Freitag, 8. Februar 2019

Haben türkische Ultranationalisten und Faschisten einen Fuß in der Bundeszentrale für politische Bildung?

Die neue Stellvertreterin von Thomas Krüger
Anfang des Jahres wurde in der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) eine neue CDU-Parteisoldatin als stellvertretende Leiterin installiert. Die ehemalige CDU-Abgeordnete Cemile Giousouf gehörte dem Deutschen Bundestag von 2013 bis 2017 an.

Im Zuge der Gastarbeiteranwerbung kamen ihre Eltern aus Griechenland nach Deutschland. Sie gehörten dort der türkischen Minderheit an. Geboren in Leverkusen, wuchs Giousouf in Westthrakien bei Verwandten auf. Sie ist Doppelstaatlerin und hat an der Universität in Bonn Politikwissenschaft, Soziologie und Islamwissenschaften studiert.

Nachdem bekannt wurde, dass sie mit einer B 3-Besoldung in der BPB versorgt werden sollte, äußerten einige Parteikollegen aus der CDU-Fraktion im Bund und in NRW massive Zweifel an ihrer Eignung. Man warf ihr vor, sie habe zu wenig Distanz zu der faschistisch-nationalistischen Organisation "Graue Wölfe" und zur islamistischen Milli Görus-Bewegung. Auch sei sie politisch zu eng mit Erdogan-Anhängern der "Union Internationaler Demokraten", einer türkischen Lobby-Organisation, die Erdogans AKP sehr nahe steht, verbandelt. 

So empfing sie Vertreter der als antisemitisch geltenden Milli Görus in der CDU-Geschäftsstelle in Hagen, und sie hing in traditionell islamischer Kleidung in der Hagener Moschee ab, die von  DITIB betrieben wird, die der türkischen Religionsbehörde Diyanet untersteht. Eine Person, die mit türkischen Ultranationalisten und Islamisten verkehrt, scheint wenig geeignet für den Stelle als stellvertretende Leiterin der zentralen Bildungseinrichtung des Bundes. Trotz dieser Kritik hievte sie Bundesinnenminister Horst Seehofer auf den Posten in BpB.

Giousouf ist Leiterin der diversen Fachabteilungen und vertritt Präsident Thomas Krüger bei dessen Dauerabwesenheit in der Bonner Zentrale. Nachdem schon Krüger vom damaligen Innenminister Otto Schily politisch versorgt worden ist, hat es ihm Seehofer gleichgetan. In der Versorgung von Altlasten hacken sich die Krähen der Großen Koalition gegenseitig keine Augen aus. Mit der Zurückweisung dieser doch massiven Vorwürfe als "Verschwörungstheorien" macht es sich Giousouf aber zu einfach. Der BpB-Job war ihre letzte Chance, da man sie auch als CDU-Kandidatin für das Europaparlament nicht haben wollte. Bereits am 22. November wurde ihr Wechsel in die BpB öffentlich, alles war bereits zu diesem Zeitpunkt politisch entschieden. Dagegen sei "nichts mehr zu machen" wurde offiziell verlautbart.

Aufgrund ihrer Erfahrung im Bildungsauschuss des Bundestages und in der Extremismusprävention habe sie sich, so Giousouf, auf die Stelle beworben, die öffentlich ausgeschrieben gewesen sei. Dies heißt jedoch gar nichts, werden allein schon aus formalen Gründen solche Stellen ausgeschrieben, deren Besetzung aber schon lange im Voraus entschieden sind. Es ist nicht verwunderlich, dass sie als einzige Kandidatin aus dem behördlichen Auswahlverfahren übriggeblieben ist, was nicht an ihrer Eignung, sondern am Parteibuch gelegen haben dürfte. Nicht die dem Innenministerium nachgeordnete BpB entscheidet über diese Personale, wie Michael Koch in der Westfalenpost schreibt, sondern die Entscheidung ist eine rein politische, die im Innenministerium lange vor dem Auswahlverfahren vorentschieden war, bevor sich Frau Giousouf im Auswahlverfahren "durchgesetzt" hat. Dass sie es wurde, war eine politische Entscheidung und keine BpB intern und eigenständig gefällte.

Cemile Giousouf könnte etwas zur Wiederherstellung ihres ramponierten Images tun, indem sie klare Kante gegenüber dem übermäßigen Einfluss der zionistischen Israellobby in der BpB zeigt. Die Einseitigkeit im publizistischen Bereich in Sachen Nahostkonflikt und Israel/Palästina ist himmelschreiend. Dass es jedoch soweit kommen konnte, liegt in der Verantwortung von Thomas Krüger, der sich als gelehriger Parteigänger dieser Lobby verdient gemacht hat. Ihm fehlt nur noch ein Orden irgendeiner zionistischen Lobby-Organisation. Vielleicht verleiht ihm ja sein dubioser "Busenfreund" Sacha Stawski von der rechtsnationalistischen und zionistischen Website "honesly concerned" auf dem nächsten sogenannten Israelkongress irgendein wertloses Blech, das Krüger aus DDR-Zeiten bestens bekannt sein dürfte.

