Samstag, 21. Mai 2016

Moshe Ya'alon fixes Netanyahu in resignation speech

Liberman's Message to the World!
Israel's defense minister Moshe Ya'alon was replaced by one of the most extreme politicians in Israel: Avigdor Liberman. The rift between Ya'alon and Netanyahu seems irreconcilable. Right from the start, Ya'alon supported the IDF prosecutors who charged Elor Azaray with the murder that caused an outcry in Israel. A right-wing crowd proclaimed Azaray "King of Israel". Netanyahu distanced himself from Ya'alon. Azaray executed a helpless heavily wounded Palestinian in cold blood at point-blank range. The other incident that made Netanyahu furious was Ya'alon's defense of deputy of the chief of general staff Yair Golan for his courageous speech in which he mentioned similarities between the rise of fascism in the 1930s in Germany and Israel. Ya'alon encouraged his generals to speak out on moral issues. 

Although Ya'alon is a veteran Likudnik, he still has kept his liberal viewpoints. In his resignation speech in Tel Aviv he expresses his deep concern about Israeli society. "Extremist and dangerous forces have taken over Israel and the Likud movement and are destabilizing our home and threatening to harm its inhabitants.” At the beginning of his harsh verdict of Netanyahu, he stressed the harmonious cooperation with Netanyahu, especially during of "Operation Protective Edge" in which the Israeli army massacred over 2100 Palestinians, many of them women and children. 

After this kind words, Ya'alon gave a startling analysis of Israeli society in general and on the current government in particular. To his regret, Ya'alon found himself "in deep disagreement over professional and ethical issues with the prime minister, a number of ministers and a few members of Knesset". "I have fought with all my strength against radicalization, violence and racism in Israeli society, which threatens its resilience and percolates also into the IDF, already causing it harm.” He also resisted the attacks on the Supreme Court and Israeli judges by members of the Netanyahu cabinet. Both will cause great damage to the rule of law and could have disastrous consequences for Israel.

Ya'alon thinks that Israel is a "healthy society" and the majority is sane and seeks a "Jewish, democratic and state" that accepts each person as a person. Israel has the duty to protect and embrace minorities and not to "incite" against them. "But to my great regret, extremist, and dangerous forces have taken over Israel and the Likud movement and are destabilizing our home and threatening to harm its inhabitants." 

He fears a division among Israelis caused by "cynicism and lust for power" that could be critical for the country and future generations. And he continued saying: "I do not regret whatsoever thesis professional and ethical views, even if they have led to the end of my time as defense minister. I am comfortable with my path and will not turn away from it. I am afraid for Israel's future, and will continue in this struggle going forward because We have no other country. " He has lost faith in Netanyahu. And Ya'alon exposed the moral bareness of Netanyahu to the whole world. 

Avigdor Liberman is not a military man. He has no credentials whatsoever. As a former bouncer, he behaves like a Rambo and shoots from the hip. For years, he has been calling for the expulsion of Palestinians. Palestinians who are disloyal to Israel should have their heads chopped off. "Anyone who's with us should be given everything - up to half the kingdom. Anyone who's against us, there's nothing to do - we should raise an ax and cut off his head; otherwise, we will not survive here." Years ago, he called for the bombing of the Aswan High Dam in Egypt. By the way, Liberman lives on robbed land in a settlement in the West Bank.

Netanyahu has chosen the most unpredictable, unreliable and dangerous man for the most crucial and sensitive position. It's easy to predict that the Israeli security establishment and especially the military will not accept Liberman as their commander-in-chief. Amir Peretz, the dovish ex-Labor Party leader who was also a non-General defense minister failed miserably. The self-proclaimed "most moral army in the world" could not have gotten a better man at the helm than Liberman. He will be the guy who is going to expose this fantasy as a myth.

