Samstag, 15. Juni 2019

Ullrich Mies, Der Tiefe Staat schlägt zu. Westliche Welt bereitet Krisen und Kriege vor

In "Fassadendemokratie und Tiefer Staat" wurde auseinandergebröselt, wer uns eigentlich regiert und nehmen wir diejenigen wahr, die uns regieren. Im Zentrum dieser Herrschaft sind die Superreichen und die Finanzeliten, der zweite Kreis besteht aus den CEOs der internationalen Konzerne, der dritte Kreis setzt sich aus den international bekannten Politikern zusammen, die Handlanger für die beiden ersten Kreise sind, der letzte Kreis besteht aus den Funktionseliten, Intellektuellen und den Medienkartellen mit ihren hunderttausenden von bezahlten Auftragsschreiber, die das umsetzen, was die Superreichen und die internationalen Konzerne ihnen vorgeben zu veröffentlichen.

Die zentrale Aufgabe dieses Medienkartells ist, die Bevölkerung einer permanenten Gehirnwäsche auszusetzen:24/7/365. Ohne diese Bewusstseins-Industrie würde die Fassadendemokratie einstürzen. Dass beide Bücher von den herrschenden Staats- und Konzernmedien ignoriert werden, überrascht nicht, wird in ihnen doch aufgezeigt, welches Schmierenstück diese Kreise aufführen. In einem lichten Moment hat Horst Seehofer einmal die Wahrheit gesagt und die Thesen des Buches bestätigt: "Diejenigen, die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden und diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt." 

Mit dem vorliegenden Nachfolgeband werden die Grundlagen des ersten Bandes vertieft. Den Hintergründen und Triebkräften der wirtschaftlich, politisch und moralisch zunehmend aus den Fugen geratenen, sogenannten westlichen Wertegemeinschaft soll nachgespürt und dem daraus resultierenden Paradigmenwechsel entlang der internationalen Konfliktlinien auf den Grund gegangen werden. Der Untertitel "Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet" hätte nicht aktueller formuliert sein können. Die Öffentlichkeit erlebt gerade eine Neuauflage der Inszenierung wie beim Irak-Krieg, der nur auf Lügen seitens des Bush/Cheney-Regimes und dessen britischen Pudels, Tony Blair, aufgebaut war.

Jetzt ist der Iran ins Kreuzfeuer der amerikanischen Kriegstreiber geraten. Mit inszenierten Anschlägen, sogenannten false flag operations, wird der Weltöffentlichkeit versucht weiszumachen, dass Iran der Verursacher dieser Attacken sei. Trotz intensiver Manipulationen ist es den USA bisher nicht gelungen auch nur den kleinsten Beweis für dieses Schurkenstück vorzulegen. Allein die Verbündeten der USA, die Schurkenstaaten Saudi-Arabien, Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate haben ein Interesse, die Trump-Administration in den Krieg hineinzuziehen, damit die USA das Leben ihrer Soldaten für diese Schurkenstaaten opfern sollen. Hauptakteure in der Kriegsvorbereitung sind der US-Sicherheitsberater John Bolton und US-Außenminister Mike Pompeo, beide stramme Gefolgsleute von Benjamin Netanyahu.

"Diese Kriegsfalken sind deshalb so hoch gefährlich, weil sie bereit sind, mit ihren politischen und militärischen Provokationen und ökonomischen Sanktionen ihre Gegner in die Konfrontation zu treiben, bis an den Rand des Abgrunds eines großen Krieges," schreibt Rainer Rupp im Vorwort. Seit 1990 bis dato habe sich das transatlantisch-neokonservative Establishment aufgrund seiner imperialistischen NATO- und EU-Expansionsbestrebungen als Hauptkrisen- und Kriegstreiber erwiesen, bemerkt Ullrich Mies. Der Gegenstand des vorliegenden Buches geht der Frage nach, wie es dem Tiefen Staat gelungen ist, die Friedensdividende des Jahres 1990 zu zerstören und letztendlich an die Wand zu fahren.

Wer oder Was konstituiert den Tiefen Staat? Tiefer Staat und neokonservative Akteure gehören untrennbar zusammen. Ein Teil des Tiefen Staates ist für die Öffentlichkeit sichtbar, wie zum Beispiel Regierungsmitglieder, kriegsaffine Parlamentarier oder die Hassprediger in den Medien. Der wesentlichere Teil des friedensgefährdenden Komplexes entzieht sich jedoch der Öffentlichkeit und arbeitet im Hintergrund, bestimmt aber maßgeblich den Lauf der Dinge.

Der für die Öffentlichkeit unsichtbare Teil des Tiefen Staates setzt sich nach Ullrich Mies zusammen "aus dem Finanzkapital, Rüstungskonzern- und Lobbymacht, Teilen von Regierungen wie Außen-, Kriegs- und Finanzministerien, neokonservativen Think Tanks, Stiftungen und NGOs, PR-Wirtschaft und Mainstream-Medien, gekauften Wissenschaftlern, NATO- und EU-Entscheidungsgremien, Geheimdiensten, sowie der Sicherheits- und Überwachungsindustrie. Mithilfe ihrer transatlantischen Netzwerke haben die NeoCons über Jahrzehnte hinweg ihre ideologischen Statthalter in den maßgeblichen Führungspositionen u. a. der NATO, der europäischen Staaten, der EU-Bürokratie, in Parlamenten und Medien platziert und ihre Bastionen ausgebaut."

Der Sammelband hat renommierte Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft, Journalistik, Publizistik und dem Verlagswesen zusammengeführt. Für den Leser ermüdend wäre es, Artikel für Artikel durchzubuchstabieren. Auf einige Beiträge soll näher eingegangen werden, ohne dadurch ein Urteil über andere gefällt zu haben. So dürfte wohl Eugen Drewermanns Diktum, dass Krieg und Kapitalismus untrennbar zusammengehören, von allen Autoren akzeptiert worden sein.

Der Verleger und Publizist Hannes Hofbauer vertritt ein sehr provokante These, die er auch belegt: So sei die "Idee des deutschen Vormarsches unter nationalsozialitischer Flagge" eine europäische gewesen. So gebe es nach Durchsicht der wirtschafts- und geopolitischen Schriften von NS-Schriften nicht nur den Bruch mit der Niederschlagung des Nazi-Regimes, wie es die Historiker beschreiben, "sondern es existieren auch Kontinuitäten über die Niederlage der Wehrmacht hinaus". Eine herausragende personelle Kontinuität sei in der Person von Hermann Josef Abs gegeben, der bereits 1938 Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Bank gewesen sei. Abs verkörpere geradezu idealtypisch das an Kapitalinteressen ausgerichtet Europa.