Süddeutsche Zeitung entwickelt manipulative Fähigkeiten

SZ-Journalisten Thorsten Schmitz und Stephan Handel
Der manipulative Artikel „Hauptsache dagegen“ von Thorsten Schmitz hat der Redaktion der Süddeutschen Zeitung (SZ) eine Flut von Leserbriefen eingetragen, in denen Schmitz‘ unseriöse Arbeitsweise heftig kritisiert worden ist. Bei der „SZ“ verwundert dies nicht, bedient sie doch immer wieder durch extrem einseitige Artikel den jüdisch-zionistischen Narrative über den Nahostkonflikt.
Erinnert sei an den Bericht über den Gerichtsstreit zwischen Abraham Melzer und Charlotte Knobloch, über den der SZ-Journalist Stephan Handel eine Karikaturveröffentlicht hat. Dieser manipulative Bericht wurde zu Recht kritisiert und als Fake News entlarvt.
Wie tendenziös und wahrheitswidrig Schmitz arbeitet, macht jetzt das veröffentlichte Interview mit der Menschrechtsaktivistin Sophia Deeg aus Berlin deutlich, das Schmitz mit ihr geführt hat und von dem nichts im Artikel wiederzufinden ist. Durch dieses Interview wird deutlich, wie sinnentstellend die SZ-Journallie arbeitet. Diese verzerrende Berichterstattung findet sich nicht nur im Beitrag von Schmitz, sondern auch in dem von Handel. Das, was Sophia Deeg tatsächlich Schmitz erzählt hat, kann hier nachgelesen werden.
Wie es scheint, wird die SZ nicht ohne Grund „Prantl-Prawda“ genannt. Diese Zeitung ist nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wird. Auch von der E-Paper-Ausgabe sollte man die Finger lassen.

Sonntag, 3. Februar 2019

Richard Bermann von der Synagogengemeinde Saar verleumdet Abraham Melzer

In Deutschland scheint es kaum noch möglich zu sein, über das israelische Besatzungsregime, seine Gräueltaten und Menschenrechtsverletzen zu referieren und zu diskutieren. Besonders unter Beschuss des Zentralrates der Juden, Jüdischer Gemeinden, der zionistischen Israellobby, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Politsekte der "Antideutschen"  und der Meute der Philosemiten in allen Parteien, Medien und gesellschaftlichen Gruppierungen, die eigentlich verkappte Antisemiten sind, ist es nicht nur für israelische Staatsbürger wie zum Beispiel Moshe Zuckermann, Ilan Pappe u. v. a. sowie für deutsch-israelische Juden wie Abraham Melzer, Judith Bernstein oder Professor Rolf Verleger u. a. und US-amerikanische Juden wie Norman G. Finkelstein oder Max Blumenthal  sowie nicht-jüdische deutsche Staatsbürger fast unmöglich geworden, öffentlich aufzutreten.

Sobald deren Veranstaltungen öffentlich bekannt gemacht werden, bricht ein bestens organsierter Sturm der Entrüstung über den jeweiligen Veranstalter herein, was in den meisten Fällen zum Einknicken des Veranstalters und zur Absage der Veranstaltung führt..In letzter Konsequenz bedeutet dies, dass eine überaus perfekt organsierte jüdisch-zionistische Lobby die Definitionsmacht über Artikel 5 Grundgesetz erlangt hat, ohne dass die nicht-jüdische Mehrheitsgesellschaft darüber ein Mitspracherecht erhält.

Artikel 5 (1) GG lautet: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt." Dieser Satz ist im Lichte betrachtet ein Witz. Dem Deutschen Bundestag sollte ein Ergänzung vorgeschlagen werden, die wie folgt lauten könnte: "Nicht unter dieses Grundrecht fallen Kritiker der Regierungspolitik des Staates Israel sowie alle Befürworter der friedlichen zivilgesellschaftlichen Bewegung BDS (Boykott, De-Investition und Sanktionen)".  Nur Israel wird das Recht zugestanden, den Gaza-Streifen mit einem Boykott zu belegen und das Gebiet in ein Freiluftgefängnis zu verwandel, woüber die politische und mediale Klasse in der BRD schweigt. Als Grundgesetz-freie Städte stehen exemplarisch München und Frankfurt. Andere bemühen sich intensiv, diesen Status ebenfalls zu erlangen. 

Durch ihre haltlosen Verleumdungen und Denunziationen des Journalisten Andreas Zumach fiel die Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (Region Stuttgart), Bärbel Illi, auf die Nase. Sie musste ihre Verleumdungen gegenüber Zumach, die sie vorher an den Bürgermeister der Stadt Reutlingen, Herrn Alexander Kehrer, um die Nakba-Ausstellung zu stoppen, versandt hat, zurücknehmen.  In Kopie ging die Denunziation auch an "Herrn Bürgermeister Robert Hahn, Herrn Dr. Ulrich Bausch, Geschäftsführer vhs Reutlingen und Dr. Michael Blume, Beauftragter der Landesregierung BW gegen Antisemitismus."

Ihr Verleumdungsschreiben enthielt einige Lügen, die sie öffentliche zurücknehmen musste.
"Betreff: AW: Ihre heutige Mail "Nakba-Ausstellung stoppen" - Datum: Fri, 1 Feb 2019 10:00:26 +0100 - Von: Bärbel Illi <baerbel.illi@t-online.de> - An: 'Andreas Zumach'
Sehr geehrter Herr Zumach,

ich widerrufe die von Ihnen in Ihrer Mail unten in den Punkten 1 bis 4 angesprochenen Aussagen von mir. Ich verpflichte mich, sie zu unterlassen. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung verpflichte ich mich zu einer Vertragsstrafe von 200 €.

Mit freundlichen Grüßen Bärbel Illi

Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V. - c/o Bärbel Illi, Keplerstr. 34, 73760 Ostfildern - Tel.: 0711-4411138 - mobil: 0151 14943690 - www.dig-stuttgart.net - https://de-de.facebook.com/DIGStuttgart"

Auch die Süddeutsche Zeitung (Prantl-Prawda) musste ihre Falschbehauptung in dem Propaganda-Artikel gegen die BDS-Bewegung "Hauptsache dagegen" von Thorsten Schmitz zurückrudern und veröffentlichte folgende Gegendarstellung. Schmitz wollte durch seinen Gefälligkeitsartikel wohl der zionistischen Israellobby seine Verbundenheit mit dem zionistischen Untderdrückungssystem beweisen. 