First published herehereherehere and here.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Avigdor Liberman Israel's New Defense Minister


Israel hat diesen Mann als neuen Verteidigungsminister mehr als verdient.
Die israelische politische Klasse ist mit der Ernennung von Avigdor Liberman zum Verteidigungsminister endlich in dem Morast gelandet, den sie eigentlich immer vor der Weltöffentlichkeit verdecken wollte. Ex-Verteidigungsminister Moshe Ya'alon wurde gefeuert, weil er noch minimale Standards der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) hochgehalten hat. Dass er die eindeutige Bestrafung des kaltblütigen Mörders Elor Azarya verlangt hat, um die sogenannten Werte dieser "moralischsten Armee der Welt" zu retten, oder dass er den stellvertretenden Generalstabschef Yair Golan für seine mutige Rede verteidigt hat; für beides wurde er massiv von Netanyahu und den anderen rechtsextremen Ministern kritisiert. Seine "liberalen" Ansichten waren diesen Extremisten schon lange ein Dorn im Auge. 

Mit Liberman wird nun aus den so genannten IDF für alle Welt sichtbar die "Israeli Terrorist Forces" (ITF). Endlich hat eine der brutalsten Armee den Chef bekommen, den sie schon lange verdient hat. Liberman ist für seine rassistischen und faschistischen Sprüche und Ansichten berühmt und berüchtigt. So will er nicht nur Palästinenser hinrichten lassen, die sich illoyal gegenüber dem rassistischen zionistischen Staat verhalten, sondern auch "Terroristen" exekutieren lassen. Da für die politische Klasse des Landes alle Palästinenser "Terroristen" sind, dürften die ITF für einige Zeit beschäftigt sein. Auch wollte er vor einigen Jahren, da war er nur Außenminister den Assuan-Staudamm in Ägypten bombardieren lassen; auch dazu hat er jetzt die Gelegenheit. 

Mit Liberman hat nun Netanyahu denjenigen an seiner Seite, der sich schon immer für die Bombardierung Irans ausgesprochen hat. Konnten vor Jahren die Armee und die Geheimdienste die Angriffspläne von Netanyahu und seinem damaligen Verteidigungsminister Ehud Barak noch konterkarrieren, so hat Netanyahu den aggressivsten Politiker Israels in die zentrale Machtposition gehievt. Die einzige Hoffnung, dass diese beiden Politiker ihre Armageddon-Träume nicht verwirklichen können, stellen die rationalen Teile der Armee und der Geheimdienste dar, ohne deren Zustimmung in Israel nichts läuft. Sie sind diejenigen, die die tatsächlichen Entscheidungen treffen. 

Wenn Netanyahu und Liberman Israel in den Abgrund führen wollen, werden sich die Armee und die Geheimdienste diesem Himmelfahrtskommando verweigern. Netanyahu wollte schon immer die Allmacht des Sicherheitsestablishments sprengen, wofür er den Rambo Liberman gut instrumentalisieren kann. Aber Liberman ist noch für etwas anderes gut. Er will Muhammad Dahlan als Nachfolger von Abbas installieren. Dahlan ist ein treuer Gefolgsmann der Israelis und der USA und hat mit palästinensischen Interessen wenig im Sinn. Dahlan wird jedes "Friedensdokument" unterschreiben, das ihm die Unterdrücker des palästinensischen Volkes vorlegen werden. 

Im Gegensatz zu Netanyahu und Liberman verkörpert Ya'alon noch gewisse "zionistische" Werte. So stehen für ihn Ehrlichkeit und Gradlinigkeit an der Spitze seiner Werteskala. Für Ya'alon ist es wichtig, ehrlich und geradeheraus zu sein, gleichgültig was die Konsequenzen auch sein mögen. Von solch einer Haltung können Netanyahu und Liberman nur träumen. Wie sagte doch in 2011 Nikolas Sarkozy zu Barack Obama so treffend über Netanyahu: "Ich kann ihn nicht ausstehen, er ist ein Lügner." Selbst Kanzlerin Merkel soll über Netanyahu verärgert sein, und dies muss schon was heißen.

Dienstag, 17. Mai 2016

Hollandes Nahostkonferenz - ein Flop

The Boy Emperor said No!
Frankreichs Präsident Francois Hollande will nichts gelingen. Alles, was er bisher in Angriff genommen hat, war erfolglos. Er ist nicht nur der unbeliebteste Präsident, den Frankreich jemals hatte, sondern er hat auch die Grande Nation als internationalen Akteur unglaubwürdig und lächerlich gemacht. Der größte französische Staatsmann nach 1945 dürfte sich in Colombey-les-deux-Eglises beim Anblick seiner mediokeren Epigonen im Grabe herumdrehen. 

