA vor den Internationalen Strafgerichtshof?

Don't they qualify as candidates for the ICC?
Das israelische Besatzungsregime, die Militärdiktatur in Ägypten und das mörderische Assad-Regime in Syrien zusammen mit den Repräsentanten des US-Imperiums gehören vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Völkermords, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. 

Esam Al-Amin hat eine ernüchternde Bilanz der Verbrechen dieser Regierungen erstellt, über zwei von ihnen hält das US-Imperium seine schützende Hand: Israel und Ägypten. Was Al-Amin versäumt hat, ist eine Bilanz der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die das US-Imperium im Irak seit 1990 und insbesondere seit dem Überfall 2003 begangen hat. Afghanistan, Libyen und Jemen sollten dabei ebenso in diese Schreckensbilanz mit einfließen.

Besonders erwähnenswert ist die fast 100-prozentige Unterstützung des US-Kongresses für die Verbrechen, die das israelische Besatzungsregime gegen die Palästinenser im Gaza-Streifen verübt hat. Keiner der einhundert US-Senatoren stimmte gegen eine weitere militärische Aufrüstung Israels, nur acht mutige US-Abgeordnete wagten es, dagegen zu stimmen. Auf solch eine imposante Unterstützung kann sich noch nicht einmal Benyamin Netanyahu in der Knesset, dem israelischen Parlament, stützen. Warum kandidieren diese so genannten US-Volksvertreter nicht gleich für die Knesset?

Sonntag, 10. August 2014

Israel: "An extreme rightwing regime behaving in the most criminal fashion ..."

Senator David Norris.
If a member of the German Bundestag would ever deliver such a speech, he would be finished politically and humanly. The Zionist lobby and their accomplices would barbecue such a representatives publicly. David Norris is an Irish senator who had a home in Israel.

He has nice things to say about this exclusivist democracy: "It changed from a leftwing socially directed country to an extreme rightwing regime that is behaving in the most criminal fashion and defying the world and unscrupulously using the Holocaust to justify what they’re doing and it’s time that rag was torn away from them." Whether Senator Harris could be an example for German MPs, however, may be doubted. Courage never belonged to the virtues of the political class, when it came to Israel's war crimes and human rights violations against the Palestinian people. During the massacre in Gaza enters second round, you should listen to the speech.

Samstag, 9. August 2014

ZDF und Deutschland Radio und der Hofschranzen-Journalismus

Keine journalistischen Fragen bei dieser "erfolgreichen" Bilanz?
Im ZDF sieht man weder mit dem ersten noch mit dem zweiten Auge etwas Vernünftiges. Dieser Sende gehörte einfach nur abgeschaltet, damit die Klebers mit ihren horrenden Gehältern und die anderen Hofberichterstatter wie zum Beispiel Udo van Kampen Alleinunterhalter spielen oder auf Regierungssprecherposten wechseln können, von denen sie aus ihre Presseerklärungen verkünden können. In eine mit Zwangsgebühren finanzierte Öffentlich-Rechtliche Fernsehanstalt gehören diese Verlautbarungsjournalisten jedenfalls nicht.

Den jüngsten Vogel des Hofschranzen-Journalismus hat Uli Gack - natürlich vom ZDF - abgeschossen, der sich als Stichwortgeber für Benyamin Netanyahu hergegeben hat. Auf die heuchlerische Chuzpe des israelischen Ministerpräsidenten fiel dem "Journalisten" keine kritische Nachfrage ein, wie überhaupt diese inszenierte Propagandashow schon von der gestellten Kulisse wenig überzeugend war. Keine Frage fiel ihm zur Massentötung von über 1 900 Menschen ein, zirka 80 Prozent Zivilisten, darunter hunderte Frauen und Kinder. Keine Frage zum angeblichen "Kampf gegen den Terror", der zum israelischen Staatsterrorismus mutiert zu sein scheint. Staats- und Fernsehpropaganda für Israel scheint in einigen deutschen Sendern wohl auch zur "Staatsräson" zu gehören. Im ZDF gehören solche Pannen zur journalistischen "Professionalität". Man denke nur an die dämliche und inkompetente Befragung des derangierten deutsch-türkischen Katzen-Schriftstellers Akif Pirincci durch Susanne Conrad, die man im Nachhinein auch noch zensiert hat, obwohl laut Grundgesetz eine Zensur nicht stattfinden darf.