Jedem Veranstalter sollte in Zukunft klar sein, dass die eingehenden "Protestschreiben" von Seiten der jüdisch-zionistischen Israellobby am besten sofort in Papierkorb wandern sollten, da sie nichts anderes als Lügen und falsche Behauptungen enthalten.

Nun zurück zu einem anderen Denunzianten. Am 27. Dezember 2018 hat ein gewisser Richard Bermann von der Synagogengemeinde Saar, Saarbrücken, einen Brief an die "Stiftung Demokratie Saarland" geschrieben, der an Niedertracht nicht nur gegenüber Abraham Melzer, sondern auch gegenüber der Stiftung kaum noch zu überbieten ist.  Bermann verleumdet Melzer darin als einen großen "Unterstützer von BDS, ein bekannter Israelhasser". Bermann setzte natürlich die BDS in Beziehung zur unsäglichen Nazi-Parole "Kauft nicht bei Juden". Deren friedlicher Boykott gegenüber Waren, die in israelischen Siedlungen und Kolonien, die in den besetzten palästinensischen Gebieten produziert werden, hat nichts, aber auch gar nichts mit der Nazi-Parole zu tun. Mit der Verwendung dieser unsäglichen Nazi-Parole soll ausschließlich die BDS-Bewegung delegitimiert werden.

Bermann schreibt weiter, dass Melzer in Saarbrücken nun "seine antizionistischen und antisemitischen Hasstiraden öffentlich kundtun" könne. Um noch der historischen Tatsachenverdrehung die Krone aufzusetzen, schreibt Bermann weiter: "Damit begibt sich die Stiftung Demokratie Saarland in das Fahrwasser der Nationalsozialisten des Dritten Reiches. Gratulation", da klopfe das Antisemitenherz im Doppeltakt, wenn nicht nur Israel, sondern die jüdischen Gemeinden hierzulande an "Melzers Phantasie-Pranger" gestellt werden. Die Stiftung solle den Vortrag absagen und sich nicht in den "Dienst von Antisemiten" stellen. Im Gegensatz zu Bermann kennt Melzer Israel aus dem Effeff und hat für das Unterdrückungsregime als Soldat seinen Kopf hingehalten. Salon-Zionisten à la Bermann sollten daher sehr vorsichtig mit dem Vorwurf umgehen, Melzer einen "bekannten Israelhasser" zu nennen und sich auf ein fragwürdiges Urteil aus München zu berufen, das zum Vorteil einer anderen Salon-Zionisten gefällt worden ist. Vermutlich kennt Bermann Israel nur durch die Lucke eines Jumbojets.

Als eine Rechtfertigung für seine Invektiven führt Bermann das Urteil des Münchner Landgerichtes an, das Charlotte Knobloch das Recht zugestanden habe, Melzer weiterhin einen "berüchtigten Antisemiten" nennen zu dürfen. Dieselbe Richterin hatte zuvor in einer einstweiligen Anordnung Knobloch untersagt, diese Behauptung aufzustellen. Aber wer meint, dass ein Münchner Gericht den Mut besitzt, gegen die "heimliche Regentin" der Stadt ein Urteil zu fällen, kann auch gleich an den Weihnachtsmann glauben.

Diese Ungeheuerlichkeiten konnte der Geschäftsführer der "Stiftung Demokratie Saarland", Bernd Rauls, natürlich nicht auf der Stiftung und Melzer sitzen lassen und schrieb folgenden Brief an die "Synagogengemeinde Saar", der zeigt, dass es doch noch nichtjüdische Deutsche mit Rückgrat gibt:

Diesem ganzen Skandal war ein intensiver Email-Verkehr zwischen Melzer und der Stiftung vorausgegangen. Als Melzer das Veranstaltungsprogramm im Juli vorlag, schrieb er am 8. Juli 2018 in weiser Voraussicht an Frau Dr. Verena Paul: " Ich freue mich schon auf den Vortrag, möchte Ihnen aber folgendes sagen: Angesichts der Tatsache, dass seit Monaten und sogar Jahren Personen, die Israels Politik kritisieren und Standpunkte vertreten, wie ich, diffamiert und sogar Universitäten von der israelischen Lobby bedrängt werden, kritische Autoren wie z. B. Prof. Ilan Pappe, Prof. Moshe Zuckermann, Prof. Rolf Verleger und mich nicht auftreten zu lassen, wie zuletzt in Tübingen passiert, als das israelische Konsulat die Uni aufgefordert hatte, Ilan Pappe auszuladen, möchte ich Sie warnen, dass jetzt, wo es öffentlich geworden ist, auch Sie solche Aufforderungen bekommen könnten. Ich hoffe Sie bleiben standhaft, wie es die Uni Tübingen war. In München ist die Stadt auf Druck von der Präsidentin der jüdischen Gemeinde, die behauptet hat, dass ich ein „berüchtigter Antisemit“ sei, umgefallen und ich wurde ausgeladen. Ich schreibe Ihnen das, damit Sie nicht überrascht werden, wenn sowas auch hier passiert."