Hollandes jüngstes Meisterstück, eine für den 30. Mai einseitig von Frankreich einberufene Konferenz zum Nahostkonflikt, musste abgesagt werden, weil US-Außenminister John Kerry Terminschwierigkeiten (!) hat. Die Schnapsidee einer Nahostkonferenz war von Beginn an zum Scheitern verurteilt, weil Netanyahu damit nicht einverstanden war. Er war es auch, der die Konferenz zum Scheitern gebracht hat. Ohne seine Zustimmung können weder die USA und schon gar nicht Staaten wie Frankreich oder Deutschland in Sachen Nahost etwas unternehmen. Frankreich hätte wissen sollen, dass für Netanyahu nichts anderes in Frage kommt als bilaterale Verhandlungen, damit den Palästinensern weitere Konzessionen nach dem Motto "Macht geht vor Recht" abgepresst werden können. Was Netanyahu von der inszenierten Show gehalten hat, macht die folgende Einschätzung deutlich: "Jeder weitere Versuch rückt den Frieden in weitere Ferne und eröffnet den Palästinensern eine Hintertür, damit sie nicht mit den eigentlichen Ursachen des Konflikts konfrontiert werden."

Die eigentlich Betroffenen, Israel und Palästina, waren erst gar nicht eingeladen worden. Es sollte wie weiland vor 100 Jahren eine Neuauflage des Skyes-Picot-Abkommen (1916) über die Köpfe des israelischen und des palästinensischen Volkes getroffen werden. Als Staffage hatten die europäischen Neokolonialmächte den Militärdiktatur von Ägypten, den Despoten aus Saudi-Arabien und den Spieler-König aus Jordanien hinzu geladen. Als Schirmherr sollte John Kerry fungieren, der die Hypermacht USA vertreten sollte, ohne die sich weder im Nahostkonflikt noch in Europa politisch etwas bewegt. 

Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault besuchte die Region, um seinen "Friedensplan" den beiden Parteien zu präsentieren. Netanyahu verwarf diesen umgehend, während Abbas ihn lobte. Netanyahu stellte weiterhin Frankreichs Unparteilichkeit in Frage, weil das Land einige Tage zuvor für eine Resolution der UNESCO gestimmt hatte, die die jüdische Verbundenheit mit dem Tempelberg nicht erwähnt. Deutschland stimmte natürlich gegen diese Resolution. Netanyahu war wegen der UNESCO-Resolution so ungehalten, dass er die Botschafter Frankreichs, Russlands u. a. zu einem "Geschichtsseminar" über Zionismus nach Jerusalem zitiert hat. Er gab Ayrault für die Zukunft mit auf den Weg, dass bei allen zukünftigen von Frankreich imitierten Treffen ein "Schatten auf Frankreichs Unparteilichkeit" fallen würde. Damit war klar, wer bei der Neueinberufung der Konferenz den Ton angibt. 

Frankreich und den Europäern sollte eigentlich klar sein, dass von Seiten Israels nur die USA als Vermittler akzeptiert werden, weil sie immer die Partei Israels vertreten. Die USA betrachten sich selbst als "ehrlicher Makler", während die Europäer und die Vereinten Nationen von Israel als "voreingenommen" und "einseitig" bezeichnet werden. 

Im Juli oder August soll nun ein neuer Anlauf unternommen werden, der von vorneherein zum Scheitern verurteilt sein dürfte. Am besten wäre es, die 20 Vertreter treffen sich im August unter der Sonne der Cote d'Azur und genießen das Flair und lassen die beiden Parteien den unendlichen Konflikt alleine lösen. Sie können aber auch die Initiative wieder den USA überlassen, damit garantiert ist, dass nur Israels Vorstellungen realisiert werden.