Bereits 1940 entwickelte er dazu Vorstellungen: "Heute bietet der europäische Raum unserer politischen Einflusssphäre reiche und lohnende Möglichkeiten, um den Rahmen unserer Leistungsfähigkeit zu füllen. Die Aufgaben, die hier der Lösung harren, sind so groß, dass neben uns auch unsere hochentwickelten Nachbarländer ein weites Feld für ihre Kapitalausfuhr finden werden." Die EU als eine "demokratiefreie" Herrschaft einer nichtgewählten Nomenklatura (EU-Kommission), "die ihrerseits an den Lippen und oft sogar an den Finanztöpfen der 'Märkte' hängt".

Tilo Gräsers Beitrag zur jährlich stattfindenden "Münchner Sicherheitskonferenz" rückt dieses Stelldichein der 'Internationale der Kriegstreiber' ins rechte Licht. Wer nach Tätern für das seit 1990 angerichtet Desaster sucht, wir hier fündig. Auf Einladung von Wolfgang Ischinger, gläubiger Transatlantiker und deutscher Ex-Botschafter in den USA, treffen sich "jene westlichen Politiker, Militärs, Rüstungslobbyisten, Kriegsstrategen und Gehirnwasch-Spezialisten der Think-Tank- und Medienindustrie, die die Welt nach 1990 systematisch an den Abgrund des Dritten Weltkrieges geführt haben", wie es treffend Ullrich Mies beschreibt. Auf dieser Kriegsvorbereitungs-Konferenz wird regelmäßig eine Russophobe- und Iranphobe Stimmung verbreitet.

Wie gefährdet der freie demokratische Diskurs in Deutschland ist, verdeutliche die ehemalige Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Annette Groth, über den Antisemitismus-Vorwurf als disziplinierendes Herrschaftsinstrument. So hätten zahlreiche Stadtverwaltung "Raumverbote" für sogenannte Israelkritiker und Befürworter der zivilgesellschaftlichen BDS-Bewegung (BDS=Boykott, De-Investition und Sanktionen) erlassen, was ein klarer Verstoß gegen Artikel 5 Grundgesetz darstellt (Recht auf Meinungsfreiheit). Noch beängstigender ist der kürzlich ergangene Beschluss des Deutschen Bundestages, die BDS-Bewegung zu kriminalisieren. Der gesamte Bundestag mit wenigen Ausnahmen hat einen Kotau vor dem rechtsnationalistischen und rechtsradikalen Netanyahu-Regime und der deutschen Israellobby vollzogen.

Nach Groth sind die Hauptdrahtzieher der vergifteten Atmosphäre in der BRD die "Antideutschen". Ihnen sei es gelungen, Menschenrechtler, Völkerrechtler, Friedensforscher. Kulturschaffende u. v. a. m. werden von selbsternannten "Antifaschisten" mit Rufmordkampagnen zu überziehen, und sie durch Auftritts- und Redeverboten zu terrorisieren. Darüber hinaus organisiert die Israellobby regelmäßig Kampagnen gegen Veranstalter, die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Die geistige Verwirrung ist total, sieht doch diese Truppe das israelische Regime und die USA als "Vorkämpfer gegen den Antifaschismus".

"Solange die 'Antisemitismuskeule' bei jeglicher Kritik an der israelischen Regierungspolitik geschwungen wird, wird ein Großteil der Friedensbewegung, progressiver Organisationen sowie der Linken zu der antidemokratischen israelischen Regierungspolitik weitgehend schweigen. Damit wird nicht nur das Duckmäusertum befördert, sondern eine gefährliche Tendenz zum präventiv-autoritären Sicherheitsstaat toleriert und gefördert, wenn auch nicht bewusst", konstatiert die Autorin.

Wie weit diese linke Hexenjagd auf Andersdenkende schon fortgeschritten sei, zeige das Beispiel des Vorsitzenden der britischen Labor-Partei, Jeremy Corbyn. Zusammen mit der jüdisch-zionistischen Lobby betreiben die britischen Medien die politische Vernichtung Corbyns. Auch in der BRD gebe ein Blatt, welches linke Kritiker durch übelste Denunziation und fake news an den Pranger stellt. Groth nennt als Beispiel Dominic Johnson von Auslandsressort der taz. "Weil Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete der Linken, die Aufnahme der syrischen Weißhelme in Deutschland kritisierte und stattdessen Asyl für Julian Assange forderte, konstruierte Johnson den Zusammenhang zwischen der »Leugnung der Massenverbrechen des (Assad-, A.G.) Regimes und der grotesken Methodik der Holocaustleugnung." Für viele Beobachter scheint es evident zu sein, dass das grüne Revolverblatt taz die Avantgarde der Kriegsbefürworter in der BRD darstellt.

Chris Hedges Beitrag setzt sich in seinem Beitrag mit der Rolle von US-Präsident Donald J. Trump auseinander. Trump habe die gesamte Macht an "oligarchische und militärische Eliten abgetreten". Die nationale Krise der USA sei jedoch nicht auf Trump zurückzuführen, sondern auf den "entfesselten Beutezug des Konzern-Staates". Seien demokratische Institutionen einmal ausgehöhlt, was lange vor Trump eingesetzt habe, sei eine Willkürherrschaft nicht mehr zu verhindern, so Hedges. Trump habe nur das "moralische und intellektuelle Vakuum der Eliten konsolidiert". Auch sie seien "Trickbetrüger", die ihre Lügen nur geschickter verkauften als Trump. "Trumps groteskes Geschwafel und Verhalten haben auch eine nützliche Funktion, beide sind bunte Ablenkungsmanöver für das Schleifen demokratischer Institutionen." Letztendlich gehe es Trump nur um sein eigenes Image. "Alles andere ist ihm egal."

Der Sammelband wäre noch abgerundeter geworden, wäre ein Beitrag über die Ereignisse des 11. September 2001 enthalten gewesen, da diese zu den desaströsen Zuständen in der Welt, insbesondere des Nahen- und Mittleren Ostens geführt haben. Die 9/11-Anschläge sind ein Paradebeispiel für eine false flag-Operation des Tiefen Staates. Bisher sind die wirklichen Umstände nicht aufgeklärt und die Hintermänner dieses Kapitalverbrechens sind noch alle auf freiem Fuß. Autoren für einen solchen Beitrag hätte es gegeben. So hat Elias Davidsson kürzlich eine Monographie auf Englisch vorgelegt, die in überzeugender Weise die Täterschaft US-amerikanischer Regierungskreise dokumentiert.

Gleichwohl sprechen die publizierten Analysen über den Tiefen Staat für die Wichtigkeit des Themas. Sie machen auf ein Problem aufmerksam, welches die Zerstörung der individuellen Freiheit und der Demokratie zum Ziele hat. Der Tiefe Staat ist eine Realität und hat nichts mit Verschwörungstheorie zu tun. Das Buch ist ein Muss und überaus empfehlenswert.