Am 7. Januar 2019 schrieb Geschäftsführer Rauls an Melzer. "das Szenario, das Sie im Juli meiner Kollegin Dr. Verena Paul skizziert haben, hat sich inzwischen realisiert. Ein gewisser Herr Schnarch aus Wien ist bereits im alten Jahr auf den Plan getreten und hat alle Personen die direkt oder indirekt mit der Stiftung Demokratie Saarland in Verbindung stehen mit seinen Textbausteinen beglückt." Das ideologische Gift eines gewissen Schnarch zeigt sich auch im Brief an Ellen Rohlfs, der Übersetzerin der Texte von Uri Avnery, des leider verstorbenen israelischen Friedensaktivisten. Schnarch hat auch verleumderische Briefe an Martin Breidert und Erhard Arendt vom Palästina-Portal gesandt. Es gibt aber noch weitere Schnarch-Protokolle, die zeigen, welch "schlimmer Finger" dieser Schnarach ist.

Rauls schrieb in seiner Email weiter: "Die Initiativen von Herrn Schnarch habe ich bisher ignoriert und beabsichtige dies auch weiterhin zu tun. Nicht ignorieren kann und will ich das Schreiben des Vorsitzenden der Synagogengemeinde Saar – Richard Beermann – der der Auffassung ist, dass sich die Stiftung Demokratie Saarland „in das Fahrwasser der Nationalsozialisten des Dritten Reiches“ begeben hat. Ich muss sagen, ich bin über die Massivität mehr als erstaunt – ja geradezu erschüttert, weil die Stiftung Demokratie Saarland über zwei Jahrzehnte als Förderer der Synagogengemeinde Saar aufgetreten ist. Darüber hinaus hat Herr Beermann einige Veranstaltungen zum Thema Antisemitismus in unserem Hause besucht; er hätte wissen müssen, dass die Stiftung Demokratie Saarland sich bewusst zur deutschen Verantwortung gegenüber den Juden bekennt und dies auch immer wieder in ihrem Programm dokumentiert."

Am gleichen Tag, dem 7. Januar, antwortet Melzer auf Rauls Email: " Ich weiß, dass der Druck der Gegenseite enorm ist und dass viele Stadträte, Direktoren von Volkshochschulen und nicht zuletzt Gerichte diesem abscheulichen Druck nicht standhalten. Ich hoffe, dass die Stiftung für Demokratie es kann und damit der Demokratie einen Dienst erweist. Eines möchte ich Ihnen aber noch auf den Weg geben: Betrachten Sie Herrn Richard Beermann nicht als Juden, sondern als deutschen Staatsbürger und die Synagogengemeinde nicht als jüdische Einrichtung, die außerhalb des Grundgesetzes steht, sondern als das was sie ist, eine Einrichtung des öffentlichen Rechts. Auch für sie gelten deutsche Gesetze und Gepflogenheiten und dazu gehört die Achtung der Meinungsfreiheit."

Am 16. Januar schreibt Melzer an Rauls zum Thema Meinungsfreiheit: "Guten Tag Herr Rauls, schlagen Sie mal die BILD Zeitung von gestern auf und dann werden Sie sehen, dass die Stiftung Demokratie Saarland sogar hinter die Bildzeitung gefallen ist bei der Debatte um Meinungsfreiheit in unserem Land. Nachdem Handball-Legende Stefan Kretzschmar Tage davor in der BILD gefragt hat: Darf man wirklich nicht mehr alles sagen? Brach offensichtlich unter den Lesern und Befragten eine heftige Diskussion aus, aus der hervorging, dass „Wir haben keine Meinungsfreiheit im eigentlichen Sinne. Nur noch Mainstream-Meinung sei gefragt. Doch wer sich gesellschaftskritisch äußere, der bekommt sofort Redeverbot.“ Wie in meinem Fall. Schade, dass die BILD das öffentlich macht und darüber debattiert und man bei der Stiftung Demokratie im Saarland darüber schweigt. Hans-Jürgen Papier, Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts kommt in der BILD auch zu Wort: „Die Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten Grundrechte unserer Verfassung.“

Wie wollen Sie jetzt ihrem Publikum erklären, warum mein Vortrag nicht stattfindet? Werden Sie die Wahrheit sagen, dass es wegen dem unverschämten Druck der jüdischen Gemeinde abgesagt wurde, der es nicht passt, dass ich Israels Politik kritisiere?

Es ist mehr als erstaunlich, dass eine winzige jüdisch-zionistische Minderheit, die Mehrheit der deutschen Gesellschaft in Geiselhaft nimmt, um die Kritik an den Verbrechen des israelischen Besatzungsregimes und der Zivilgesellschaft das Recht auf Meinungsfreiheit entzieht, indem es durch äußerst gut organisierte Verleumdungskampagnen jeden Veranstalter einschüchtert, bis dieser einknickt und die Veranstaltung absagt. Die Liste dieser Kampagnen ist lang. Wenn dies den Antisemitismus nicht fördert, was dann?

Donnerstag, 24. Januar 2019

Grassierender "Antisemitismus" ohne "Antisemiten" in Deutschland?