Montag, 16. Mai 2016

SPD-Kanzlerkandidaten/Innen 2017 - eine kleine Auswahl


Das unerschöpfliche Kanzlerkandidaten/Innen-Tableau der SPD für 2017
Die "Alte Tante" SPD sucht händeringend nach einem Kanzlerkandidaten oder einer -kandidatin, aber nicht nur das, sondern sie braucht auch eine(n) neue(n) Vorsitzenden/In. Wer als SPD-Vorsitzender den Kanzlerkandidaten-Job auslobt wie Sauerbier, taugt nicht zum Vorsitzenden. Das Prä für die Kandidatur hat immer der Vorsitzende. Wer sich selbst nicht für den Besten hält, sollte abtreten. 

Der SPD steht das Wasser bis zum Hals. Sigmar Gabriel als Vorsitzender führt nicht die Partei, sondern navigiert wie ein Lotse ohne Kompass an der Spitze der SPD und lässt sich von einem politischen Dressman vertreten wie weiland am 1. Mai von Justizminister Heiko Maas, der eher als "heißes" Top-Model auf den Laufsteg von Carl Lagerfeld passt, als sich als burschikoser "Arbeiterführer" am 1. Mai in Pose zu werfen, um dann vom Volk in Zwickau verjagt zu werden. 

Dass Gabriel nicht mehr lange als Parteivorsitzender amtieren wird, pfeifen mittlerweile alle Spatzen von der SPD-Parteizentrale. Um den Marsch in den Zehn-Prozent-Turm noch aufzuhalten, sollte der nächste Sonderpartei der SPD Ralf Stegner oder Heiko Maas zum Vorsitzenden wählen; am effektivsten wären sie im Doppelpack. Beide sind auf ihre je eigene unverwechselbare Art zum Gruseln. 

Bisher hat sich Gabriel bei seiner Auslobung des Jobs für 2017 nur Absagen eingehandelt. Dass sich ausgerechnet Außenminister Frank-Walter Steinmeier hinter Gabriel stellen und eine Lobeshymne auf ihn anstimmen musste, zeigt, dass die Tage Gabriels gezählt sind. Dass ihm auch der Hamburger Erste Bürgermeister Olaf Scholz einen Korb gegeben hat, verwundert nicht; wer will sich bei dem Himmelfahrtskommando im Herbst 2017 schon verheizen lassen. 

Es gibt aber noch den EU-Tausendsassa Martin Schulz. In SPD-Insiderkreisen gilt er als "Favorit". Schulz kann zwar gut schwadronieren, mehr aber auch nicht. Erinnert sei an seinen Auftritt in einer der üblichen TV-Talkshows als sich Merkel und ihr "Vizekanzler", Frankreichs Präsident Hollande, versuchten, zusammen mit Russlands Präsident Vladimir Putin in Minsk über die Beilegung der so genannten Ukraine-Krise zu einigen, kurz nachdem die USA dort einen Putsch faschistischer Kräfte initiiert hatten. Schulz gebärdete sich gegenüber dem ehemaligen US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum, wie ein pausbäckiger Troll, um ihn zu belehren, dass sich die USA gefälligst raushalten und die EU einmal machen lassen sollten. Gegenüber so viel Arroganz verschlug es dem symphytischen Kornblum die Sprache. Das Ergebnis ist mittlerweile bekannt. Putin redet inzwischen nur noch mit dem Koch, wie es sich unter Präsidenten gehört, und nicht mehr mit den Laufburschen des US-Imperiums. 

Seit dem erzwungen Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandt wechseln die SPD-Vorsitzenden quasi im Jahres-Rhythmus, sieht man einmal vom Schröder-Intermezzo als Bundeskanzler ab, floppten alle SPD-Kanzlerkandidaten. Seit sich Oskar Lafontaine als SPD-Vorsitzender und Finanzminister Hals über Kopf vom Acker gemacht hat, scheint die SPD außer Tritt geraten zu sein. Lafontaine hat nicht nur die Arbeiterschaft mit ins Lager der Linkspartei mitgenommen, sondern auch die soziale Kompetenz der Partei; geblieben sind der SPD nur noch ihre akademischen Karrieristen. Es sei angemerkt, dass Gabriel auf dem letzten SPD-Kongress eine riesige Gerechtigkeitslücke festgestellt hat. Selbst auf ihrem ureigensten Feld, der sozialen Gerechtigkeit, erreicht die Partei gerade einmal 32 Prozent. Über die Kompetenz auf allen anderen Politikfeldern gibt es wenig Positives zu berichten. 