Ullrich Mies (Hg.), Der Tiefe Staat schlägt zu. Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet, ProMedia, Wien 2019, 279 Seiten, € 19.90.

Freitag, 7. Juni 2019

CNN and MSNBC have to sling out the ideologues


CNN and MSNBC should report on reality and not fiction.
The ratings of the significant American propaganda outlets, CNN=FNN (Fake News Network) and MSNBC is going south. Having belabored the Russian collusion subject and got it wrong, MSNBC and CNN have to take appropriate actions. In both media outlets, heads must roll. What both outlets have been doing for the last two years was not reporting the facts but showered the American people with the meanest of propaganda, which Joseph Goebbels could never imagine.

One of the ridiculous TV poster girls is the hysterical Rachel Maddow. Every day she was carried away by her fantasies and her misperception of reality. She was obsessed with Donald Trump and forgot about the criminality and machinations of Hillary and Bill Clinton and the Democratic National Committee. The Clintons can be considered America's most criminal couple. To dig into the Clinton swamp, one can be a bog, which might be too swampy and dangerous for the elitist Maddow.

CNN or better known under its real name FNN (Fake News Network) is packed with ideologues who almost all of them despise Donald Trump. Since Trump beat the most despicable women in the US, Hillary Clinton, CNN together with the Deep State started a conspiracy not only against a sitting President but to the American People in general.

Till the publication of Robert Mueller's report, which did neither find collusion with Russia nor obstruction of justice, CNN tries to come to terms with reality. The brainwashing of the American people in the name of the Democratic Party wasn't done so bluntly anymore. Since the publication of Mueller's false report, CNN rows back on the most blatant lies. Since Jeff Zucker took over, the outlet has been out of it on essential topics such as the Brett Kavanaugh "rapist" story, with a stooge of the Democratic Party, Christine Basely Ford, who gave a "testimony" that stunk to high heaven. 

To clear the air at CNN, the outlet should get rid of propagandist such as Jake Tapper, Jim Acosta, Don Lemon, Brian Stelter; you name it. Their task is not brainwashing the people but reporting on what's up. The German television journalist Hanns Joachim Friedrichs gave excellent advice to his colleagues saying: "A good journalist can be recognized by the fact that he does not get along with a cause - not even with a good one; he is everywhere but doesn't belong anywhere."

CNN and MSNBC which bet the ranch on the Mueller report and the hysterical nonsense of the Democratic Party have lost their credibility and suffer rightly financial losses.

Dienstag, 4. Juni 2019

Oskar Lafontaine sollte den SPD-Vorsitz übernehmen

Statt der Troika das Duo Lafontaine/Wagenknecht als SPD Spitze!


Die SPD kämpft um ihr Überleben. Wenn einer sie vor dem Untergang und der absoluten Bedeutungslosigkeit retten kann, dann ist es Oskar Lafontaine. Dies mag zwar absurd klingen, wenn man seinen Werdegang seit der Flucht aus der Verantwortung im März 1999 Revue passieren lässt. Aber allen Ernstes: Wen kann die SPD als passable Führungspersönlichkeit noch aufbieten? Sigmar Gabriel hätte noch eine gewisse Stur und Standing, aber auch ihn hatte man politisch gemeuchelt. Es war kein geringerer als derjenige, der auch bei Andrea Nahles den Brutus spielte: Martin Schulz. Ihn und nicht Thilo Sarrazin sollte das SPD-Inquisitionstribunal aus der Partei werfen.

Das Dilemma der SPD bis heute ist der soziale Kahlschlag der Agenda 2010, der von der neoliberalen Schröder/Fischer-Regierung ins Werk gesetzt worden ist. Lafontaine hat dies treffend beschrieben: "Solange die SPD nicht begreift, was sie angerichtet hat, und kompromisslos dafür eintritt, dass alle Gesetze zurückgenommen werden, die diesen Absturz zur Folge hatten, gibt es keine Rettung." Und Sahra Wagenknecht ergänzt kongenial: "Die SPD-Führung verkennt die wirklichen Ursachen des Absturzes. Die SPD braucht ein glaubwürdiges sozialdemokratisches Profil."

Wenn die SPD sich schon von einer Troika ins Nirgendwo führen lassen will, warum setzt sie nicht auf das Duo Lafontaine/Wagenknecht? Die marode Partei wird jetzt kommissarisch von drei Funktionären geführt, die wohl keine Maus mehr hinter dem Ofen hervorlocken können. Thorsten Schäfer-Gümbel, der hessischer Dauer-Loser, der aufgrund seines SPD-Parteibuches einen Versorgungsposten als Arbeitsdirektor der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit zugeschustert bekommen hat, sowie Manuela Schwesig und Malu Dreyer, beide Ministerpräsidenten, sollen aus dem Steinbruch ein neues Fundament errichten, auf dessen Grundlage ein möglicher Heilsbringer weiterwursteln kann. Noch ist ein solcher nirgends in Sicht. Das konventionelle Personaltableau ist schlicht zum Gruseln.

Die SPD hat aber noch andere Lichtgestalten, die die Partei in die Nähe der Ein-Prozent-Marke führen könnten. Namen wie Ralf Stegner, Heiko Maas, Kevin Kühnert, Martin Schulz stehen exemplarisch für die personelle Malaise der SPD. Diese Polit-Typen sind abschreckend. Auch der "Sparkassendirektor" Olaf Scholz ist kein Siegertyp.

Die SPD sollte sich auf ihre Ursprünge und ihr Kerngeschäft besinnen. Von Beginn ihrer Geschichte stand die SPD für wirtschaftlichen Fortschritt und für die Rechte der arbeitenden Menschen, die zu wenig von diesem Fortschritt abbekommen haben. Die "Verdammten dieser Erde" waren ihre Klientel in Deutschland. Sie hat die SPD seit Gerhard Schröders Kanzlerschaft mit den reaktionären Grünen verraten.

Zum Kerngeschäft der SPD gehört eine verantwortungsvolle Industriepolitik und nicht das Paktieren mit der Deindustrialisierung von Angela Merkel oder den Grünen. Die SPD sollte wieder eine aktive Politik für die arbeitende Bevölkerung betreiben. Man fragt sich, wieso die SPD bei Merkels Kahlschlagpolitik mitgemacht hat. Weder die sogenannte Energiewende, der überstürzte Ausstieg aus der Atomtechnologie noch die Verteufelung der Diesel-Technologie oder die langfristig geplante Zerschlagung der gesamten Automobilindustrie, um nur einige zu nennen, sind originäre SPD-Themen.

Auch Merkels verantwortungslose Grenzöffnungspolitik hat die Wählerklientel der SPD und der Linkspartei weiter marginalisiert. Dass die SPD bei dieser Zerstörungspolitik mitgemacht hat, ja sie noch befeuert hat ("Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold" Martin Schulz) zeugt von einer Verachtung der Interessen der eigenen Klientel. So wie Schulz können nur völlig saturierte Funktionäre reden.  