Glaubt man den jüdisch-zionistischen Funktionären und ihren philosemitischen willigen Vollstreckern in Politik und Medien, so wimmelt es in zahlreichen EU-Staaten, den USA und Kanada nur so von „Antisemiten“. Die meisten „antisemitischen“ Vorfälle haben mit tatsächlichem Antisemitismus, nämlich eine Art Rassismus gegenüber Juden, nichts zu tun. Es handelt sich überwiegend um Kritik an der rassistischen und brutalen Besatzungspolitik des Staates Israel gegenüber den Palästinensern.
Der Grund, warum die jüdisch-zionistische Lobby mit allen Mitteln gegen Kritiker dieser Besatzungspolitik zu Felde zieht, liegt in der Brutalität des zionistischen Regimes begründet, dessen Apartheid-Politik kaum noch rational zu rechtfertigen ist. Folglich greifen die Israellobbisten zu Diffamierung, Verleumdung, politischem Druck und Rufmord, um jegliche Kritik zum Verstummen zu bringen. Dieser Druck fiel u. a. besonders in München und Frankfurt auf fruchtbaren Boden. Dort haben die jeweiligen Stadtverwaltungen Sonderverordnungen erlassen, die keine öffentlichen Räumlichkeiten an sogenannte Israelkritiker, insbesondere jene, die mit der zivilgesellschaftlichen und gewaltfreien BDS-Bewegung (Boykott, Deinvestition und Sanktionen) sympathisieren, zur Verfügung stellen. Damit wird dem Recht auf freie Meinungsäußerung in diesen beiden Städten die Grundlage entzogen.
Selbst für israelische Wissenschaftler wie Moshe Zuckermann, Ilan Pappé oder deutsche Juden wie den Verleger und Autor Abraham Melzer und Judith Bernstein ist ein Auftreten nicht nur in diesen beiden Städten kaum mehr möglich. Sobald ein Vortrag dieser Persönlichkeiten angekündigt ist, startet die zionistische Lobby eine Kampagne gegen den Veranstalter und verleumdet diese Referenten. Jüngstes Beispiel ist eine Absage der „Stiftung Demokratie Saarland“, die Melzer am 4. Februar zu einem Vortrag eingeladen hatte. Melzer hat kürzlich „Die Antisemiten-Macher“ veröffentlicht, Darin schreibt er u. a. über die Hintergründe der Konstruktion von „Antisemiten“. 
Federführend bei dieser Kampagne im Saarland war ein gewisser Richard Bermann, Vorsitzender der Synagogen-Gemeinde Saarbrücken. In seinem Schreiben vom 27. Dezember 2018 zieht Bermann alle Register der Verleumdung gegen Melzer. Er sei „ein großer Unterstützer von BDS, ein bekannter Israelhasser“ und wie das Landgericht München der früheren Präsidentin des Zentralrates der Juden gestattet habe zu behaupten, dass er ein „berüchtigter Antisemit“ sei. Zuvor hatte Bermann die Nazi-Parole „Kauft nicht bei Juden“ in Verbindung zur BDS-Bewegung gebracht.
Knobloch hatte Melzer einen „berüchtigten Antisemiten“ genannt, woraufhin Melzer in München vor Gericht zog. Im Zuge einer einstweiligen Anordnung wurde festgestellt, dass Knobloch Melzer so nicht bezeichnen dürfe. Im Hauptverfahren sah dieselbe Richterin es dann anders. Knobloch wurde gestattet, fürderhin Melzer so zu bezeichnen. Es ist nicht verwunderlich, dass in München solche Urteile gefällt werden, reicht doch der Einfluss Knoblochs fast in jeden Winkel der Landeshauptstadt, somit bestimmt auch in die Justiz. Der Druck auf die Richterin muss vermutlich enorm gewesen sein.
Bermann schreibt weiter, dass nun Melzer in Saarbrücken „seine antizionistischen und antisemitischen Hasstiraden öffentlich kundtun“ könne. Um noch der historischen Tatsachenverdrehung die Krone aufzusetzen, schreibt Bermann weiter: „Damit begibt sich die Stiftung Demokratie Saarland in das Fahrwasser der Nationalsozialisten des Dritten Reiches. Gratulation“, da klopfe das Antisemitenherz im Doppeltakt, wenn nicht nur Israel, sondern die jüdischen Gemeinden hierzulande an „Melzers Phantasie-Pranger“ gestellt werden. Die Stiftung solle den Vortrag absagen und sich nicht in den „Dienst von Antisemiten“ stellen.
Wie nicht anders zu erwarten, kroch die Stiftung zu Kreuze und sagte mit Bedauern den Vortrag ab. Die Stiftung fühle sich dem Thema jedoch weiter verpflichtet, „weil wir die Mechanismen, die in dieser Angelegenheit zutage getreten sind von uns nicht hingenommen werden dürfen“, so der Geschäftsführer Bernd Rauls. Diese Bemerkung zeigt, welche Machenschaft und Kräfte hier am Werke sind, um eine Stiftung in die Knie zu zwingen. Vielleicht benennt sich die Einrichtung in „Stiftung Anti-Demokratie Saarland“ um.
Mit diesen deutschen Zuständen und dem in Deutschland herrschenden Ungeist rechnet der israelische Historiker und Philosoph Moshe Zuckermann in seinem Buch „Der allgegenwärtige Antisemit“ gründlich ab. Einen solchen gäbe es nicht nur gegenüber den Muslimen, sondern auch gegenüber Menschen, die es wagen, den Apartheid-Staat Israel und sein mehr als fünfzigjähriges Besatzungs- und Unterdrückungsregime gegenüber dem palästinensischen Volk zu kritisieren. Der sogenannte neue Antisemitismus ist zum Kampfbegriff der zionistischen Israellobby und ihrer deutschen willigen Helfershelfer geworden. Dieser „neue“ Antisemitismus ist jedoch eine Erfindung der Israellobby.