Es gibt aber noch einige vorzeigbare und feminine potenzielle Kanzlerkandidatinnen. Da ist als erste Hannelore Kraft, die NRW-Ministerpräsidentin zu nennen, die aber aus Liebe zu NRW in Düsseldorf bleiben will. Wenn der SPD gar nichts mehr einfällt, tauchen plötzlich Namen wie Andrea Nahles und Manuel Schwesig, die Polit-Barbie aus Meckpomm, auf. Im Notfall steht aber auch noch Angela Merkel zur Verfügung, die für alle Partien als Spitzenkandidatin antreten könnte. 

Glücklich kann sich die Partei schätzen, die aus solch einem kompetenten Personal-Reservoir schöpfen kann!

Sonntag, 15. Mai 2016

Brexit the Movie

The European Union is an anonymous monster that is transforming into a new dictatorship, which makes the former Soviet Union look like peanuts. The EU parliament is the only parliament in the world, in which representatives can't propose or initiate laws, it all comes from the anti-democratic European commission. The EU parliament has no power at all. It's like the former People's Parliament of the GDR or the former parliament of the Soviet Union, the Supreme Soviet, which had more power than the EU parliament. In the EU, the real power rests with the unelected bureaucrats and the European Commission. The EU Commission constitutes the center of the EU Dictatorship. The bureaucrats and the EU commissioners act in total secrecy. The best examples are the "negotiations" of TTIP, TiSA or CETA. Should these agreements go into effect the European countries will lose the rest of their sovereignty. 

The Brexit Movie exposes the absurdity of the European project. It should be watched by everyone in Europe in order to vote against the EU. This bureaucratic dictatorship has to be dissolved immediately such as the Soviet Union. Otherwise, it will turn into a totalitarian monster that is going to abolish the last remnants of freedom in Europe. The first step should be the Brexit, followed by the Grexit. The final collapse of the entire EU is then only a matter of time.


Donnerstag, 12. Mai 2016

The Netanyahu Regime plays Hardball against BDS


Die Zukunft Palästinas: Bantustans und Ghettos
Omar Barghouti, dem Mitbegründer der Protestbewegung "Boykott, Divestment and Sanctions" (BDS), sollen seine Reisedokumente durch das Netanyahu-Regime nicht mehr verlängert werden, was einem Reiseverbot gleichkommt. Dies könnte ein erster Schritt sein, um ihm sein Daueraufenthaltsrecht zu entziehen. Das illegitime israelische Besatzungsregime versucht mit vorgeschobenen bürokratischen Argumenten, Barghouti kaltzustellen, während die Zionistisch-Jüdische Lobby weltweit die BDS-Bewegung als "antisemitisch" zu diffamieren versucht. Dass die BDS-Bewegung alles andere als "antisemitisch" ist, zeigt die Veröffentlichung von Barghouti. Die Israellobby ist bei BDS völlig aus dem Häuschen, weil sie Wirkung zeigt. Bereits das weiße Rassistenregime in Südafrika wurde durch eine ähnliche Kampagne zu Fall gebracht, als nächstes sollte das rassistische zionistische Regime an der Reihe sein. 

Israels sephardischer Innenminister Aryeh Deri, der aus Marokko stammt, und selbst einmal Opfer der herrschenden aschkenasischen Machtelite wurde, hat im Zuge einer in Jerusalem stattfindenden BDS-Konferenz enthüllt, dass er geneigt sei, eine Anforderung eines rechtsradikalen Knesset-Mitglieds zu erfüllen, Barghoutis ständigen Wohnsitz zu widerrufen. Damit nicht noch genug: Israels Geheimdienstminister Yisrael Katz und Gilad Erdan, Minister für Strategische Angelegenheiten, ließen beide ihre Absicht zur Anstiftung von körperlicher Gewalt erkennen. Katz rief Israel dazu auf, sich in der "gezielten zivilen Eliminierung" von BDS-Aktivisten zu engagieren. Wenn dies keine direkte Anstiftung zum Mord ist, was dann? Erdan stellte die BDS-Aktivisten als Gefahr für Israel dar, die den Preis für ihre Arbeit zahlen müssten. Etwas "vornehmer" als Katz schob Erdan nach, dass dies nicht "Körperverletzung" bedeute. Dass die internationale Gemeinschaft diesen Terror seitens der israelischen Regierung immer noch schweigend hinnimmt, spricht nicht für die Moral der internationalen Staatengemeinschaft. 