Schaut man sich die Zahlen der im Bau befindlichen neuen Atomkraftwerke an, so kann man über Merkels einsame diktatorische Entscheidung nur den Kopf schütteln. Deutschland hatte die ausgereifteste Atomtechnologie, die das Merkel-Regime und ihr SPD-Anhängsel bedenkenlos über Bord geworfen haben. Selbst Japan, wo sich die Atomkatastrophe ereignet hat, setzt Fukushima wieder in Betrieb. So planen China 43, Russland 25, die USA und Indien 14, Japan 9, Großbritannien 7, Polen 6 u. a. neue Atomkraftwerke. Nicht nur der überhastete Ausstieg aus der Atomkraft, sondern auch die Ankündigung bis 2030 alle Kohlekraftwerke abzuschalten, zeugt von einer nicht dagewesenen Verantwortungslosigkeit. Anstatt die SPD spätestens hier aus der GROKO ausgestiegen wäre, hat sie der Zupflasterung des Landes mit hässlichen Windrädern zugestimmt und für den politischen Irrsinns der E-Mobilität gestimmt.

Der einzig sinnvolle Einsatz der E-Mobilität wäre bei Ursula von der Leyens Panzertruppe, denn dann kämen die E-Panzer noch nicht einmal vom Gelände, geschweige denn zum Einsatz! Die Frage stellt sich, warum die Gewerkschaften und die Industrieverbände bei diesem politischen Irrsinn und der Vernichtung von Arbeitsplätzen mitmachen und den realitätsfernen und bürgerfeindlichen Apparatschiks in Berlin nicht die Rote Karte zeigen und ihnen in die Parade fahren.

Nur Oskar Lafontaine kann der SPD wieder klarmachen, wofür sie steht und auch in Zukunft gebraucht wird. Alle anderen sind für die Tonne.


Dienstag, 21. Mai 2019

Elias Davidsson, The Betrayal of America. Revisiting the 9/11 Evidence

The events of September 11, 2001, are still unexposed. Instead, the world has narrated a story within 13 minutes that Osama bin Laden was the supposed mastermind, and after 24 hours, the „facts“ were set in stone by a congressional vote.
At a lot of dissenting opinions about the attacks hushed, were silenced or ignored. The mainstream media behaved the same. All their critical questioning broke off, and they fell in line with the official narrative. Deviations were not allowed and sanctioned with the end of the career. That way, it seems impossible to get to the bottom of the matter.
Elias Davidsson was born in Palestine in 1941 to German refugees. He settled in Iceland in 1962 and retired with his wife to Germany in 2008. He has published books on 9/11 and different terror incidents in particular. “Hijacking America’s Mind on 9/11” was published in the U.S. in 2013. Followed by two books in German. (Der Gelbe Bus=The Yellow Bus), which deals with the terror attack in Berlin and a comprehensive study on 9/11 and the aspects of psychological warfare and social denial. His latest research investigates the Mumbai attacks. His book „The betrayal of India“ made headlines in Pakistan and led to an invitation to this country. The over 900 some pages study was translated into Urdu.
In 16 chapters, the author proceeds like a criminal investigator concentrating on the legal and forensic aspects of 9/11, and he debunks the official narrative and everything that goes with it. From his standpoint, all the presented facts do not hold water. There is not a single hard evidence that the 19 Muslims committed this horrendous crime. The 9/11 Commission Report is a joke, and its conclusions were already prefabricated and had only put between two boards.
„The U.S. authorities failed in their legal and political obligations to thoroughly and impartially investigate the massive crime of 9/11: They were unable to investigate the alleged plane crashes; they tried to prevent a congressional investigation, and they tried to undermine that investigation, once it took place. Those investigations, which were carried out under the authority of the United States government and Congress were not prompt, independent, impartial, or through, and only partially transparent. The United States judiciary failed to bring to justice even one person implicated in the mass murder of 9/11. Had the United States been a party to the European Convention of Human Rights, the European Court would have been compelled to declare the United States in violation of the right to life of 3,000 people.“
For Davidsson, 9/11 was a propaganda-coup, unprecedented in history. „When the sun rose on New York and Washington on 11 September 2001, the official legend of 9/11 lay ready to be promoted worldwide. It was conceived before the events and confirmed by the U.S. Congress – give or take minor details – within 24 hours of the deadly incidents.“ Within hours, the entire world was led astray into believing what can be labeled an absurd tale. The author can’t understand that the Western world swallowed “ this legend hook, line, and sinker.“ Everybody who the official story commits public suicide.
According to Davidsson, not only academia but also the leftists and liberals failed. Academicians out of fear to lose their career, leftists argued that the attacks were retributions by Muslims against US foreign policies. None of the liberals or leftists ever asked for hard evidence that Afghanistan had anything to do with 9/11, not to speak of Saddam Hussein.
The author calls for a new independent investigation. The initial value of demanding a further, independent investigation of 9/11 is educational. Davidson’s book makes a case for the argument „that the main suspects for the mass murder 9/11 are to be found among U.S. officials.“ And he continues saying; “Had the crime of 9/11 been carried out by rogue elements of the U.S. government or by a foreign state against the real interests of the ruling class of the United States and its allies, the plotters and perpetrators would have been exposed and punished long ago.“
Davidsson’s book runs counter to the official 9/11 narrative with excellent arguments and non-refutable evidence. The revolutionary aspects of the 9/11-truth lie in the fact that people can’t achieve justice through the established procedures. It’s a pity that nor US publisher could be found.
The author generously provides the book for download.
First published here, here and here.

Dienstag, 14. Mai 2019

Kushner's and Trump's "Deal of the Century" is a Netanyahu Blueprint

Trump surrounded by ardent Zionists.
This so-called Deal of the Century can be thrown in the dust bin right away. It was hammered out by American right-wing Zionists under the auspices of Netanyahu. There will be no Palestinian to sign this document of total surrender. Even the so-called Palestinian president Mahmud Abbas who signed the infamous Oslo Accords can't afford to sign such a document. Perhaps there is another quisling around who is willing to play Israel's and the US' stooge. 


How can a so-called honest broker present such a one-sided plan, which gives Israel everything and blackmails the oppressed Palestinian people with the indigestible leftovers? This deal is not only a cynical one, but it demonstrates to the world that these regimes despise not only international law but the rule of law in general.


Having followed the Middle Eastern conflict (http://www.watzal.com/f_pe.html) from the start of the trespassing of the Zionists until now, neither the tactics of the Zionists/Israelis nor the support of the US for this unjust endeavor has changed. Without the help and the enormous financial support of the different US administrations, especially after the June war of 1967, the silent colonization of Palestine could not have happened. The various US governments differenced only in their rhetorical degree in their unwavering support for Israel. But the Trump administration lost all inhibitions and backed the racist and Apartheid Israeli regime fully. The word of the current US government is not worth a cent. 