In der Auseinandersetzung mit dem „Antisemitismus“ werden wahllos Begriffe durcheinandergeworfen, Menschen perfide verleumdet und verfolgt, Juden von Nicht-Juden und extremistischen Zionisten wie den Knoblochs, Schusters, Broders und Konsorten des Antisemitismus bezichtigt. Zudem leisten sich die Enkel der Mörder einen „Antisemitismus-Beauftragten“. Diesem Beauftragten für Antisemitismus, Felix Klein, hat das Ministerium laut Tagesspiegel elf Mitarbeiterstellen genehmigt. Damit lässt sich bequem ein Inquisitionstribunal einrichten. Es wird nicht lange dauern, bis jedes Bundesland und jede Stadtverwaltung einen Beauftragten für Antisemitismus installiert hat. Auch dem Zentralrat der Juden in Deutschland täte ein Antisemitismus-Beauftragter gut.
„Wenn Antisemitismus die Sonderbehandlung von Juden ist, dann ist Antizionismus die Sonderbehandlung von Israel“, schreibt Henryk M. Broder in der Tageszeitung die Welt. Somit soll der Beauftragte für Antisemitismus eine „Sonderbehandlung“ Israels und dessen verbrecherischer Besatzungspolitik garantieren, indem alle Kritiker als „Antisemiten“ gebrandmarkt werden. Somit könnte diese Neuschöpfung eines Beauftragten für Antisemitismus die Wiederauferstehung des unsäglichen „Judenreferenten“ aus der Nazi-Zeit bedeuten.
Diese installierten Antisemitismus-Beauftragten werden den Antisemitismus in der BRD nicht bekämpfen, sondern weiter fördern. Mit dieser Installierung wird jedenfalls eine Hexenjagd auf alle eröffnet werden, die auch nur ein kritisches Wort über das brutale, rassistische israelische Besatzungs- und Apartheidsregime äußern.
Neben den bezahlten zionistischen Funktionären treiben es die deutschen Philosemiten besonders toll in der Verfolgung von deutschen Juden, die Israel kritisieren. In der Verfolgung Andersdenkender hätte man Uwe Becker, dem CDU-Bürgermeister und Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt, schon lange einen Orden verleihen sollen. Die Frankfurter Stadtverwaltung wendet alle bürokratischen Tricks an, um „unliebsame“ Referenten zu verhindern, insbesondere jüdische. Becker bekam auf dem letzten „I like Israel“-Kongress einen Orden verliehen. Vermutlich für seine Verdienst für das rassistische israelische Besatzungsregime. Dieses Stelldichein versammelt die reaktionärsten zionistischen und philosemitischen Elemente in der BRD.
Moshe Zuckermann schreibt den Zionisten und deutschen Philosemiten, hier tun sich besonders die sogenannten Antideutschen hervor, die man ohne Übertreibung als „Hitler’s Children“ (Jillian Becker) bezeichnen könnte, folgendes ins Stammbuch: „Denn allein schon die Vorstellung, dass Deutsche sich anmaßen, Juden und erst recht jüdische Israelis wegen ihrer Israelkritik des Antisemitismus zu bezichtigen, ist als nichts anderes zu begreifen als ein zur Perversion verkommenes deutsches Befindlichkeitsproblem. Man kommt nicht umhin in diesem Zusammenhang von ‚Hitlers verlängertem Arm‘ zu sprechen (…). Nur Antisemiten können Juden als Antisemiten besudeln, um sich selbst von der erbärmlichen Unwirklichkeit ihres deutschen, allzu deutschen Antideutschseins zu erlösen.“
So schreibt Zuckermann: „So wird Israel von solchen Pseudo-Philosemiten nicht in seiner Wirklichkeit wahrgenommen, sondern vor allem als Projektionsfläche ideologisch verformter deutscher und auch jüdisch-zionistischer Befindlichkeit. Sollte sich etwa die abstrakte Solidarität mit einem völkerrechtlich verkommenen und verbrecherischen Israel als eine psycho-ideologisch motivierte Entlastung der historischen Schuld der Deutschen erweisen?“
Über den deutschen Ungeist der Antideutschen Politsekte und in weiten Teilen der imperialistischen Linken hat Susann Witt-Stahl einen ausgezeichneten Beitrag in diesem Buch veröffentlicht.
Zuckermanns Buch ist mehr als überfällig, weil es die Arroganz der Zionisten in Deutschland und deren Helfershelfern kategorisch zurückweist, israelische oder deutsche Juden als „Antisemiten“ zu denunzieren. Diese zionistischen Funktionäre erfüllen in der deutschen Gesellschaft eine nützliche Funktion, indem sie einen jüdischen Entlastungsantisemitismus erfinden, um die nicht-jüdische deutsche Mehrheitsgesellschaft vom Makel des Antisemitismus zu entlasten. Darüber hinaus dichten sie den Migranten aus der muslimischen Welt einen Antisemitismus an, den sie quasi in ihrer DNA angelegt vorfinden. Diese Argumentation ist purer Rassismus.
Bei aller erzeugten Antisemitismus-Hysterie hat der ehemalige israelische Botschafter Avi Primor festgestellt, dass nicht der Antisemitismus zunehme, sondern die Sympathie für Israel nehme ab. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet über eine EU-Umfrage, nach der 90 Prozent der Juden in den Ländern der EU eine größere „Feindseligkeit“ wahrnehmen. Dieses subjektive Gefühl mag es geben, die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. In Deutschland haben Juden nichts zu befürchten. Allein in Berlin leben zirka 30.000 Israelis, die dem Apartheid-Staat den Rücken gekehrt haben. Gäbe es diesen „Antisemitismus“ tatsächlich, warum wandern dann so viele Israelis gerade nach Deutschland ein?
Zuckermanns Buch gibt Aufschluss über die Mechanismen eines Antisemitismus, der zunehmend hysterische Züge angenommen hat, um Israel gegen Kritik zu immunisieren. Ein besonders lesenswertes, wertvolles und wichtiges Buch.