Dass die internationale Staatengemeinschaft, insbesondere Teile die Vereinten Nationen und die Europäische Union moralisch am Ende sind, zeigen nicht nur ihre Zustimmung zu den von den USA und dem Westen geführten imperialen Eroberungskriege seit 2001, sondern auch deren bedingungslose Unterstützung des rassistischen israelischen Besatzungsregime. Besonders tun sich hier die USA und Deutschland unter Kanzlerin Merkel hervor, die mit Israel scheinbar durch dick und dünn gehen würden. 

US-Präsident Barack Hussein Obama ist nicht nur vom israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu mehrmals öffentlich gedemütigt und vor aller Welt als willfähriger Hampelmann vorgeführt worden, sondern dieser "Hampelmann" hat das Netanyahu-Regime auch noch mit einer Erhöhung der jährlichen Militärhilfe von drei auf fünf Milliarden US-Dollar belohnt! Niemand würde so etwas freiwillig tun, aber die zionistische Israellobby führt eine strammes Kontrollregime über den US-Kongress und den jeweiligen amerikanischen Präsidenten aus.

Die Zukunft wird jedoch noch düsterer, wenn Hillary Clinton als US-Präsidentin gewählt werden sollen, was neben dem US-amerikanischen Volk auch Jahwe, Allah und Gott verhindern mögen. Clinton ist das Schlimmste, was den USA und der Welt passieren könnte; daneben erscheint George W. Bush geradezu als Waisenknabe. Clinton ist die Kandidatin von Big Business, Big Money, Wall Street, Kriegsindustrie und der Zionistischen Lobby; mit dem Durchschnittsamerikaner hat sie nichts zu schaffen. Ihre Rhetorik diesbezüglich ist völlig unglaubwürdig. Ihre primäre Loyalität gehört Israel, wenn man sich ihre anti-palästinensischen und Anti-BDS-Reden anhört. Sie hat sich der Zionistischen Lobby mit Haut und Haaren verschrieben. 

Hillary Clinton hat nicht nur einen Kniefall vor dem Medien-Mogul Haim Saban gemacht, einem Hauptsponsor ihrer Präsidentschaftskampagne, sondern sich auch als Agitatorin gegen BDS hervorgetan, indem sie diese Bewegung nicht nur in einer Rede vor dem "Saban-Forum " in Washington, sondern auch in einem Schreiben an die Methodistische Generalkonferenz als "antisemitisch" diffamiert hat. In diesem Brief beschrieb sie den Jüdischen Staat als ein "modernes Wunder, eine lebendige Blüte in mitten einer Wüste, und wir müssen es pflegen und schützen". Dass dieses Besatzungsregime seit 49 Jahren ein anderes Volk versucht, politisch und physisch zu vernichten, scheint Clinton wenig zu interessieren. 

Im Augenblick wird in Großbritannien gerade eine so genannte Antisemitismus-Kampagne gegen die Labor Partei gefahren, um den Vorsitzenden Jeremy Corbyn zu stürzen, damit die Anhänger des Schoßhündchens von George W.Bush, Tony Blair, wieder an die Macht ergreifen können. Auch in der BRD werden von Zeit zu Zeit Antisemitismus-Kampagnen von der Israellobby losgetreten, um von den Verbrechen des zionistischen Besatzungsregime abzulenken. Solange Leute wie Angela Merkel und Stephan-Andrea Casdorff und Zehntausende von Sayanim (=IMs des Mossad) in Deutschland Israel-Propaganda verbreiten, wird sich nichts ändern.

Auch hier.