Ebenso gruselig war die Propagandashow "log in" von Sandra Rieß und Wolf-Christian Ulrich , die mit der Frage begann, wie sehr dürfen wir Israel kritisieren. Eine kurze Antwort vorweg: Jede Regierungspolitik muss kritisiert werden, insbesondere dann, wenn Tausende von unschuldigen massakriert werden, wie im Falle des Überfalls der israelischen Armee auf eine wehrlose und gettoisierte Bevölkerung im Freiluftgefängnis von Gaza. Israel darf - wie jeder andere Staat auf der Welt - keine Immunität genießen. Bei dieser Propagandashow konnte der Zuschauer/in den Eindruck gewinnen. dass je jünger die Journalisten werden, desto dämlicher, inkompetenter und desinformierter treten sie auf. Anstatt über die Kriegsverbrechen der israelischen Armee zu diskutieren, wurde auf den Nebenkriegsschauplatz "Antisemitismus" und "Judenhass" in Deutschland ausgewichen. Diese Antisemitismus-Karte wird von jüdischer und israelischer Seite stark übertrieben, wie Joseph Croitoru in seinem kurzen Statement feststellte. 

Wie man Annegret Kramp-Karrenbauer, die gerade einmal das Saarland überblickt, zu solch einem wichtigen Thema einladen konnte, bleibt das Geheimnis der Hasbara-Abteilung in der ZDF-Redaktion. Ihre inhaltsleeren und ahnungslosen Sprechblasen sind nur peinlich. Natürlich durfte die zionistisch-geschulte Hasbara-Propagandistin Melody Sucharewicz aus Tel Aviv nicht fehlen. Ihr "überzeugender", "einstudierter" und "professioneller" Auftritt fiel ihr bei den Zuschauern letztendlich auf die Füße. Diese eiskalte Rationalisierung von Kriegsverbrechen kommt vielleicht in den israelischen Medien gut an, aber nicht bei den deutschen ZDF-Michel-Zuschauern. Bernd Rixinger bemühte sich für einen "Linken" redlich, in kein Fettnäpfchen zu treten und eierte herum, anstatt die absurde "Antisemitismus-" und "Judenhass"-Debatte als grotesk zurückzuweisen. Diese Art von Desinformation und Propaganda dürfte es in einem Staatssender, der angeblich zu neutraler Berichterstattung verpflichtet ist, nicht geben. Das ZDF kann es durchaus mit Putins Medien aufnehmen.

Nicht besser verhielt sich "Deutschlandradio Wissen", das zwei Interviews mit dem freien Journalisten Martin Lejeune, der unter dem israelischen Bombenterror mit den Menschen im Gaza-Streifen ausharrte, kurzfristig absagte, obwohl sie fest vereinbart waren. Die politisch vorgeschobene "Begründung" dieser Staatsjournalisten lautete: Er zweifele an der "journalistischen Unabhängigkeit" seines Kollegen. In einer vorgefertigten Erklärung des Senders auf eine Protestmail von "Frau Dr. S." heißt es: "Journalistische Unabhängigkeit ist gerade in schwer zu durchschauenden Konfliktsituationen für uns ein besonders hohes Gut. Wir vertreten ja gegenüber unseren Hörerinnen und Hörern den publizistischen Anspruch, durch unsere Berichterstattung eine Urteilsbildung zu ermöglichen, die unabhängig von den Sichtweisen einzelner Konfliktparteien größtmögliche Gültigkeit beanspruchen kann. Die Beurteilung der Angebote freier Journalisten in Konfliktregionen gehört zu unserem redaktionellen Alltag. Dazu gehört auch, sich im Zweifelsfall gegen ein solches Angebot zu entscheiden. Nichts anderes hat unser Redakteur getan. Auch dies ist ein wichtiger Teil unserer journalistischen Glaubwürdigkeit." 