Donnerstag, 17. Januar 2019

A bunch of weirdos are running the US government

A bunch of weirdos is running the US government.
Last week, two Israeli stooges, John Bolton and Mike Pompeo, traveled the Middle East. In Cairo, Pompeo delivered the most idiotic and bizarre speech one has ever heard from a US Secretary of State. “When America retreats, chaos often follows,” said Pompeo. More correctly; When America attacks, chaos often follows. The evidence is overwhelming: Afghanistan, Iraq, Lybia, Syria, Yemen, to name the most prominent. Calling on the Iranians to live up to the human rights standards of Saudi Arabia is absurd and outrageous. Pompeo is clueless about the Middle East, but perhaps he didn’t talk about the region is was touring. His nonsense was merely an anti-Iranian rant but a kind of „love letter“ to the assassin-in-chief, Mohammed bin Salman.
One can ask whether President Trump is really in charge of his administration. He ordered the withdrawal from Syria, Bolton and Pompeo toured the Middle East and foiled him. In any properly functioning government, these two guys would be sacked at once. The US democracy and the Western ones have become dysfunctional. Their leaders do not represent their constituency anymore.
There is another aspect of a possible war against Iran. Israel. The Zionist regime, especially Netanyahu, has been calling for such a US attack for the last two decades. He tried desperately to push President Obama into war with Iran. With President Trump and his Security adviser Bolton, Netanyahu has a say about US Middle Eastern policy. One should remember that Bolton made his bold caveat to Trump’s decision in Israel. Bolton got his job because of Sheldon Adelson huge donations to the Trump campaign.
Pompeo is not one jota better than Bolton. He also bootlicks Netanyahu. Both advisers don’t serve US interests but Israeli ones. To attack Iran would make the chaos in Afghanistan, Iraq, Lybia, Syria, and Yemen look like smooth operations.
Just recently, the US lost four members of the armed forces in Syria. If the Israelis and the Saudis are eager to attack Iran, let them do it alone. At least the Saudi dictatorship and murderous regime would go up the creek, which would be a blessing for the world.
The US should get out of all the occupied countries at once. Otherwise, the Arab resistance should make for the US occupier life a living hell. History shows that the US, once occupied the land, they never left voluntarily; Vietnam demonstrates that the US occupier must be defeated to go.

Montag, 7. Januar 2019

Bundespräsident Steinmeier verleihen Sie Claas Relotius das Bundesverdienstkreuz!

Relotius steht pars pro toto für die BRD-Jounaille.
Wenn einer das Bundesverdienstkreuz verdient hat, dann ist es der ehemalige Star-Reporter und Haltungsjournalist Claas Relotius vom Nachrichtenmagazine Der SPIEGEL. Er hat nicht nur dem Spiegel zu noch größerem Ruhm und Ehre verholfen, sondern auch dem deutschen Journalismus in Sachen Fake News Weltruhm verschafft. Relotius stellt selbst Merkels halsbrecherische Grenzöffnungspolitik noch in den Schatten.
Diese Ausnahmeerscheinung am journalistischen Firmament wurde folglich für seine Lügengeschichten mit Preisenregelrecht überschüttet. Für seine erfundene und manipulierte Story „Königskinder“ erhielt er u. a. den Katholischen Medienpreis, der von der Deutschen Bischofskonferenz verliehen wird und mit 5.000 Euro dotiert ist.
Waren Katholiken früher immer für ihre Fähigkeit der Unterscheidung der Geister bekannt, so scheint dies in Zeiten der Marxsens und Woelkis der Institution verlorengegangen zu sein. Beide fahren geradezu auf Merkels verantwortungslose Flüchtlings- und Grenzöffnungspolitik ab. Immerhin hat die Bischofskonferenz dem „Lügenbaron“ Relotius die Auszeichnung aberkannt und das Preisgeld zurückgefordert; man spart ja sonst an nichts! 
Die deutsche Journaille ist allenthalben um Schadensbegrenzung bemüht. Relotius wird kurzerhand zum berühmt-berüchtigten schwarzen Schaf dieses Milieus erklärt, das sich als Juste versteht, das weiß und immer schon wusste, was die Dunkel-Deutschen zu denken haben. Folglich gebührt diese Auszeichnung auch den Vertretern der Haltungs-Journaille und deren Hypermoral
Herausragende Vertreter dieser Spezies sind die Prantls, Klebers, Augsteins, Gniffkes, Restles und  Reschkes; die Liste ließe sich ins Unendliche fortschreiben. Dieser Nanny-, Haltungs- und Empörungsjournalismus ist das eigentliche Problem. Relotius ist nur die Spitze des Eisbergs, der für die Verlogenheit dieses Systems steht. Die Redaktionsstuben sind voll von Typen wie Claas Relotius.
Der SPIEGEL rühmt sich nicht ohne Grund seiner Dokumentationsabteilung, die über 60 Mitarbeiter verfügt. Sie dokumentieren alles, was in Deutschland veröffentlicht wird. Warum hat das Kontrollsystem ausgerecht bei den Lügengeschichten des eigenen Mitarbeiters versagt? Das einstige selbsternannte „Sturmgeschütz der Demokratie“ ist zum „Sturmgeschütz der Lügenpresse“ mutiert. Dass die Journaille den wöchentlichen Spiegel immer noch wie eine Art geheime Offenbarung sieht, zeugt von ihrer Infantilität und Manipulationsaffinität.
Hatte nicht einst Hanns-Joachim Friedrichs der Zunft des seriösen Journalismus ins Stammbuch geschrieben, sich selbst mit einer guten Sache nicht gemein zu machen? Aber in Zeiten des Merkelschen-Grenzöffnungsregimes macht sich die Journaille selbst mit einer schlechten Sache gemein, wie die Causa Relotius oder der Ausspruch des Monitor-Leiters Georg Restle zeigt, der kürzlich gefordert hat, endlich damit aufzuhören, nur noch abzubilden, was ist. So deutlich wie er hat noch keiner innerhalb der Staatsmedienkaste einen Haltungsjournalismus gefordert. „Warum wir endlich damit aufhören sollten, nur abbilden zu wollen, ‚was ist'“, und fordert folglich ein Ende des Journalismus im „Neutralitätswahn“. Unter Merkel ist die DDRisierung der BRD-Medien bereits weit fortgeschritten, insbesondere in den von Zwangsgebühren gemästeten Staatsmedien.
Restle ist wenigstens ehrlich, wohingegen fast die gesamte Journalistenkaste wohl immer noch dem Spiegel-Wunschtraum  anhängt: „Sagen, was ist!“ Dass man mit diesem running gag am Jahresende 2018 aufmachte, zeugt von der Orientierungslosigkeit der Spiegel-Mannschaft. Wie lange will sich der WDR oder NDR noch solche Gesinnungsjournalisten wie Restle, Reschke oder Gniffke leisten? Fordert man deshalb auch die erneute Erhöhung der Zwangsgebühren, um solche „Gesinnungstäter“ weiter fürstlich bezahlen zu können?
Neben den öffentlich-rechtlichen Regierungsmedien sind selbst der Spiegel, die Prantl-Prawda und die FAZ, um nur die wichtigsten zu nennen, zur einer Art Parteipresse, sprich zu Verlautbarungsorganen des Merkel-Regimes, degeneriert. Sie kritisieren nicht mehr Merkels verantwortungslose und selbstherrliche Politik am Parlament vorbei, sondern spenden Beifall für eine Politik zum Schaden des Landes. Man denke nur an den völlig überhasteten und irrationalen Ausstieg aus der Atomenergie, die Grenzöffnungspolitik 2015, den Kampf gegen die Dieseltechnologie oder den EU- und Eurorettungs-Wahn, um nur einige zu nennen.
Die Öffentlich-Rechtlichen und die Privatmedien haben sich das Etikett der „Lügenpresse“ redlich verdient. Zu nennen sind hier nur die Berichterstattung über die Silvesternacht 2015 in Köln, wo erst nach Tagen der Skandal peu à peu ans Licht kam. Oder die sogenannte Jagd auf Flüchtlinge in Chemnitz, nachdem ein deutscher Staatsbürger von einem „Merkel-Gast“ erstochen worden ist. Selbst Merkel machte sich die Lüge von der nicht stattgefundenen Hetzjagd auf Ausländer zu eigen. Verfassungsschutzpräsident Maaßen, der die Wirklichkeit beschrieben hatte, wurde gefeuert, d. h. mit vollen Bezügen in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Auch hier ist die Liste der bewussten Falschmeldungen durch die Medien lang.
Wie bereits gesagt, Claas Relotius steht pars pro toto für die journalistische Kaste. Wie schreibt doch Alexander Wendt zu Recht auf seinem Blog „Publico“: „In dem Moment, in dem Klaus Brinkbäumer, Heribert Prantl und Jakob Augstein die Reportagen von Relotius lasen, glaubten sie ihre eigenen Kommentare.“ Hat sich eventuell der „Sohn“ von Rudolf Augstein deshalb als Kommentator von Spiegel Online zurückgezogen? In dieser Riege der blinden Meinungsfreaks war er immerhin noch der einäugige König.