This so-called Deal of the Century is as dubious as the negotiations' between Ehud Barak, Yasser Arafat and Bill Clinton were at Camp David on July 5, 2000. I published a resume of these shameful negotiations in the Neue Zurcher Zeitung (http://www.watzal.com/The_Myth_of_Camp_David.pdf), which showed how dishonest and one-sided Bill Clinton and Ehud Barak behaved. Arafat refused to sign this document of surrender saying that he had to kill himself if he would sign it. 


One should nothing expect from this bodged deal. It's a hopeless endeavor to bring peace to the Middle East; instead, it bears the seeds of a more massive conflict in the region. The coming showdown with Iran plays into this equation. After the US has destroyed Iran for the sake of Israel, the Abbas regime has to bite the bullet.

Montag, 13. Mai 2019

Yair Netanyahu teaches Heiko Maas a lesson

Little Netanyahu rebuked Maas!
Yair Netanyahu criticizes the German Foreign Minister actor Heiko Maas, who has joined the SPD because of Auschwitz. This kid, who has recently published an anti-Semitic cartoon, teaches Maas a lesson.
On the occasion of the 70th anniversary of the admission of Israel to the United Nations, Maas criticized Israel’s „one-sided treatment and exclusion“ as „painful and unsatisfactory.“ Nowhere and by no one should Israel’s security be called into question. Politically correct. But Yair Netanyahu, son of Prime Minister Benjamin Netanyahu, is too well informed about the foreign minister not to recognize the double standards that characterize him.
The following lesson sounds as if Benjamin Netanyahu dictated it to his son Yair: „It would be nice if you did not interfere in Israel’s internal affairs and stop financing hundreds of left-wing NGOs trying to destroy Israel. Take the hundreds of millions of euros you use for this to fund schools, hospitals, and churches in Germany. „
If Maas dares to tweet Yair an answer? One could interpret it as „anti-Semitism.“ Maas notice criticizing Israel is „anti-Semitism.“ With your statement, you have already fallen to your knees.

Montag, 6. Mai 2019

Haneen Zoabi gives deep insides into the reality of Israel

Haneen Zoabi lectures before the Institute of Palestine Studies. 
„The old will die, and the young will forget“ as David Ben-Gurion, Israel’s first Prime Minister, once said. Haneen Zoabi presented herself as the living counterexample. Zoabi focuses on Palestinians living in Israel which hold Israeli citizenship. She offered a quite astonishing inside view of „Israel’s democracy“.
Zoabi, born in Nazareth in 1969, belongs to the Arab minority in Israel. From 2009 till 2019 she was a member of the Israeli parliament. According to the new „Nationality Law,“ the 20 percent Arab minority is not supposed to exist. The law defines Israel as the nation-state of the Jewish people in which only the Jews have the right of self-determination. The Arab minority can’t make use of such a right as the indigenous People of Palestine.
The speaker made clear how dramatic the transfer of power and wealth was after the establishment of the State of Israel. Before 1948 native Palestinians owned 83 percent of the land, today only 2.3 percent, although they make up 20 percent of the inhabitants of Israel. Having been a majority in Palestine, the expulsion of over 700,000 people in 1948 turned them into a minority living under a harsh military regime until 1966. 
Till that time, the Palestinians in Israel couldn’t assert their identity. Instead, they had to struggle for mere survival and had to work as cheap laborers. Those who fled from their villages during the war of 1948 but remained within the jurisdiction of the State of Israel were legally classified as “present Absentees”, a category used to justify the confiscation of their land. The Israeli military regime took their land for „public purposes,“ and distributed it to Jews only. The Israeli policy under military rule aimed not only at erasing their identity but also to replace them as a people. For example, most Palestinian villages were assigned Hebrew names.
For Zoabi, the granting of Israeli citizenship paradoxically meant weakening their identity and living at the margin of Israeli Jewish society.
The Israeli school system promotes the inferiority of the Arab population. It doesn’t allow the Palestinians to assert their Palestinian identity and history. Israel casts its discriminatory policies in a legislative garb. According to Zoabi, no less than 85 laws consecrate and maintain the privileges, the superiority, the discrimination, the racism, and a Jewish majority set in stone.
Zoabi demonstrates that the official slogan of Israel as „democratic and Jewish“ state is a contradiction in terms. If it is declared as a Jewish state, it cannot be democratic by excluding the substantial non-Jewish minority.  For her, Israelis are built for themselves a psychological and mental ghetto, and they truly believe that there are no Palestinian people. But, as she affirms: „We Palestinians are not immigrants or ghosts.“ When Israelis tell Zoabi that there are 20 odd Arab countries in which Palestinians can live, she tells them,“ and you [Jews] have 200 states”, to which you could return. Indeed, most Israelis [or their parents] came from every corner of the globe as immigrants to Palestine.  But she insisted that she could but she does not call for the expulsion of the Jews. She and Palestinians do accept to live with Israelis who came from abroad, though only on the basis of equality. She says that the Palestinians’ greatest weapon is the justice of their cause, that the world must recognize.
„When Israel will decolonize itself and the state, then we can live in a normal state.“  Zoabi is fighting courageously for Israel to abolish its discriminatory laws and become a true democracy. That is the main reason, she said, why Zionist parties have repeatedly attempted to lift her parliamentary immunity. Zoabi said that in the 1980s Israel was indeed a racist state. Today she designated the State of Israel as fascist.  While the term appears outrageous, the examples she gave about Israeli measures tend to vindicate that designation. Zoabi does not believe in the capacity of Israeli society to mend its ways. She calls on international pressure on Israel, including through the BDS campaign (boycott, divestment, and sanctions).

President Trump Close Guantanamo Prison Camp

Photo credits Andy Worthington.
Since the establishment of the detention center at Guantanamo Bay on January 11, 2002, 779 passed through this wild prison camp. Seven hundred twenty-nine had been released or transferred, one of them to the mainland where a court in New York City convicted him, and nine have died.
Forty men are still held at Guantanamo, although five the Obama administration recommended for release, which President Trump ignored since taking office in January 2017. President Trump released only the Saudi prisoner Ahmed al-Darbi to his murderous friend Mohammed bin Salman to finish his sentence in a Saudi dungeon.
Guantanamo is the greatest betrayal of American values. And should be closed at once. It’s an enduring thorn in the side of America’s credibility and its justice system. As long Guantanamo stays open, it will be a charged symbol to the world of prisoner abuses, disdain for international law and the rule of law in general, and American imperial power.

Donnerstag, 2. Mai 2019

CNN Heads South!