Bei Martin Lejeune hat es sich nicht um ein Angebot gehandelt, sondern um eine feste Verabredung seitens des Senders mit ihm. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Welcher Zensor im Sender wurde aktiv und hat die Zusage wieder gekippt? Von der in dem Formbrief behaupteten "journalistischen Unabhängigkeit" kann in diesem Fall keine Rede sein. Den Zuschauern/innen bleibt bei dieser Manipulation nur der Protest in Form der Einbehaltung eines Teils der Zwangsgebühren, bis diese Staatsmedien ihrem verbrieften Auftrag zur objektiven Berichterstattung wieder gerecht werden. Darüber hinaus sollte die kritische Öffentlichkeit bei jeder sich bietenden Gelegenheit Protest einlegen, damit die saturierten Medienschaffenden begreifen, dass sie von einer kritischen Öffentlichkeit beobachtet werden, wenn die Kontrolle durch die Rundfunkräte schon nicht funktioniert, da auch sie aus dem Trog der Zwangsgebühren profitieren.

Mittwoch, 6. August 2014

Israeli Racist Nationalism at its best!

The Israeli colonialist army commits a massacre on the civilian population in the Gaza Strip and Germany's Zionist lobby talks about "anti-Semitism". In Germany, the sideshow of "anti-Semitism" still seems to be working. Instead of focusing on the lunatic Israeli nationalism and racism, Muslim and German protesters are blamed of "anti-Semitism" who demonstrate against Israeli genocide against the Palestinian people. The rampage of this reckless Israeli army must be stopped, and the Zionist lie about "anti-Semitism" must be exposed and rejected. How crazy the Israeli nationalists are, can be admired here.

Sonntag, 3. August 2014

Israels Massaker im Gaza-Streifen und eine "Antisemitismus"-Debatte

Picassos Konkurrent!
Auf Livestream kann mit verfolgt werden, wie eine Besatzungsarmee "Amok" läuft und Tod, Zerstörung und Verderben über ein wehrloses Volk bringt. Das israelische Besatzungsregime veranstaltet im besetzten palästinensischen Gaza-Streifen ein Massaker an der Zivilbevölkerung, welches das Massaker von 2008/09 in den Schatten stellt. Die Opferzahlen liegen heute schon bei über 1 840 Toten Palästinensern, 80 Prozent Zivilisten. über 9 000 Schwerverletzte sind zu versorgen, und ganze Stadtteile werden dem Erdboden gleich gemacht. 500 000 Menschen hat man ihre Bleibe zerbombt, und sie sind auf der Flucht in dem Getto-ähnlichen "Freiluftgefängnis". Bisher verloren 63 israelische Besatzungssoldaten ihr Leben. Für jeden rechtsstaatlich-denkenden Menschen ist klar, dass die Mitglieder des so genannten israelischen Sicherheitskabinetts, die diese Entscheidungen getroffen haben, vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gehören. 

Die westlichen politischen Eliten und deren mediale Verlautbarungsorgane sind bei israelischen Kriegsverbrechen immer gerne bereit, einen Nebenkriegsschauplatz namens "Antisemitismus" zu eröffnen, um von Israels kolossalen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen abzulenken. In Deutschland läuft seit dem "Amoklauf" der "moralischsten Armee der Welt"! (Ehud Barak) eine "Antisemitismus"-Debatte, die nur als unterirdisch bezeichnet werden kann. Darüber hinaus finden Demonstrationen und Kundgebungen der zionistischen Lobby gegen "Antisemitismus und Antizionismus" statt, die vom tatsächlichen Täter ablenken und die Schuld den gettoisierten Opfern zuschieben sollen. 

Diese Lobbyisten fordern von den Deutschen Solidarität mit einem Staat, der seit 47 Jahren ein anderes Volk kolonisiert, dessen Land raubt, UN-Schulen, Krankenhäuser, Gesundheitszentren, Krankentransporter, Wasserentsalzungs- und Kläranlagen, Kraftwerke und die Infrastruktur in seine Einzelteile zerlegt sowie zum wiederholten Male ein Massaker an der Zivilbevölkerung anrichtet. Angeblich sollen die Deutschen jenes Land unterstützen, "das stellvertretend für die freie Welt deren Werte gegen den barbarischen Terror verteidigt". Diese Armee verteidigt keine "westlichen Werte"; sie zerbombt sie. Hier scheint wohl Einiges im Weltbild der zionistischen Lobbyisten durcheinander geraten zu sein. Ein "westlicher Wert" ist zum Beispiel, Solidarität mit den Opfern und nicht mit den Tätern zu üben. 