Dienstag, 10. Mai 2016

Wahrheit und Propaganda im Israel-Palästina-Konflikt

Wahrheit versus Propaganda: Miko Peled (l), Stephan-Andreas Casdorff (r).
Unterschiedlicher könnten die Sichtweisen über Israel kaum sein. Ersterer, der Israeli Miko Peled, weiß wovon er spricht, letzterer, Stephan-Andreas Casdorff, dagegen wohl nicht so genau, sonst hätte er diese zionistische Propaganda den Lesern des "Tagesspiegel", als dessen Chefredakteur er zusammen mit Lorenz Maroldt firmiert, nicht vorsetzen dürfen. Nach einer Woche Gehirnwäsche während eines Seminars in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem war wohl auch nichts anderes zu erwarten. Casdorff wurde wohl vom zionistischen Hasbara-Ministerium (Propagandaministerium) eingeladen, fürstlich untergebracht, salopp gesprochen, man hatte ihn "gekauft". Zu diesem Propagandaartikel hat der Chefredakteur der Online-Zeitschrift "Der Semit", Abraham Melzer, bereits alles gesagt. Casdorff sollte sich einmal eine Stunde Zeit nehmen, um sich die Rede von Peled anzuhören, damit er das nächste Mal nicht wieder solchen Stuss schreibt. 

Der Tagesspiegel galt lange als eine einigermaßen liberale Zeitung. Bis zur Verleumdungs- und Diffamierungskampagne durch jüdisch-zionistische Kreise habe ich von 1997 bis 2005 Bücher zum Nahostkonflikt und andere Themen besprechen können, bis knallharte Zionisten das Ruder in der Zeitung übernommen und sie zu einem Sprachrohr Israels gemacht haben. Der damals zuständige Redakteur berichtete mir, dass er auf Anweisung von "ganz oben", damals war Casdorff bereits mitverantwortlich für die Zeitung, die Zusammenarbeit beenden sollte, was er aber abgelehnt habe.

Einige Jahre später erschien im Rahmen einer Hetzkampagne ein verleumderischer Artikel eines gewissen Frank Jansen, in dem fast nichts stimmte außer meinem Namen. Die Hautevolee der Zionisten in der BRD durfte ihre Verleumdungen Jansen ungefiltert und direkt in die Feder diktieren. Dass der knallharte Zionist Stephan J. Kramer dem damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble eine Collage, d. h. Manipulation meiner Texte, zusammengeschustert aus zwei Artikeln, unterjubeln konnte, hat ihm sicherlich auf seiner Karriereleiter nicht geschadet. Die Ramelow-Partei hat ihn zum Präsidenten des Landesamts für Verfassungsschutz in Thüringen ernannt. Eine Woche vor seiner Ernennung weilte Ramelow zu Besuch in Israel. Mit dieser Ernennung wurde der Bock zum Gärtner gemacht! 

Wie manipulativ diese ganze Kampagne ablief und wer sie gesteuert hat, kann hier nachgelesen werden. Trotz eifriger Mithilfe in dieser Kampagne durch die willigen Vollstrecker in der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ist es Präsident Thomas Krüger und seinen Handlangern nicht gelungen, meine Existenz zu vernichten. Allein zwei Prozesse vor dem Arbeitsgericht in Bonn und dem Verwaltungsgericht in Köln hat die BpB mit Pauken und Trompeten verloren. Die Wahrheit setzte sich wenigstens hier gegen die Propaganda durch. 

In der deutschen Tages- und Wochenpresse taucht die Wahrheit über den Israel-Palästina-Konflikt nur noch rudimentär auf. Fast alle Zeitungen sind auf die zionistischen Sprach-, Mythologie- und Narrativ-Vorgaben eingeschwenkt. Und wenn es doch einmal ein deutscher Israel-Korrespondent wagen sollte, die Realität in Israel so abzubilden, wie sie tatsächlich ist, erkennt er/sie den veröffentlichten Artikel kaum noch als den Seinigen/Ihrigen wieder. Wer von gemeinsamen Werten zwischen dem Westen und Israel faselt, wie dies nicht nur Kanzlerin Merkel, sondern auch Casdorff tun, scheint den Unterschied zwischen demokratischen und zionistischen Werten nicht verstanden zu haben. Erstere sind demokratischer Art, letztere rassistischer Natur. Ob das die politisch-medial Klasse jemals begreifen wird, darf bezweifelt werden.

Auch hier.