Fake News and hoax-producing media outlet CNN makes another turn for the worse in April. The viewers are running away in droves. They are fed up with the continued brainwashing of the American people by the Mueller hoax, which CNN is still hawking around with. Their panelists and pundits are so one-sided that the viewers turn away in anger. CNN presents the fiercest Trump-haters and only one token Trump-defender who is mostly wishy-washy. That's not journalism but propaganda Soviet-style but done very professionally.
In April, on an average 770,000 viewers watched during primetime their spins and rants. If CNN doesn't come to terms with its one-sided reporting, the audience figures will drop further. Perhaps CNN boss Jeff Zucker has to be also blamed under his directives the anchormen and -women have to work. CNN has no journalistic credibility.

Dienstag, 30. April 2019

Scott Morrison: Bring Julian Assange home!

The whole Assange affair was a conspiracy by the Swedes, the Brits, and the US Deep State to get an innocent journalist extradited to the US where he faces charges for having published a video showing heinous US military crimes. On top of it, he published tons of emails that showed how despicable US diplomacy behaves, and how US diplomats think about other heads of states.
Since the staged smearing campaign of alleged sexual misconduct by a Swedish prosecutor and the helping hand of the British justice system, Assange saw no alternative to seek asylum in the Ecuadorian embassy in London, where he lived in solitary confinement till recently until Ecuador revoked his status as a political refugee facing enormous pressure from the US government.
The question I’ve been asking since the affair evolved, was, why on earth the Australian government didn’t lift a finger to bring Assange home to Australia. It seems as if the Australian government couldn’t care less about his citizens. Or does the Australian government only US bidding? Are they afraid to rattle the US cage?

Freitag, 26. April 2019

Das Netzwerk der Neuen Rechten

Wer gemeint hat, „Lügenbaron“ und „Märchenerzähler“ Class Relotius sei ein Einzelfall, wird durch die beiden Autoren eines Besseren belehrt. Was die beiden sogenannten Investigativ-Reporter „Der Zeit“ in ihrem Pamphlet zusammengetragen haben, stellt jede Stasi-Denunziation und Verleumdung Andersdenkender in den Schatten. Ihr Haltungsjournalismus ist unterste Schublade.
Class Relotius, der mit Preisen überhäufte „Star-Reporter“ des „Sturmgeschützes der Lügenpresse“ sei ein Einzelfall, wie die Staats- und Konzernmedien der Öffentlichkeit weismachen wollen. Nein, Class Relotius ist überall. Dirk Gieselmann ist ein weiterer enttarnter „Lügenbaron“ und Haltungsjournalist, der für sogenannte Qualitätsmedien geschrieben hat. Nach Überprüfung seiner Texte stellte der Branchendienst Meedia fest, dass Gieselmann über ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit verfüge.
Seitdem politische Haltung das bestimmende Kriterium der Journaille geworden ist, geht es mit der Glaubwürdigkeit der Öffentlich-Rechtlichen Staatsmedien und den Konzernmedien steil bergab. Hanns-Joachim Friedrichs würde sich im Grabe herumdrehen, könnte er sehen, was aus der journalistischen Zunft geworden ist. Nach ihm solle sich ein Journalist selbst mit einer vermeintlich guten Sache nicht gemein machen!
Davon sind Fuchs und Middelhof meilenweit entfernt. Der „Kampf gegen Rechts“ ist zu einem boomenden Industriezweig geworden. Es ist ein staatliches Konjunkturprogramm, das Bücher und Studien produziert, die den Eindruck erwecken, als gäbe es in der BRD nur noch Rechte mit Ausnahme einiger weniger Erleuchteter, die sich in den Medien tummeln, deren Aufgabe es ist, die Menschen zu bekehren.
Beim Lesen könnte man den Eindruck gewinnen, der BRD stehe eine erneute „Machtübernahme“ der Neo-Nazis bevor. Der Klappentext macht betroffen, aber auch hellhörig, ob der enormen Leistung der Autoren. „Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit ist ein neues und einflussreiches rechtes Netzwerk aus Stiftungen, Vereinen, Medien und Kampagnen-Plattformen in Deutschland herangewachsen. Seit Jahren spüren Christian Fuchs und Paul Middelhoff ihm nach: seinen öffentlichen Seiten und denen, die im Dunkeln liegen. Dieser Report enthüllt zum ersten Mal das ganze Ausmaß und die ganze Breite des Milieus – seine ideologischen Grundlagen, seine führenden Köpfe, seine wichtigen Zeitschriften, Verlage, Internet-Plattformen, Aktionsformen, Stiftungen, Finanziers, Kontakte zur AfD, internationalen Verbindungen und Anschlüsse an die gesellschaftliche Mitte.“
Die Staats- und Konzernmedien haben das Buch in den höchsten Tönen gelobt, was zeigt, dass ihnen die Maßstäbe eines kritischen Journalismus abhanden gekommen sind. Sie nehmen jeden politischen Blödsinn für bare Münze. Das Buch ist eine Anleitung zur Denunziation übelster Sorte. Wie in Stasi- oder Antifa-Manier werden Namen und Listen von „Rechten“ veröffentlicht, wohl in Kauf nehmend, dass sich wohl irgendwelche Schlägertrupps ihnen annahmen werden. Schade, dass kein Erich-Mielke-Preis für herausragende Denunziation mehr vergeben werden kann. Fuchs und Middelhoff wären Top-Kandidaten.
Die politische Gesinnung und Absicht dieser „Journalisten“ wird mehr als deutlich, wenn man Vera Lengsfelds Artikel liest. Sie gehört auch zu den unzähligen, die von diesen Autoren verleumdet worden sind. Diese Verleumdungen entpuppen sich jedoch als Fakten-frei. Wenn sich diese Manipulationen schon an einer Person festmachen lassen, was ist dann vom Rest dieses Machwerkes zu halten?
Das Buch ist freiheitsfeindlich, antidemokratisch und durchdrungen von einem Ungeist, der an längst vergangene Zeiten erinnert. Dass das Buch auf der Spiegel -Bestseller-Liste gelandet ist, überrascht nicht. Knüpft es doch nahtlos an das Wirken von Class Relotius an, der aus dem einstigen „Sturmgeschütz der Demokratie“ ein „Sturmgeschütz der Lügenpresse“ gemacht hat.

Montag, 22. April 2019

Broders Ostern (Passah) mit Greta?

Wäre dies nich so schön gewesen?
Wie konnten Greta und ihre Hintermänner nur die Einladung von Henryk M. Broder ausschlagen, ihn zum Passah-Fest auf Island zu begleiten. Vielleicht wäre es ein wirkliches Erweckungserlebnis für Greta geworden. So musste Broder die regnerischen Tage alleine verbringen. Selbst sein Freund Hamad Abdel-Samad hat ihm dieses Mal keine Gesellschaft geleistet. Trotzdem: Happy Easter, Pessah Sameach! 