Über die Verbrechen der israelischen Armee wurde auch im "Presseclub" vom 27. Juli 2014 nicht diskutiert, stattdessen echauffierte man sich über den neu-aufkeimenden "Antisemitismus" und die Ausschreitungen in Europa, insbesondere in Frankreich. An Oberflächlichkeit war diese Journalisten-Runde nicht zu toppen. Auch die Behauptung über die Ursache des israelischen Gewaltexzesses, nämlich die Entführung und Ermordung der drei israelischen Jugendlichen und der darauffolgende Rachemord an einem jungen Palästinenser durch israelische Rechtsextremisten trifft die Sache nicht. Keinem in dieser Runde kam auch nur einmal das Wort Besatzung über die Lippen, die seit 47 Jahren andauert und die eine der wesentlichen Ursachen für die brutale Gewalt der israelischen Besatzungsarmee darstellt. Den Journalisten und den zionistischen Lobbyisten sei der Artikel von Ran HaCohen zur Lektüre empfohlen, damit sie wenigstens einen winzigen Einblick in die Wirklichkeit erhalten. 

Von Meinungsvielfalt konnte in dieser Runde ebenfalls keine Rede sein. Neben zwei knallharten Zionistinnen, gab es noch einen Wissenschaftler von der Universität Bielefeld und einen Alibi-Palästinenser. Jeder "linke" Zionist hätte die Interesse der Palästinenser offensiver und rhetorisch besser vertreten als der Redakteur der "Deutschen Welle". Es herrschte also im zwangsfinanzierten öffentlichen-rechtlichen Fernsehen Meinungseinfalt statt Meinungsvielfalt. 

Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift "Internationale Politik", die von der "Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik" (DGAP) herausgegeben wird, und die Schriftstellerin Gila Lustiger, betätigten sich als perfekte Sprachrohre israelischer Hasbara (Propaganda). Jeder israelischer Regierungssprecher wäre bei dieser "Konkurrenz" vor Neid erblast. Professor Andreas Zick von besagter Universität denunziert die Proteste gegen die israelischen Verbrechen in Gaza als „israelbezogenen Antisemitismus“. Damit hängte er dem Massaker ein pseudowissenschaftliches Mäntelchen um. Wollte er mit dieser unwissenschaftlichen und irreführenden Aussage die berechtigten Proteste gegen die israelischen Massaker kriminalisieren? 

Von Zick ist kein nennenswerter Kommentar über die Parolen israelischer Rechtsextremisten wie "Araber ins Gas", "Tod den Arabern", der Verbringung afrikanischer Flüchtlinge in Lager in der Wüste Negev oder die Treibjagden auf Palästinenser in Jerusalem und Tel Aviv durch israelische Neo-Nazis überliefert. Oder hat Zick als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Fußball-Liga jemals ein Wort des Protestes gegen die "moralischste Armee der Welt" geäußert, als diese zwei junge palästinensische Fußballspieler, Jawhar Nasser Jawhar (19 Jahre) und Adam Abd al-Raouf Halabiya (17 Jahre), absichtlich zu Krüppeln gemacht hat, indem man ihnen in die Füße geschossen hat? 

Kritische Israelis wie Gideon Levy berichten, dass der Rassismus in der israelischen Gesellschaft epidemische Zustände erreicht habe: Der Likud-Abgeordnete Moshe Feiglin meint zum Beispiel: "Ein Haar auf dem Haupt eines israelischen Soldaten ist kostbarer als die gesamte Bevölkerung von Gaza." Oder der Knesset-Abgeordnete der rechtsextremen Regierungspartei "Jüdisches Heim", Ajelet Schaked: "Man solle die Mütter festgenommener 'Terroristen' töten, damit sie keine weiteren Terroristen gebären können."