Donnerstag, 27. Dezember 2018

The Top 10 "Anti-Semites" according to Simon Wiesenthal Center

Where are more "Anti-Semites": In Israel or Germany?
Year after year, the right-wing Simon Wiesenthal Center in Los Angeles publishes its shitlist of the top leading "Anti-Semites" or "anti-Semitic" incidents.  It's always funny to read about this organization distortion of reality and unworldliness. These yearly "Anti-Semitism" Awards come right after the famous Hollywood Awards.

At the top of the list, rightly so, ranks the Pittsburgh Synagogue Massacre. Besides the usual suspects, such as Louis Farrakhan, the leader of the Nation of Islam, who is slandered by the Center almost on a regular basis, these Zionists apparatchiks also put Jeremy Corbyn, the leader of the British Labor Party, UNRWA, and AIRBNB on their shitlist. In October, AIRBNB announced it would delist rentals in Israeli communities in the West Bank. What the center doesn't say is that the West Bank is illegal Occupied Palestinian Land. 

That the famous Pink Floyd singer Roger Waters takes only tenth place will perhaps disappoint him. The Zionists and their Philo-Semite enforcers are constantly slandering him that he should have come home second. Germans or German institutions are often on this ridiculous list. This time, the Bank for Social Economy finishes up in seventh place.

Nobody should be surprised by this. Zionist extremists such as the campaign journalist Benjamin Weinthal  and many others have put pressure on the bank to terminate the bank account of the group "Jewish Voice for Just Peace in the Middle East" because this group supports the BDS movement, which calls for a peaceful boycott of Israeli products from the illegal settlement in Occupied Palestine. That the Wiesenthal Center quotes Henryk M. Broder infamous judgment about the group ("a bunch of anti-Semites") shows how fact-free, obscure, and insane their judgment is.

Anti-Semitism is a form of racism. Racism in Israel is rampant. Israeli politicians should occupy all ten places. In 2017, I recommended Yair Netanyahu, the son of Prime Minister Benjamin Netanyahu, as a candidate on the organization's Anti-Semitic shitlist, but to no avail. It seems the Simon Wiesenthal Center is not interested in the fight against real Anti-Semitism. They rather slander other people or organizations that speak the truth about Israel's racist occupation and Apartheid policy.

First published here, here.