Sonntag, 21. April 2019

Merkel am Ende. Warum das Merkel-Regime aus der Zeit gefallen ist

Spätestens nach den Europawahlen im Mai muss Schluss sein mit dem Merkel-Regime. Diese Kanzlerin war das Schlimmste, was Deutschland passieren konnte. Sie hat das Land an die Wand gefahren. „Ihre“ Partei, die CDU, ist zu einer Karikatur ihrer selbst verkommen. Die BRD wurde unter Merkel zur DDR 2.0. Sie scheint die Rache Erich Honeckers an der BRD zu sein, und sie hat ganze Arbeit geleistet. Wie sich die CDU von dieser politischen Stalinistin 14 Jahre lang an der Nase hat herumführen und täuschen lassen, ist für kritische Beobachter nicht nachvollziehbar.
Die hündischen Staats- und Konzernmedien in der BRD halten ihr, wie weiland bis zum Untergang, die Treue. Es gibt nur wenige in der Medienkaste, die es wagen, gegen den Stachel zu löcken und ihre verheerende Herrschaft als das zu bezeichnen, was sie ist: „14 Jahre für nichts.“
Das Buch des Redakteurs der „WirtschaftsWoche“, Ferdinand Krauß, wird selbstverständlich nicht in den staatlich kontrollierten Medien und den unter Selbstzensur ächzenden Konzernmedien besprochen. So bleibt es den freien sozialen Medien überlassen, dieses wichtige Buch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Alle Bücher, die dem politisch-korrekten Neusprech widersprechen, fallen in den sogenannten etablierten Medien dem Vergessen anheim.
Das Regime Merkel erscheint nach der Lektüre als ein moralisch verbrämtes Nullum. Es bedurfte schon einer gehörigen Portion stalinistischer Chuzpe, um der politisch-medialen Kaste dies als lobenswert zu verkaufen. Dass Einzige, was an Merkel bemerkenswert ist, ist die Tatsache, dass sie es weit gebracht hat. Vielleicht wegen ihres jetzigen Gatten Joachim Sauer? Ihre Gespräche seien für sie „fast lebenswichtig“ gewesen, und er war ein „ein wirklich guter Ratgeber“. Merkel hat ihm im Nachwort gedankt. Aber wo ist das Vorwort ihrer Dissertation? Es ist verschwunden.
In vier Kapiteln entfaltet Knauß die Quintessenz des Merkel-Regimes. Die geistige Leere, das Überbordwerfen von Werten und Positionen, den Opportunismus und die politische Rücksichtslosigkeit um des eigenen Machterhalt willens. Die beiden ersten Kapitel liefern Anschauungsmaterial ihres rücksichtslosen Umgangs mit der Macht und dem Schicksal ihrer politischen Gegner. Sie wechselt ihre politische Positionen und Überzeugungen so wie andere ihre Schlüpfer. Das dritte und vierte Kapitel gehen der Frage nach, warum Merkel immer noch an der Macht ist. Einerseits hat sie starke Verbündete wie die Antifa, die das Merkel-Regime mit Zähnen und Klauen verteidigen, andererseits wird sie von den Staats- und Konzernmedien als „Retterin des Westens“ hochstilisiert. Angesichts der desolaten Lage des Landes und seiner maroden Armee eine weiteres mediales Luftschloss für den deutschen Wohlfühlmodus.
So wurde nach dem Erdbeben (Tsunami) in Japan (Fukushima) von einer Befürworterin der Kernenergie über Nacht eine Gegnerin, die per ordre de Mufti alle Kernkraftwerke abschalten ließ. Kein anderes Land hat so irrational auf diesen Vorfall reagiert. Mit der kritiklosen Übernahme von ideologischen Positionen ihrer politischen Gegner, hat sie diesen Wind aus den Segeln genommen. Spätestens mit ihrer Grenzöffnungspolitik wurde ihr politischer Niedergang eingeläutet.
Ihr Dummspruch „Wir schaffen das“ und der Übernahme der rot/grünen Rhetorik von der Bereicherung durch Migration (Wir bekommen Gold geschenkt!!! Martin Schulz/SPD) bis zum Milliarden schwere Kuhhandel mit dem neoosmanischen Despoten Erdogan reicht die Palette ihrer Prinzipienlosigkeit. Das Merkel-Regime konnte nur funktionieren, weil es im Bundestag keine Opposition gegeben hat, bis die AfD ins Parlament einzog. Merkel hat die AfD erst hoffähig gemacht; die Partei ist ihr einziges (sic!) Baby.
Merkel, so eine zentrale These des Autors, habe das perfektioniert, was nach 1990 fast alle westlichen Regierungen praktiziert haben, und zwar eine „unpolitische Politik“. Sie interessiere sich nur für die Macht, aber nicht für die Politik. Ihr gehe die „leidenschaftliche Parteilichkeit“ ab, wie dies Chantal Mouffe als Essenz des Politischen bezeichnet habe. Der Autor zitiert eine Aussage eines CDU-Funktionärs: „Die Person Merkels ist völlig unwichtig. Ihre falsche Politik ist wichtig.“ Knauß verwendet dieses vielsagende Diktum leider nicht gegen die Person Merkel. Selbst ihr Ausspruch über ihre unverantwortliche Flüchtlingspolitik „Nun sind sie halt da“, bringt den Autor nicht von seinen Thesen ab.
Wie konnte Merkels „unpolitische Politik“ so lange erfolgreich sein, fragt sich der Autor und gibt die Antwort. Sie liege in der Wunschvorstellung vom Ende der Geschichte. Für diese Art Traumwelt sind besonders die Deutschen empfänglich. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts legt dafür ein beredtes Zeugnis ab. Dazu passt Merkels Phraseologie von der Weltoffenheit, Toleranz, Vielfalt und den schon immer hier Lebenden.
Knauß verbreitet in seinem Buch die Mär von Merkel als einer unpolitischen Politikern. Dies ist jedoch ein Trugschluss und trägt zur weiteren Verschleierung und Beweihräucherung Merkels bei. Ihre Agenda, mag es die sogenannte Euro-Rettungspolitik, die sogenannte Energiewende oder ihre Offene-Grenzen-Politik sein, hat dem Land schweren Schaden zugefügt. Beim sogenannten Eurorettungsprogramm handele es sich um ein Krisenverschleppungsprogramm. Deutschland befindet sich bereits in einer Haftungs- und Transferunion, wie von Macron gefordert. Die Bevölkerung wird von der politischen Kaste darüber aber im Dunkeln gelassen und getäuscht.
Der Autor übernimmt das Image von einer Politikerin ohne Leidenschaft kritiklos. Es ist bekannt, dass selbst ein tölpelhaftes Image oder die Phraseologie Merkels bewusst als PR eingesetzt werden. Politiker handeln selten unüberlegt, sondern immer mit Berechnung¸ auch diese Verhaltensweise hat Merkel aus machtpolitischen Gründen perfektioniert.
Folgt man Knauß, so wird Merkel bis 2021 weiterwurschteln bis ihr Klon, Annegret Kramp-Karrenbauer, das Ruder übernommen hat, um die von Merkel gewünscht schwärz/grüne Ökodiktatur einzuführen. Die Abrechnung mit der Merkel-Regime fiel in weiten Teilen zu zahm aus. Gleichwohl ein überaus lesenswertes Buch, das auch unausgesprochen viel über den Nationalcharakter der Deutschen aussagt.
Ferdinand Knauß: Merkel am Ende. Warum die Methode Merkel nicht mehr in unsere Zeit passt, FBV, 2. Auflage, München 2018, 240 Seiten.