Wie schrieb doch zu Recht der israelische Historiker Meir Margalit in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahre 2008: "... Der wirkliche Antisemit ist der, der angesichts der Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten schweigt ..." Wimmelt es deshalb in Deutschland nur so von "Antisemiten"? Zu den seit 47 Jahren anhaltenden Menschenrechtsverletzungen war in der Tat nichts von dieser illusteren Runde zu hören. 

Niemand hat sich bis heute gefragt, ob die antisemitischen Parolen nicht von eingeschleusten Mitläufern, so genannten Provokateuren oder Geheimdienstagenten, gerufen worden sind, um den Muslimen auch noch "Antisemitismus" anzuhängen. Wer bei Demonstrationen gegen das eigene Land Parolen wie "Bomber Harris do it again" brüllen kann, der könnte auch bei Demonstrationen gegen die Verbrechen der israelischen Besatzungsmacht "Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein" skandiert haben. Gerade aus der antideutschen Ecke wird alles getan, um dem Islam einen inhärenten "Antisemitismus" zu unterstellen. Näheres zur gesteuerten "Antisemitismus"-Kampagne und zum "professionellen" Verhalten einiger öffentlich-rechtlicher bezahlter Propagandisten, hat der Journalist Arn Strohmeyer geschrieben. 

Zu alle dem hatte "Onkel Tom" von der Deutschen Welle nichts zu sagen. Zuerst legte er ein Bekenntnis zur Einmaligkeit des Holocaust ab, aber über die Ursachen des Konfliktes wie Besatzung, Landraub, fortdauernde Kolonisierung, Strangulierung der Menschen, Gettoisierung, ethnische Säuberung und vieles mehr fiel dem Palästinenser nichts Wesentliches ein. Bei solchen Vertretern muss das berichtigte Anliegen des palästinensischen Volkes in der deutschen Öffentlichkeit unter die Räder kommen.

Diese durch die Zwangsabgabe finanzierte öffentlich-rechtliche Pro-Israel-Propaganda setzte sich natürlich im ZDF bei Peter Hahne fort. Er hatte den ehemaligen Professor Michael Wolffsohn von der Bundeswehr Universität in München und den Fraktionschef der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, zum "Disput" geladen. Herausgekommen ist das, was man erwarten konnte. Der SPD-Abgeordnete Saleh nickte alle politischen Zumutungen Wolffsohns ab und bestätigte damit das Image eines gelehrigen und eingeschüchterten Palästinensers. Wolffsohn konnte sowohl seine unhaltbaren Statements gegen "antisemitisches" in der Linkspartei platzieren als auch die kommunistische Bewegung in Gänze als "streng antisemtisch" denunzieren. Saleh nickte zustimmend und äußerte nur politisch-korrektes, das der deutsche Mainstream zulässt. Solange die Öffentlich-Rechtlichen nur politisch "dressierte" palästinensische Vertreter einladen, sollte man sich die Farce einer offenen "Diskussion" ersparen, da die deutsche Öffentlichkeit scheinbar klüger ist, als es den Verantwortlichen von ARD und ZDF lieb ist: Nach jüngsten Umfragen  ist Israel der "Täter". 

Anstatt in den Öffentlich-Rechtlichen Medien über Israels rechts-nationalistische Regierung, die Neo-Nazi-Banden in Israel und den Vandalismus der israelischen Armee zu diskutieren, erfanden beide Runden einen neuen muslimischen "Antisemitismus", um Israel nicht kritisieren zu müssen. Handelt es sich nicht beim "neuen Antisemitismus" um eine journalistische Ente? Seriöse Vertreter wie der ehemalige Leiter des "Zentrums für Antisemitismusforschung" an der TU Berlin, Wolfgang Benz, sehen trotz des israelischen Massakers im Gaza-Streifen keine Zunahme des "Antisemitismus" in Deutschland. Mit diesem neu eröffneten Nebenkriegsschauplatz in einigen Ländern Westeuropas kann die "moralischste Armee der Welt" weiter beruhigt gegen die wehrlose Menschen in Gaza vorgehen und sie liquidieren. Die sogenannten westlichen Werte kann man so getrost den Wölfen gleich zum Fraße vorwerfen.