Donnerstag, 18. April 2019

Spricht Papst Franziskus Greta Thunberg "heilig"?

Greta Thunberg mit Fan.
Jetzt hat es Greta Thunberg bis zum Papst geschafft. Während einer Audienz auf dem Petersplatz hat sie ihm ein Flugblatt in die Hand gedrückt: "Join the Climate Strike" - Mach mit beim Klimastreik. Der Papst soll nun in Rom die "Fridays for Future-Demonstrationen anführen. Er könnte wie weiland seine Vorgänger zusammen mit Greta zum "Kinderkreuzzug" für das Klima aufrufen.

Der Papst scheint auf jeden Zeitgeistzug zu springen, der in Rom haltmacht. Warum nicht auch auf diesen? Einige von seinen Mitbrüdern im Bischofsamt in Deutschland sind wegen Greta geradezu aus dem Häuschen. Der Berliner Erzbischof Heiner Koch meint gar: "Greta Thunberg steht für eine prophetische Botschaft". Wie es scheint, ist den Kirchenfürsten die prophetische Gabe abhanden gekommen. Sie sind zu reinen Sozialklempnern verkommen.

Nach dem Besuch beim Papst fehlt Greta nur noch der Friedensnobelpreis. Wenn Obama ihn für nichts bekommen hat, warum dann nicht auch Greta. Papst Franziskus sollte schleunigst den "Heiligsprechungsprozess" einleiten. "Wunder" hat sie schon einige bewirkt.  Greta könnte aber noch einen Orden wie weiland Mutter Teresa gründen.

Im Augenblick fallen die "Fridays for Future"-Demonstrationen aus. Alle Kids sind in den Osterferien. Mit den Billigfliegern oder den Autos, was schert sie der CO2-Ausstoß, wenn es um ihr eigenes Ego geht. Merken die Kids eigentlich nicht, wie sie manipuliert werden?

Mittwoch, 10. April 2019

Uwe Becker - Hessens Beauftragter für Antisemitismus

Fanatischer Zionist und Philosemit.
Die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden. Der fanatische Zionist und Philosemit Uwe Becker, Bürgermeister, Stadtkämmerer und Kirchendezernent (sic!) der Stadt Frankfurt, wurde zum Beauftragten für Antisemitismus des Landes Hessen ernannt. Becker hat in der Mainmetropole ein unsägliches Regime installiert, das es „bestimmten“ Juden nicht mehr gestattet, in öffentlichen Räumen Vorträge zu halten, die sich kritisch mit dem israelischen Besatzerstaat und Unterdrückungssystem auseinandersetzen.
Becker ist nichts anderes als ein Sprachrohr der extremistischsten Zionisten in Deutschland. So hat er Amnesty International vorgeworfen, sie würden zu „ethischen Säuberungen“ im Nahen Osten aufrufen, weil die Menschrechtsorganisation Ferienbuchungsportale kritisiert habe, weil diese Ferienwohnungen in den illegalen jüdischen Kolonien in den besetzten palästinensischen Gebieten zur Vermietung angeboten hätten.
Becker interpretierte diesen Aufruf als „die Vertreibung von Jüdinnen und Juden„, was ein „schockierender Skandal“ sei. Die israelischen Kolonien in den besetzten Gebieten sind nach Völkerrecht illegal. Becker stellt sich mit seiner Kritik also gegen geltendes Völkerrecht und schlägt sich damit auf die Seite des israelischen Besatzungsregimes.
Becker geriert sich auch als Verleumder der zivilgesellschaftlichen BDS-Bewegung, die zu friedlichem Boykott, Sanktionen und Stopp von Investitionen im Apartheid-Staat Israel aufruft. Wie es scheint, hat er den verleumderischen Nazi-Slogan, der von der Israellobby verbreitet wird, „Kauft nicht bei Juden“, unkritisch verinnerlicht. Der BDS-Boykott richtet sich aber  nur gegen Waren, die in den illegalen jüdischen Kolonien im besetzen Palästina gefertigt werden. Er hat mit dem unsäglichen Nazi-Boykott absolut nichts gemein, der dem staatlich-organisierten Massenmord der europäischen Judenheit vorausging.
Frankfurt scheint unter Oberbürgermeister Peter Feldmann und seinem unsäglichen Stellvertreter zum Mekka gegen Meinungsfreiheit von jüdischen Intellektuellen und Publizisten geworden zu sein. Wie kann es sein, dass die Enkel und Ur-Enkel der Mörder der Juden sich heutzutage anmaßen, jüdischen Intellektuellen – gerade in Frankfurt – das Recht auf Meinungsfreiheit abzusprechen? Wie es scheint, herrscht in dieser Stadt immer noch ein ähnlicher Ungeist wie vor längst vergangenen Zeiten, aber dieses Mal nur philosemitisch verbrämt, gleichwohl typisch deutsch.
Dass Uwe Becker von CDU-Ministerpräsidenten Volker Bouffier als „starke Stimme“ im Kampf gegen Ressentiments und Vorurteile gewürdigt wird, stellt die Tatsachen auf den Kopf. Becker fördert Ressentiments gerade dadurch, dass er sich zu 100-Prozent auf die Seite des Besatzerstaates Israel stellt, der durch seine rassistische Politik gegenüber den Palästinensern auch die Vorurteile gegen Muslime fördert. Die Interessen der Philosemiten scheinen fremdbestimmt zu sein. was niemanden verwundern sollte, umgibt sich Becker doch mit den extremistischsten Elementen, die der deutsche Zionismus aufzubieten hat, und lässt sich von diesen auch noch mit Orden auszeichnen.
So wie Uwe Becker wurden vor ihm schon andere deutsche Politiker mit Orden Israels und der Israellobby ausgezeichnet. Plötzlich fanden sie alle das israelische Besatzungsregime gar nicht mehr so schlecht. Aber alle werden von Uwe Becker noch wegen seines fanatischen Zionismus und Philosemitismus um Längen übertroffen. Das „Dunkeldeutschland“ wird sich unter seiner Ägide weiter über Hessen hinaus ausbreiten. Dass man noch tiefer sinken kann, zeigt Michael Blume